Spielberichte 2021-2022

Alle Berichte erstellt durch den Bezirkspressewart
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19. Dezember 2021

Mit einem 6:4-Erfolg über den TV 06 Limbach sowie einem 5:5-Unentschieden gegen die TTF Frankenthal ließen Kleinsteinbach/Singens Asse in der Tischtennis-Regionalliga Südwest zum Abschluss des Kalenderjahres aufhorchen und verschafften sich in Sachen Klassenerhalt dadurch eine kaum mehr für möglich gehaltene, ganz ordentliche Ausgangsposition für die Rückrunde.

Regionalliga Südwest      TTG Kleinsteinbach/Singen – TV 06 Limbach 6:4

Nachdem Nguyen/Aragian in ihrem Doppel gegen Hübgen/Wagner ohne Chance waren, sorgte der nach seinem Bandscheibenvorfall genesene, in dieser Saison erstmals eingesetzte Martin Andersen an der Seite von Albert Vilardell gegen Schleppi/Sokolov für den Ausgleich, ehe Vilardell Limbachs Mathias Hübgen in fünf Sätzen niederkämpfte und die Hausherren auf Kurs brachte. Zwar mussten sich anschließend sowohl Andersen als auch Kian Aragian ihren Kontrahenten geschlagen geben, doch wusste Hai Khanh Nguyen gegen Pavel Sokolov dann zu überzeugen und auf 3:3 zu stellen. Während man sich im Spitzenpaarkreuz daraufhin abermals die Punkte teilte – für die TTG zeichnete jetzt Andersen für den Erfolg verantwortlich -, glückte Nguyen im hinteren Paarkreuz gegen Christoph Wagner dank einer bärenstarken Vorstellung sein zweiter Coup. Im abschließenden Duell holte Kian Aragian dann noch einmal alles aus sich heraus. Er zwang den erst 14-jährigen deutschen Jugendnationalspieler Sokolov mit 11:7, 11:5, 8:11, 5:11 sowie 11:5 in die Knie, avancierte so zum Matchwinner und sicherte seinen Farben den ersten Saisonsieg.

TTG Kleinsteinbach/Singen – TTF Frankenthal 5:5

Nur einen Tag später zeigten sich Pfinztals Mannen bestens erholt. Als Andersen und Vilardell mit einem Doppelsieg sowie zwei Einzelerfolgen für eine frühe 3:1-Führung gesorgt hatten, schien Saisonsieg Nummer zwei binnen 24 Stunden keinesfalls utopisch. Doch die Bäume wuchsen schließlich nicht in den Himmel, sorgten Christian Stofleth und Peter Beranek auf den Brettern drei und vier gegen Nguyen und den für Aragian ins Team gerückten Patrick Mößner dann freilich umgehend für Ernüchterung. Davon ließen sich allerdings weder Andersen noch Vilardell beeindrucken und stießen mit ihren Siegen über Ignas Navickas beziehungsweise Christopher Simonis das Tor zum Sprung auf Relegationsplatz acht erneut weit auf, was aber der im Vergleich zum Vortag nicht ganz so gut aufgelegte Nguyen sowie Mößner letztlich nicht zu nutzen wussten. „Ich ziehe den Hut vor der Leistung der Mannschaft. Sie hat in einer schwierigen Situation zwei starke Spiele abgeliefert“, brachte es Kleinsteinbach/Singens Kapitän Ilija Rajkovaca auf den Punkt, um anzufügen, dass man sich für die Rückrunde gut gerüstet sehe, zumal man sich mit dem 17-jährigen Salman Mohamed Abuhamda aus dem Bahrain noch zusätzlich verstärkt habe.

02. Dezember 2021

Nichts zu ernten gab es für Pforzheims beste Tischtennisteams bei ihren Auftritten in der Fremde. Während sich Mutschelbachs Sextett beim Spitzenreiter der Verbandsoberliga, dem TTC Bietigheim-Bissingen II, trotz einer 3:9-Niederlage noch ganz achtbar aus der Affäre zog, erlitt der TTC Dietlingen beim ebenfalls gegen den Abstieg kämpfenden TTC Karlsruhe-Neureut in der Verbandsklasse Süd einen herben Rückschlag.

Verbandsoberliga     TTC Bietigheim-Bissingen II – TTC Mutschelbach 9:3

Nachdem die Hausherren dank Perfiliev/Pukk und Schrabl/Dapkus einen 2:0-Vorsprung herausgespielt hatten, glückte Mutschelbachs neu formiertem Doppel Winter/Hofferer gegen Markus/Mähnert der 1:2-Anschluss. Daraufhin erwiesen sich Bietigheim-Bissingens Asse in den beiden oberen Paarkreuzen allerdings als zu stark, ehe Luke Hofferer seine makellose Einzelbilanz gegen Dominik Markus weiter ausbaute und Joey Martin gegen Lasse Mähnert auf 3:6 verkürzte. Doch die Bäume wuchsen für die wacker kämpfenden Mannen um Markus Ruisch nicht in den Himmel, sorgten Mohammadjavad Schrabl, Alexey Perfiliev sowie Kristijonas Dapkus an den Positionen eins bis drei dann schließlich endgültig für klare Verhältnisse. „Im Prinzip haben wir gar keine schlechte Leistung gezeigt, doch ist diese Mannschaft einfach zu stark“, brachte es Mutschelbachs Kapitän Manuel Winter auf den Punkt, um anzufügen, dass es nun gelte in den verbleibenden beiden Vorrundenspielen noch einen oder zwei Punkte zu ergattern, um zumindest den Relegationsplatz abzusichern.

Verbandsklasse Süd      TTC Karlsruhe-Neureut – TTC Dietlingen    9:4

Obwohl die Dietlinger aufgrund ihres Erfolges vor Wochenfrist gegen den TTC 95 Odenheim II mit Rückenwind an die Tische gingen, fanden sie in den Doppeln nicht zu ihrem Rhythmus und gerieten schnell mit 0:3 in Rückstand. Zwar steigerten sie sich im Laufe der Partie, doch fehlte ihnen in den entscheidenden Situationen neben einem Schuss Abgeklärtheit auch das nötige Quäntchen Glück. Für die vier Siege der nun wieder tief im Tabellenkeller steckenden Truppe Kelterns zeichneten Thomas Schüle(2), Andreas Weber sowie Youngster Christof Müller verantwortlich.

26. November 2021

Auf eine eher durchwachsene Spieltagsbilanz blicken Pforzheims beste Tischtennisteams zurück. Musste sich der TTC Mutschelbach in der Verbandsoberliga dem TSV Karlsdorf trotz großem Kampf geschlagen geben, so zog die TTG Kleinsteinbach/Singen II im Verbandsliga-Spitzenduell beim TTV Ettlingen II mit 3:9 den Kürzeren. Dagegen zeigten Dietlingens Asse in der Verbandsklasse Süd ein anderes Gesicht als zuletzt und siegten gegen Primus TTC 95 Odenheim II mit 9:6.

Verbandsoberliga     TTC Mutschelbach – TSV Karlsdorf          5:9

Nachdem Stusek/Müller die Gäste in Führung gebracht hatten, sorgten Winter/Matuszewski gegen Klevenz/Schlindwein postwendend für den Ausgleich. Dieser erwies sich in der Folge allerdings als teuer erkauft, zog sich doch Patryk Matuszewski gegen Ende des intensiven Vergleichs eine Wadenverletzung zu, welche ihn dazu zwang seine anstehenden Einzel im Spitzenpaarkreuz abzuschenken. Dennoch ließen die Hausherren die Köpfe nicht hängen, im Gegenteil: Martin/Hofferer zeichneten für Mutschelbachs 2:1-Führung verantwortlich, ehe Manuel Winter gegen Andreas Müller gar auf 3:1 erhöhte. Anschließend zeigten Karlsdorfs Mannen, was in ihnen steckt – sie behielten viermal in Serie die Oberhand und setzten die Gastgeber dadurch unter Druck. Diese gaben jedoch nicht klein bei. Zunächst verkürzte Luke Hofferer mit einem Fünfsatzerfolg über Jonas Mannshardt auf 4:5, bevor der immer stärker werdende Winter auch Martin Stusek die Grenzen aufzeigte und die Uhren wieder auf null stellte. Im weiteren Spielverlauf entpuppte sich der Tabellennachbar aus Karlsdorf dann freilich als abgezockter und entschied die Partie schließlich vorzeitig. „Obwohl uns Patryks Verletzung einen Dämpfer versetzt hat, wäre heute ein Punkt drin gewesen“, trauerte TTC-Kapitän Winter der vergebenen Chance etwas nach, um anzufügen, dass man in den ausstehenden Vorrundenspielen noch den einen oder anderen Zähler ergattern möchte.

Verbandsliga     TTV Ettlingen II – TTG Kleinsteinbach/Singen II 9:3

Als die ungemein doppelstark geltende Auswahl Kleinsteinbach/Singens anfangs in gleich zwei von drei Doppeln Federn ließ, ging beim ein oder anderen TTG-Akteur so ein bisschen die Leichtigkeit verloren. Daraus resultierend fehlte sowohl Jonathan Rosenow gegen Norman Schreck wie auch Kevin Valentin gegen Stephan Fischer das nötige Quäntchen Glück. Zwar brachte Remy Pham mit einem 16:14-, 4:11-, 9:11-, 19:17- sowie 11:8-Erfolg über Jan Ebentheuer-Barcelo seine Farben noch einmal zurück ins Spiel, doch sorgten Christoph Gau, Niklas Braun, Steven Yan und abermals Schreck dann frühzeitig für klare Verhältnisse. Daran änderte auch Rosenows Sieg über Ettlingens Routinier Fischer nichts mehr, machte doch Ebentheuer-Barcelo Kleinsteinbach/Singens erste Saisonniederlage gegen Patrick Mößner wenig später endgültig perfekt.

Verbandsklasse Süd     TTC Dietlingen – TTC 95 Odenheim II       9:6

Bereits in den Doppeln deutete sich an, dass Dietlingens Equipe auf Rehabilitation aus war und ihren Auftritt von vor 14 Tagen gegen den TTC Reihen geraderücken wollte. So sorgten Novak/Schüle und Weber/Nowicki für eine frühe 2:1-Führung. Anschließend teilten sich der gastgebende TTC sowie das Sextett aus dem Kraichgau bis zum Zwischenstand von 5:4 in jedem Paarkreuz die Punkte. In der Folge schraubten Andreas Weber und Lea Novak Dietlingens Vorsprung gar auf 7:4 in die Höhe. Zwar machten Odenheims Ralf Wacker sowie Nico Scheuring die Begegnung noch einmal spannend, doch zeigten sich der blendend aufgelegte Christof Müller wie auch Leon Ried davon unbeeindruckt und sicherten ihrem TTC somit den ersten Saisonsieg.

15. November 2021

Dank einer enormen Energieleistung gelang es Mutschelbachs Männern in der Tischtennis-Verbandsoberliga beim TTV Weinheim-West ein fast schon verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer zu reißen und letztlich mit 9:7 die Oberhand zu behalten. Nachdem sich bis zum Zwischenstand von 4:4 – auf Seiten des TTC zeichneten das Doppel Winter/Matuszewski sowie in den Einzeln Manuel Winter, Swen Janson und Luke Hofferer für die Punkte verantwortlich – keines der beiden Teams einen Vorteil verschaffen konnte, sorgten Holger Weidenauer, Simon Schreyer und Goran Tadic mit drei Erfolgen in Serie für einen vermeintlich beruhigenden 7:4-Vorsprung der Hausherren. Doch weit gefehlt: zunächst zwang Markus Ruisch Weinheims Tim Fischer in die Knie, ehe Janson auch sein zweites Einzel gegen Timo Ziener gewann und die Begegnung wieder spannend machte. Als wenig später Joey Martin mit einem 11:8-, 11:8- und 11:1-Sieg über Dennis Ludigkeit zum 7:7 ausglich, waren die Asse von der Bergstraße angezählt. Dies wusste Mutschelbachs blendend aufgelegter Hofferer gegen Weidenauer zu nutzen, so dass es Winter/Matuszewski im finalen Doppel gegen Tadic/Ludigkeit vorbehalten blieb in fünf Sätzen zu triumphieren, so den Sack endgültig zuzuschnüren und ihren Farben den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz zu ermöglichen. „Die Mannschaft hat heute einen heißen Fight geliefert und zwei ganz wichtige Zähler ergattert“, zeigte sich Mutschelbachs Kapitän Winter von der Vorstellung seines TTC angetan.

12. November 2021

Während die TTG Kleinsteinbach/Singen in der Tischtennis-Regionalliga Südwest auch bei den TTSF Hohberg leer ausging und weiterhin das Tabellenende ziert, feierten Mutschelbachs Mannen in der Verbandsoberliga ihren zweiten Erfolg in Serie. Erwartungsgemäß ohne Chance war der TTC Dietlingen gegen den TTC Reihen in der Verbandsklasse Süd.

Regionalliga Südwest       TTSF Hohberg – TTG Kleinsteinbach/Singen  8:2

Bereits in den Doppeln legten Zeimys/Neumaier und Schaufler/Bußhardt den Grundstein für die Hausherren. Nachdem Hohbergs Kestutis Zeimys wenig später gar auf 3:0 erhöht hatte, blieb es Albert Vilardell vorbehalten gegen Tom Schaufler auf 1:3 zu verkürzen und seinen Farben neue Hoffnung zu verleihen. Allerdings nur für kurze Zeit, waren doch anschließend weder Jonathan Rosenow gegen Marcel Neumaier noch Kevin Valentin gegen Andreas Bußhardt in der Lage für weitere TTG-Erfolgserlebnisse zu sorgen. Zwar bot der seit Wochen im Aufwind befindliche Vilardell dann im Spitzenduell gegen Zeimys noch einmal eine Galavorstellung und zwang diesen folgerichtig mit 11:8, 11:2, 10:12 sowie 11:6 in die Knie, doch standen Hai Khanh Nguyen, Valentin und Rosenow auch in ihren jeweils zweiten Einzeln letztendlich auf verlorenem Posten. „Heute müssen wir uns eingestehen, dass nicht viel mehr drin war und wir verdient verloren haben“, suchte Kleinsteinbach/Singens Mannschaftsführer Ilija Rajkovaca nicht lange nach Ausreden.

Verbandsoberliga               TTF Rastatt – TTC Mutschelbach            3:9

Nachdem Winter/Matuszewski und Ruisch/Janson in den Doppeln für eine Mutschelbacher 2:1-Führung gesorgt hatten, erwiesen sich Manuel Winter sowie Patryk Matuszewski auch gegen Thomas Hillert beziehungsweise Jakob Schmid als überlegen und erhöhten auf 4:1. Freilich mussten sich Swen Janson und Markus Ruisch im mittleren Paarkreuz dann geschlagen geben, doch ließ die Antwort der zum fünften Mal in unveränderter Formation angetretenen TTC-Equipe – heutzutage alles andere als eine Selbstverständlichkeit – nicht lange auf sich warten. Luke Hofferer gab Simon Henkel das Nachsehen, ehe Youngster Joey Martin gegen Branimir Pavlovic mit 11:4, 11:8 sowie 15:13 triumphierte und Mutschelbachs Vorsprung auf 6:3 hochschraubte. In der Folge erlahmte Rastatts Gegenwehr zusehends, so dass Winter, Matuszewski wie auch Ruisch vor keine all zu großen Probleme gestellt wurden, um den Sieg in trockene Tücher zu wickeln und den Sprung auf Relegationsplatz acht perfekt zu machen.

Verbandsklasse Süd        TTC Dietlingen – TTC Reihen               1:9

Als Thomas Nowicki und Christof Müller gleich zu Beginn der Begegnung Reihens Paradedoppel Schmitt/Straub mit 3:11, 11:6, 11:8, 6:11 und 11:8 düpierten, schien ein Dietlinger Coup im Bereich des Möglichen zu liegen. Allerdings wurden die Protagonisten um Andreas Weber rasch eines Besseren belehrt und aufgrund zweier Pleiten in den Doppeln zwei und drei auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Da sich die junge Truppe aus dem Rhein-Neckar-Kreis im weiteren Spielverlauf steigerte und kein Dietlinger Akteur zu seiner Normalform fand, endete das Aufeinandertreffen für den gastgebenden TTC mehr als ernüchternd.

09. November 2021

Während die TTG Kleinsteinbach/Singen in der Tischtennis-Regionalliga Südwest auch gegen den 1.FSV Mainz 05 II ohne echte Siegchance war und weiter das Tabellenende ziert, konnte der TTC Mutschelbach in der Verbandsoberliga bei der TSG 1845 Heilbronn zum ersten Mal jubeln und dadurch den Anschluss ans rettende Ufer herstellen.

Regionalliga Südwest       TTG Kleinsteinbach/Singen – 1.FSV Mainz 05 II 2:8

Nachdem Nguyen/Valentin gegen Eckmann/Schug stark aufgespielt und mit 11:6, 13:11 sowie 11:7 die Oberhand behalten hatten, zwangen Vilardell/Schweizer ihre Rivalen Müller/Li in den entscheidenden fünften Satz, ehe sie dort dann doch klein beigeben mussten und mit 3:11 den Kürzeren zogen. Anschließend brachte TTG-Spitzencrack Albert Vilardell seine Farben dank eines beherzten Auftritts gegen Kevin Eckmann wieder mit 2:1 in Führung. Allerdings nur für kurze Zeit, musste sich Hai Khanh Nguyen doch Dennis Müller in vier Sätzen geschlagen geben. Daraufhin wussten die Gäste aus der rheinland-pfälzischen Landesmetropole im hinteren Paarkreuz die Weichen zu stellen – weder Michael Schweizer noch Kevin Valentin vermochten ihren Kontrahenten Marian Schug beziehungsweise Bing Li zu trotzen. Freilich schien Vilardell wenig später gegen Müller dann auf der Siegerstraße zu sein, bevor dieser nach einer clever genommenen Auszeit Mitte des fünften Satzes noch einmal zurückkam, das Blatt wendete und so den Hausherren den Stecker zog. In der Folge erwiesen sich Eckmann, Li sowie Schug ihren jeweiligen Widersachern dann als überlegen und machten Kleinsteinbach/Singens fünfte Saisonniederlage schließlich perfekt.

Verbandsoberliga      TSG 1845 Heilbronn – TTC Mutschelbach     3:9

Nachdem Mutschelbachs Winter/Matuszewski und Ruisch/Janson für eine schnelle 2:0-Führung gesorgt hatten, mussten sich Martin/Hofferer gegen Heilbronns Bieg/Drauz geschlagen geben, ehe Manuel Winter Marcel Seimen niederkämpfte und auf 3:1 stellte. Als Patryk Matuszewski kurze Zeit später auch noch Jakub Boruvka entzauberte, waren die Gastgeber angezählt. Zwar verkürzte Fabian Altrieth postwendend auf 2:4, doch ließ Markus Ruischs Antwort nicht lange auf sich warten. Luke Hofferer zeichnete anschließend gar für das 6:2 verantwortlich, bevor Joey Martin gegen Manuel Drauz mit 7:11, 14:12, 11:8, 8:11 sowie 11:9 triumphierte und das Tor zum ersten Mutschelbacher Saisonsieg weit aufstieß. Daran änderte auch Winters knappe Fünfsatzniederlage gegen Boruvka nichts mehr, im Gegenteil: Matuszewski wies Seimen in die Schranken, ehe Ruisch auch gegen Altrieth seine momentan bestechende Form unterstrich und den Sack endgültig zuschnürte. „Heute hat die Mannschaft von der Nummer eins bis zur Nummer sechs eine richtig starke Leistung geboten und verdientermaßen zwei Punkte mitgenommen“, resümierte TTC-Kapitän Winter sichtlich zufrieden.

02. November 2021

Während die TTG Kleinsteinbach/Singen in der Tischtennis-Regionalliga Südwest vom Auftritt beim ebenfalls noch punktlosen TTV Ettlingen ohne das erhoffte Erfolgserlebnis nach Hause zurückkehrte, setzte Pfinztals „Zweite“ mit einem 9:1-Triumph beim TTV Heidelberg ihren Höhenflug in der Verbandsliga fort. Der TTC Dietlingen kassierte gegen den TTV Ettlingen III in der Verbandsklasse Süd indes eine 4:9-Heimniederlage.

Regionalliga Südwest        TTV Ettlingen – TTG Kleinsteinbach/Singen 6:4

Da Michael Schweizer aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stand und Kevin Valentin sich aufgrund einer leichten Erkältung nicht im Vollbesitz seiner Kräfte wähnte, setzte die TTG im hinteren Paarkreuz auf Youngster Remy Pham sowie Kian Aragian. Daraus ergaben sich natürlich neue Doppelkonstellationen. Doch weder Vilardell/Aragian noch Nguyen/Pham waren in der Lage Ettlingens eingespielten Formationen Füllner/Schreck beziehungsweise Frey/Fürst erfolgreich Paroli zu bieten. Als Albert Vilardell sowie Hai Khanh Nguyen dann die ersten beiden Einzel zu ihren Gunsten entschieden und zum 2:2 ausgeglichen hatten, keimte wieder Hoffnung im Gästelager auf. Obwohl Aragian und Pham ihren Kontrahenten anschließend alles abverlangten, mussten sie sich letztlich in vier Sätzen geschlagen geben. Zwar zeigten sich Vilardell wie auch Nguyen davon unbeeindruckt und sorgten mit zwei weiteren Siegen über Michael Frey sowie Christoph Füllner für neue Spannung, doch ließ Jonas Fürsts Antwort zur Ettlinger 5:4-Führung nicht lange auf sich warten. Mit 11:6, 12:10 und 11:6 zwang er Pham in die Knie. Im abschließenden Duell zwischen Norman Schreck und Kleinsteinbach/Singens Aragian fehlten letzterem beim Stand von 11:8, 5:11, 11:7 sowie 9:9 lediglich noch zwei Pünktchen, um seiner Truppe ein Remis zu retten, ehe Schreck das Blatt doch noch wendete und den Hausherren einen wichtigen Erfolg sicherte. „Die Jungs sind jetzt schon etwas geknickt“, machte TTG-Mannschaftsführer Ilija Rajkovaca keinen Hehl aus deren momentaner Gemütslage, um anerkennend hinzuzufügen, dass sie alles gegeben und sich daher nichts vorzuwerfen haben.

Verbandsliga     TTV Heidelberg – TTG Kleinsteinbach/Singen II 1:9

Auch in der Universitätsstadt unterstrich Kleinsteinbach/Singens Equipe ihre derzeitige Topverfassung. Nachdem Rosenow/Rajkovaca, Valentin/Mößner und Galic/Huber bereits in den Doppeln die Weichen auf Sieg stellten, gaben sich Jonathan Rosenow gegen Fabian Zhou sowie Kevin Valentin gegen Björn Schmidt ebenfalls keine Blöße. Ilija Rajkovaca zeichnete daraufhin für Punkt Nummer sechs verantwortlich, bevor Patrick Mößner gar das 7:0 folgen ließ. Zwar zog Ramon Huber gegen Julian Aengenheister anschließend den Kürzeren, doch schnürten Andreas Galic sowie abermals Valentin wenig später den Sack zu und verteidigten so eindrucksvoll Pfinztals Platz an der Sonne.

Verbandsklasse Süd      TTC Dietlingen – TTV Ettlingen III        4:9

Gegen den augenblicklichen Spitzenreiter aus Ettlingen taten sich die Gastgeber von Anfang an schwer. Daran vermochte auch der Erfolg von Weber/Nowicki über Frank/Nonnenmann nur wenig zu verändern, erspielten sich doch die Albgautäler dank den Doppeln Lorenz/Schmidt und Bayoumi/Seker sowie Fabian Frank, Lenny Lorenz, Tarek Bayoumi und Jannis Nonnenmann in den Einzeln einen komfortablen 6:1-Vorsprung. Freilich wussten sich die zu keiner Zeit resignierenden Dietlinger im weiteren Verlauf der Begegnung immer besser in Szene zu setzen, doch blieben die Siege von Leon Ried über Koray Seker, von Andreas Weber über Lorenz sowie von Lea Novak über Frank letztlich die einzige Ausbeute.

19. Oktober 2021

Auf eine eher durchwachsene Spieltagsbilanz blicken Pforzheims beste Tischtennisteams zurück. Während die TTG Kleinsteinbach/Singen in der Regionalliga Südwest gegen den Primus aus Wallertheim ebenso leer ausging wie Verbandsoberligist TTC Mutschelbach bei der Spvgg Ottenau, machte Kleinsteinbach/Singens Reserve in der Verbandsliga gegen den FV Wiesental kurzen Prozess. Ein beachtliches 8:8-Unentschieden errang der TTC Dietlingen beim EK Söllingen in der Verbandsklasse Süd.

Regionalliga Südwest    TTG Kleinsteinbach/Singen – TG Wallertheim 2:8

Obwohl die Hausherren nach wie vor auf ihren noch nicht wieder genesenen Spitzencrack Martin Andersen verzichten mussten, wussten sie gegen den in Bestbesetzung aufgelaufenen Tabellenführer aus dem Landkreis Alzey-Worms durchaus zu gefallen. Zwar erspielte sich dieser dank seiner starken Doppel eine frühe 2:0-Führung, doch zeigte sich Pfinztals Albert Vilardell davon unbeeindruckt und sorgte gegen Ahmed Elmahdy für den 1:2-Anschluss. Auch die beiden 0:3-Niederlagen von Hai Khanh Nguyen gegen Miguel Chamorro beziehungsweise Jonathan Rosenow gegen Jonas Christmann steckten die tapfer kämpfenden TTG-Asse weg. Nachdem Michael Schweizer wenig später auf 2:4 verkürzt hatte, witterten Kleinsteinbach/Singens Mannen Morgenluft. An Tisch eins zwang nun Vilardell Chamorro in den entscheidenden fünften Satz und an Tisch zwei gelang Nguyen selbiges gegen Elmahdy. Allerdings mussten sich dann doch beide knapp geschlagen geben, so dass es Wallertheims Nicolas Flügel und Christmann vorbehalten blieb den Gästesieg weiter in die Höhe zu schrauben. „Mit ein bisschen Glück wäre sogar ein Pünktchen drin gewesen“, zeigte sich TTG-Mannschaftsführer Ilija Rajkovaca von der Leistung der Jungs angetan.

Verbandsoberliga    Spvgg Ottenau – TTC Mutschelbach          9:4

Als es nach sechs Duellen 5:1 zugunsten der Gastgeber hieß, drohte den Mutschelbachern ein Debakel. Dann brachte Markus Ruisch seine Farben mit einem Fünfsatzerfolg über Andre Schweikert zurück ins Spiel, ehe Youngster Luke Hofferer gegen Kresimir Vranjic eine Topleistung ablieferte, auf 3:5 verkürzte und für neue Hoffnung im Lager des TTC sorgte. Allerdings nur für kurze Zeit, konnten sich doch in der Folge weder Joey Martin noch Manuel Winter oder Patryk Matuszewski gegen ihre Widersacher behaupten, so dass es einmal mehr dem bärenstarken Ruisch vergönnt blieb noch ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. „Eigentlich hatten wir uns heute schon etwas ausgerechnet“, so Mutschelbachs Kapitän Winter, „doch sind wir im ersten Paarkreuz momentan nicht in der Lage zu punkten – das ist das Problem“, sparte dieser nicht mit Selbstkritik.

Verbandsliga          TTG Kleinsteinbach/Singen II – FV Wiesental 9:0

Den Grundstein legte Kleinsteinbach/Singens Sextett gegen den ebenfalls mit zwei Siegen angereisten Tabellennachbar abermals in den Doppeln. Setzten sich Valentin/Huber gegen Giehl/Bayrak in fünf Sätzen durch, so zwangen Rosenow/Rajkovaca Wiesentals Paradeformation Ruby/Kühnl mit 6:11, 12:10, 8:11, 12:10 sowie 11:6 in die Knie. Als daraufhin auch noch Pham/Aragian gegen Herberger/Drexler die Oberhand behielten, standen die Gäste mit dem Rücken zur Wand. Nach Kevin Valentins Erfolg über Jan-Hendrik Kühnl ließ Jonathan Rosenow gar Punkt Nummer fünf folgen. Zwar verloren Sascha Giehl und seine Mitstreiter zu keiner Zeit ihren Kampfgeist, doch wussten Remy Pham, Kian Aragian, Ilija Rajkovaca und der kurzfristig ins Team gerutschte Ramon Huber immer noch eine Schippe drauf zu legen und verpassten dem FVW somit die Höchststrafe.

Verbandsklasse Süd           EK Söllingen – TTC Dietlingen             8:8

Da beide Teams ersatzgeschwächt an die Tische gehen mussten, waren die Kräfteverhältnisse nur schwer einzuschätzen. Als sich nach elf Duellen die Hausherren um Claus Staiger freilich einen 7:4-Vorsprung herausgespielt hatten, schien die Begegnung vorentschieden. Weit gefehlt, wie sich herausstellen sollte, gab doch Thomas Schüle anschließend Piotr Dziendziel das Nachsehen, ehe Christof Müller Björn Kuglstatter entzauberte und Leon Ried schließlich Jens Geiger alt aussehen ließ und zum 7:7 ausgleichen konnte. Selbst Manuel Novaks hauchdünne Niederlage gegen Moritz Staiger vermochte Kelterns Aufholjagd nicht zu stoppen, wuchsen doch Lea Novak und Thomas Schüle im finalen Doppel über sich hinaus. Mit 11:4, 7:11, 12:10, 7:11 sowie 11:7 rangen sie Staiger/Kuglstatter nieder und retteten ihrem TTC verdientermaßen einen Zähler.

11. Oktober 2021

Nichts zu lachen gab es für Pforzheims beste Tischtennisteams am vergangenen Spieltag. Zogen Mutschelbachs Asse in der Tischtennis-Verbandsoberliga gegen die SpVgg Gröningen-Satteldorf trotz einer ansprechenden Leistung mit 4:9 den Kürzeren, so musste sich der in der Verbandsklasse Süd beheimatete TTC Dietlingen gegen den FV Wiesental II gar kampflos geschlagen geben.

Verbandsoberliga   TTC Mutschelbach – SpVgg Gröningen-Satteldorf 4:9

Nachdem Stephan/Kouril die Gäste in Führung gebracht hatten, glichen Winter/Matuszewski postwendend aus, ehe Martin/Hofferer mit einem 11:9-, 10:12-, 14:12- und 12:10-Erfolg über Schweizer/Jägerhuber Mutschelbachs Farben von einem Coup träumen ließen. Dann bot Manuel Winter seinem Widersacher Tobias Tran bis weit in den fünften Satz hinein Paroli, ohne dort letztlich die Lorbeeren einheimsen zu können. Anschließend musste sich der mit einer Rückenverletzung ins Spiel gegangene Patryk Matuszewski Gröningen-Satteldorfs Gabriel Stephan beugen, bevor Markus Ruisch gegen Tim Schweizer die Oberhand behielt, auf 3:3 stellte und im Lager des TTC für neue Hoffnung sorgte. Zwar schlug Moritz Kouril zurück, doch zeigte sich Luke Hofferer davon keineswegs beeindruckt, im Gegenteil: er zwang Philipp Wagner mit 3:2 in die Knie. Daraufhin lieferten sich Joey Martin und Leo Jägerhuber einen heißen Fight, welchen Letzterer hauchdünn zu seinen Gunsten entschied, was dem Tabellenzweiten aus dem Landkreis Schwäbisch Hall weitere Sicherheit verlieh. In der Folge vermochten weder Winter noch Matuszewski, Ruisch oder Janson ihren Kontrahenten zu trotzen, um der Begegnung vielleicht doch noch einmal eine Wende zu geben. „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können“, so Mutschelbachs 1.Vorsitzender Alexander Hofferer, „das stimmt mich für die kommenden Aufgaben zuversichtlich“.

Verbandsklasse Süd    TTC Dietlingen – FV Wiesental II          0:9

Aufgrund großer personeller Probleme (mehrere Krankheitsfälle) und zeitgleichem Auftritt seiner 2.Mannschaft in Kleinsteinbach/Singen sah sich der TTC Dietlingen nicht in der Lage eine adäquate Mannschaft an die Tische zu bringen und schenkte so die Partie ab.

04. Oktober 2021

Dank einer von Anfang an hoch konzentrierten und taktisch reifen Vorstellung feierte die TTG Kleinsteinbach/Singen II im Spitzenspiel der Tischtennis-Verbandsliga gegen den VfB Mosbach-Waldstadt einen kaum für möglich gehaltenen 9:1-Kantersieg. Zugegebenermaßen hatten die Gäste aus dem Neckar-Odenwald-Kreis nicht ihren glücklichsten Tag erwischt, zog sich doch ihre Nummer vier, Tomas Koma, bereits beim Aufwärmen eine Rückenverletzung zu, was die Vorstellung der TTG-Equipe um Kapitän Jonathan Rosenow jedoch keinesfalls schmälern soll. Aber der Reihe nach: Zunächst zeigten sich Pfinztals Valentin/Mößner von ihrer besten Seite und zwangen Diko/Richter in die Knie, ehe Rosenow/Rajkovaca Mosbachs Paradeformation Kacnik/Kukucka mit 11:8, 8:11, 6:11, 12:10 sowie 11:7 entzauberten. Als nach dem kampflos gewonnenen dritten Doppel dann auch noch Kevin Valentin gegen Matus Diko die Oberhand behielt, waren die Mannen des Vereins für Bewegungsspiele angezählt. Daran vermochte Milan Kacniks Erfolg über Rosenow zum 1:4-Anschluss nur wenig zu ändern, folgte doch Remy Phams Antwort gegen Tomas Kukucka auf dem Fuß. Nach einem weiteren kampflosen TTG-Sieg machten Kian Aragian und Ilija Rajkovaca mit ihren Kontrahenten Dennis Lellek beziehungsweise Daniel Richter schließlich kurzen Prozess, bevor es dem blendend aufgelegten Valentin vorbehalten blieb Mosbachs Spitzencrack Kacnik in fünf Sätzen niederzuringen und den Sack endgültig zuzuschnüren. „Heute kann man von einer überragenden Mannschaftsleistung sprechen“, zeigte sich Kleinsteinbach/Singens Routinier Rajkovaca vom Auftritt seines Teams tief beeindruckt.

27. September 2021

Trotz einer ansprechenden Leistung mussten sich Mutschelbachs Asse zum Saisonauftakt der Tischtennis-Verbandsoberliga gegen den TTC Gnadental letzten Endes mit 4:9 geschlagen geben.

Verbandsoberliga Männer    TTC Mutschelbach – TTC Gnadental          4:9

Nachdem Mutschelbachs Ruisch/Janson gegen Steinle/Kramer erwartungsgemäß den Kürzeren gezogen hatten, glichen Winter/Matuszewski gegen Saljani/Büchele aus, ehe die Gäste aus dem Landkreis Schwäbisch Hall ihre Klasse unter Beweis stellten und drei Duelle in Serie – zum Teil hauchdünn – zu ihren Gunsten entschieden. Anschließend zwang Markus Ruisch zwar seinen Kontrahenten Lukas Petermann mit 11:7, 8:11, 11:8, 9:11 sowie 12:10 in die Knie, doch folgte Gnadentals Antwort auf dem Fuß: Florian Saljani zeichnete für deren Punkt Nummer fünf verantwortlich, bevor Klaus Büchele Mutschelbachs Youngster Joey Martin niederkämpfte und auf 6:2 erhöhte. Nur wenig später zeigte sich Luke Hofferer von seiner besten Seite und verkürzte für die Hausherren noch einmal auf 3:6. Allerdings ließen David Steinle und Lukas Kramer im Spitzenpaarkreuz dann Taten sprechen. Sie nahmen mit ihren deutlichen 3:0-Erfolgen über Manuel Winter und Patryk Matuszewski der Partie jegliche Spannung. Daran vermochte schließlich auch Ruischs zweiter Tagessieg nichts mehr zu verändern, sorgte Petermann doch unmittelbar danach gegen Swen Janson für die endgültige Entscheidung. „Wir waren durchaus in der Lage mitzuspielen, aber zu einem Punktgewinn hat dann schon noch ein bisschen was gefehlt“, blieb Mutschelbachs Kapitän Winter erfreulich realistisch, um anzumerken, dass sie in den kommenden Begegnungen alles versuchen werden mal etwas Zählbares zu verbuchen.

20. September 2021

Während Kleinsteinbach/Singens „Erste“ in der Tischtennis-Regionalliga Südwest beim TSV Kuppingen trotz ansprechender Leistung mit 3:7 unterlag, feierte Pfinztals „Zweite“ in der Verbandsliga beim 1.TTC Ketsch einen 9:1-Kantersieg und somit einen Saisonauftakt nach Maß.

Regionalliga Südwest Herren    TSV Kuppingen – TTG Kleinsteinbach/Singen 7:3

Obwohl Kleinsteinbach/Singens Asse neben dem an der Hüfte verletzten Martin Andersen auch auf den sich im Urlaub befindlichen Michael Schweizer verzichten mussten, präsentierten sie sich im Landkreis Böblingen von Anfang an als homogene Einheit. Nachdem Nguyen/Valentin gegen Tosic/Ignjatov mit 11:9, 6:11, 11:4 und 12:10 die Oberhand behalten hatten, zwangen Vilardell/Rosenow ihre Rivalen Mu/Engelhardt in die Knie und ließen die TTG von einer Sensation träumen. Allerdings nicht all zu lange, verkürzte Kuppingens ehemaliger kroatischer Nationalspieler Roko Tosic doch umgehend auf 1:2. Anschließend verlangte TTG-Neuzugang Albert Vilardell seinem Gegenüber Hao Mu alles ab, ohne in der entscheidenden Phase des Spiels das nötige Fortune zu haben, um sich durchzusetzen. Daraufhin wurden die zum engen Kreis der Titelkandidaten zählenden Hausherren immer stärker. Nemanja Ignjatov sorgte für Kuppingens erstmalige Führung, ehe Michael Engelhardt Kevin Valentin niederrang und auf 4:2 stellte. Die jeweils zweiten Tageserfolge von Tosic, Mu sowie Ignjatov rückten dann die Kräfteverhältnisse endgültig zurecht, so dass es einzig noch dem starken Jonathan Rosenow vorbehalten blieb sich gegen Engelhardt zu behaupten und für ein wenig Ergebniskosmetik zu sorgen.

Verbandsliga Herren   1.TTC Ketsch – TTG Kleinsteinbach/Singen II 1:9

Den Grundstein legte Kleinsteinbach/Singens Equipe bereits in den Doppeln. Machten Valentin/Mößner mit ihren Widersachern Pastler/Pogostkin kurzen Prozess, so gaben Rosenow/Rajkovaca und Pham/Aragian ihren Kontrahenten Maier/Hartmann beziehungsweise Stauber/Wehland jeweils in fünf Sätzen das Nachsehen. Als Jonathan Rosenow wenig später auch noch Robin Maier entzauberte, waren die Gastgeber angezählt. Daran vermochte auch Boris Pastlers Erfolg über Kevin Valentin nichts zu ändern. Im Gegenteil: Remy Pham stellte den alten Abstand wieder her, bevor Patrick Mößner, Ilija Rajkovaca sowie Kian Aragian den Vorsprung gar auf 8:1 in die Höhe schraubten. Für den finalen Punkt einer mittlerweile einseitigen Begegnung sorgte schließlich Valentin mit einem 11:9-, 11:8- und 13:11-Erfolg über Maier.

16. September 2021

Ohne Chance waren Kleinsteinbach/Singens Asse bei ihrer Saisonpremiere in der Tischtennis-Regionalliga Südwest in Bietigheim-Bissingen und verloren letztlich glatt mit 0:10. Dass die Trauben für Michael Schweizer und seine Mitstreiter beim Topfavoriten auf den Titel hoch hängen würden, überraschte niemanden, mussten doch Pfinztals Mannen neben den beiden nicht zur Verfügung stehenden Indern Birdie Boro und Raegan Albuquerque (keine Einreiseerlaubnis aufgrund der Pandemie) auch noch auf den an der Hüfte verletzten Martin Andersen verzichten. Nichtsdestotrotz hegten Kleinsteinbach/Singens Protagonisten leise Hoffnungen, es der Truppe um Alexander Valuch so richtig schwer zu machen. Nachdem die Hausherren jedoch bereits in den Doppeln ihre Überlegenheit demonstriert hatten, waren auch Hai Khanh Nguyen gegen Valuch sowie Albert Vilardell gegen Tal Israeli überfordert. Als Youngster Remy Pham und der nie aufsteckende Schweizer anschließend ihren Kontrahenten ebenfalls zum Sieg gratulieren mussten, hieß es 6:0. Zwar verlangte Vilardell wenig später im Spitzenduell Valuch alles ab, doch musste er sich nach zähem Kampf mit 13:11, 8:11, 11:9, 9:11 und 4:11 geschlagen geben. In der Folge ließen Israeli, Jeromy Löffler sowie Tugay Yilmaz dann nichts mehr anbrennen und verpassten der TTG die Höchststrafe.

13. September 2021

Obwohl die TTG Kleinsteinbach/Singen in der vergangenen Saison nach drei Spieltagen 1:5-Punkte aufwies, hatte sie bewiesen, dass sie in der Regionalliga Südwest mithalten kann. Aus den bekannten Gründen bot sich Martin Andersen und seinen Mitstreitern seither jedoch keine Gelegenheit mehr, um diese These weiter zu untermauern. Man darf also gespannt sein, in wie weit sie in der Lage sein werden daran anzuknüpfen.

Ändern wird sich auf alle Fälle die Sollstärke der Mannschaften. Traten die Teams in den diversen Regionalligen bislang zu sechst an, so spielen sie nach einer Entscheidung des Deutschen Tischtennisbunds künftig lediglich noch zu viert. Außerdem werden in diesem Jahr pro Begegnung wieder zwei Doppel ausgetragen. Diese Veränderungen haben natürlich Einfluss auf den Wettstreit. Ob sich diese für Pfinztals Asse eher positiv beziehungsweise negativ bemerkbar machen werden, bleibt abzuwarten.

Mit Juan Perez, welcher zum DJK Sportbund Stuttgart in die 3.Bundesliga Süd wechselte, hat ein wichtiger Akteur die TTG verlassen. Ihn soll sein spanischer Landsmann Albert Vilardell, wie Perez ebenfalls erst 19 Jahre alt, adäquat ersetzen. Vilardells Spielweise gilt in der Szene als äußerst unangenehm, agiert er doch auf der Rückhandseite mit langen Noppen. Neben Andersen sowie den beiden auf den Positionen eins und vier geführten Indern Birdie Boro und Raegan Albuquerque gehört er der Grünwettersbacher Trainingsgruppe, welche nach wie vor unter Profibedingungen arbeitet, an. Des Weiteren komplettieren der nach seinem Kreuzbandriss wieder vollständig hergestellte Hai Khanh Nguyen sowie Michael Schweizer das TTG-Ensemble.

Da die beiden Inder aufgrund der Pandemie derzeit keine Einreiseerlaubnis nach Deutschland haben, erübrigen sich taktische Überlegungen hinsichtlich der Aufstellung von ganz alleine. „Wir sind dennoch ganz gut aufgestellt“, strahlt Kapitän Ilija Rajkovaca Zuversicht aus, um anzumerken, „dass unser Ziel eh nur Klassenerhalt heißen kann“. Während der TTC Bietigheim-Bissingen und der TSV Kuppingen von ihrem Potenzial her quasi in einer anderen Liga spielen, dürften der TTV Ettlingen, die TTSF Hohberg, die FT V. 1844 Freiburg, der TV 06 Limbach sowie die TTF Frankenthal wohl in etwa die Kragenweite Kleinsteinbach/Singens besitzen.

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Nachdem die Tischtennissaison 20/21 aufgrund der Corona-Pandemie im November abgebrochen wurde, ertönt am Wochenende für das Gros der Akteure der Startschuss zur neuen Spielzeit. Endlich wieder, wird der ein oder die andere denken, sind doch mittlerweile mehr als zehn Monate ins Land gezogen. In wie weit man allerdings von einem „normalen“ Spielbetrieb sprechen kann, muss sich erst noch weisen.

Es steht wohl abermals eine Saison voller Unwägbarkeiten vor der Tür. Dass man einen Neuanfang wagt, halten die allermeisten der Protagonisten für richtig, um einschränkend anzufügen, wie wichtig es sei für den Fall der Fälle einen Plan B in der Hinterhand zu haben. Oder wie es Kleinsteinbach/Singens 1.Vorsitzender Andreas Enderle formuliert: „Man sollte auf die Vielschichtigkeit der Probleme, welche im Laufe der Saison auftreten können, vorbereitet sein“. Alles andere als einfach, insbesondere hinsichtlich der Verantwortlichkeit.

Nichtsdestotrotz schickt der Bezirk Pforzheim wieder 70 Mannschaften ins Punkterennen, was einem Rückzug von „lediglich“ vier Teams entspricht. In Zeiten einer Pandemie eine erstaunlich niedrige Zahl, welche man auch mit einer „nicht verloren gegangenen Liebe zum Tischtennissport“ interpretieren könnte. Einziger Wermutstropfen hierbei ist die Tatsache, dass zwei dieser vier Mannschaften im Frauenbereich angesiedelt waren, sprich: der 1.TC Ittersbach ist nun also die letzte verbliebene Vertretung, die das Fähnchen bei den Frauen in Pforzheim hochhält.

Unumstrittenes Aushängeschild der Herren, die den Wettstreit um Siege und Meisterschaften in Angriff nehmen, ist nach wie vor die TTG Kleinsteinbach/Singen, stellt sie mit ihrer „Ersten“ in der Regionalliga Südwest (siehe Sonderbericht) sowie mit ihrer „Zweiten“ in der Verbandsliga doch zwei absolute Spitzenteams. Zweitstärkste Kraft ist der in der Verbandsoberliga (ehemals Badenliga) beheimatete TTC Mutschelbach. Lediglich noch in der Verbandsklasse Süd angesiedelt sind die Recken des ehemaligen Vorzeigevereins aus Dietlingen.

Verbandsoberliga

Voller Selbstvertrauen, aber auch mit einer gehörigen Portion Respekt gehen Mutschelbachs Mannen in ihre – sieht man mal von der vergangenen, nur vier Spieltage währenden Runde ab – erste Verbandsoberligasaison. „Wir stehen vor einer großen sportlichen Herausforderung“, gibt sich Mutschelbachs 1.Vorsitzender Alexander Hofferer keinen Illusionen hin. Angeführt wird das Team vom ehemaligen Zweitligaakteur und Neukapitän Manuel Winter sowie dem erfahrenen Patryk Matuszewski. Während Markus Ruisch und Swen Janson das mittlere Paarkreuz bilden, soll der erst 15-jährige Youngster Joey Martin, zuletzt für den ASV Grünwettersbach IV in der Bezirksliga Süd aktiv, den zum VfB Mosbach-Waldstadt abgewanderten Tomas Kukucka ersetzen. Komplettiert wird das Sextett schließlich von „Eigengewächs“ Luke Hofferer. „Wir wollen die beiden Jungen fördern und an die Liga heranführen“, zeigt Winter den Weg auf, welchen man künftig gehen will. „Daher kann das Ziel natürlich nur Klassenerhalt lauten. Vielleicht sind wir ja in der Lage die eine oder andere Mannschaft zu ärgern“, so Winter weiter. Gewehr bei Fuß, wäre einmal Not am Mann, stünden Adam Dziadkowiec sowie Matthias Apfel.

Verbandsliga

Bereits in ihr drittes Verbandsligajahr geht die TTG Kleinsteinbach/Singen II. Nachdem ihr vor Jahresfrist ein glänzender Start geglückt war, ehe sie vom Saisonabbruch ausgebremst wurde, möchte die Pfinztal-Equipe jetzt genau dort weiter machen. Die Vorzeichen hierfür stehen gut, scheint das TTG-Ensemble doch eher noch ausgeglichener und dadurch stärker besetzt zu sein als zuletzt. Kevin Valentin führt die Truppe an, gefolgt von Jonathan Rosenow, Patrick Mößner, Nachwuchstalent Remy Pham, Kian Aragian sowie Routinier Ilija Rajkovaca. „Wenn wir in der Lage sind unsere Leistung abzurufen, müssten wir schon vorne mitspielen können“, gibt sich Abwehrass und Mannschaftskapitän Rosenow zuversichtlich. Zu den schärfsten Rivalen im Kampf um den Titel dürften der VfB Mosbach-Waldstadt und die TG Eggenstein gehören.

Verbandsklasse Süd

Mit einem kräftigen Aderlass hatte der TTC Dietlingen in den zurückliegenden Jahren zu kämpfen. Daher kann es für Kelterns Auswahl heuer einzig und allein um den Klassenerhalt gehen. Nach seiner Auszeit aus beruflichen Gründen steht immerhin wieder Andreas Weber zur Verfügung. Ein wichtiger Faktor, kann er doch einer Mannschaft Halt geben. Nicht mehr wegzudenken ist außerdem die frisch vermählte Lea Novak (ehemals Dürr). Thomas Schüle, Enrico Fornieles, Thomas Nowicki sowie der junge Christof Müller bilden den weiteren Stamm. Zu Einsätzen kommen werden im Laufe der Saison mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Leon Ried, Remo Nürnberg und Nikolas Schneeweis. „In erster Linie wollen wir Spaß haben“, nimmt Weber den Druck vom Team, „gelingt es uns dann noch vernünftige Aufstellungen an den Tisch zu bekommen, sollten wir durchaus für die eine oder andere Überraschung sorgen können“.

06. September 2021

Drei Fragen an …
Bernd Zechiel(47)
Aktiver Spieler beim SV Büchenbronn und Nationaler Schiedsrichter (NSR) beim Deutschen Tischtennisbund

  1. Wie wird man eigentlich Nationaler Schiedsrichter? 

Zunächst einmal benötigt jeder Verein ab einer Zahl von zwei Herrenmannschaften einen Verbandsschiedsrichter, um einer finanziellen Bestrafung zu entgehen. Um ehrlich zu sein habe ich mich daher 2013 dazu entschlossen, den Verbandsschiedsrichter zu machen. Als dann Ralf Hetzel, Schiedsrichterobmann des BaTTV, 2018 auf mich zukam und mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte NSR zu werden, habe ich mich nach einiger Bedenkzeit dafür entschieden, es in Angriff zu nehmen. Diese Prüfung fand an einem Wochenende im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin statt. Du musst sie sowohl in schriftlicher, mündlicher als auch praktischer Form ablegen. Sie ist nicht ganz trivial und Du stehst unter gehörigem Zeitdruck. Hätte ich das vorher gewusst … Von 13 Prüflingen haben es dann letztlich sechs geschafft.

  1. Das Wort „Fairness“ wird ja im Tischtennis bekanntlich groß geschrieben. Können Sie das bestätigen oder haben Sie andere Erfahrungen gemacht?

Ja, das kann ich durchaus bestätigen. Die Akteure gehen fair und ehrlich miteinander um. Daher sind die Spiele vergleichsweise einfach zu leiten. Ist dann eine(r) doch mal mit einer Entscheidung nicht einverstanden, regeln sie(er) das im nächsten Ballwechsel selbständig. Im Damenbundesligaspiel zwischen dem TV Busenbach und der TuS Bad Driburg ist beispielsweise ein Ball beim Rückschlag an der Kante des Schlägers zersprungen. Da sich der Ball zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel befand, sagt die Regel, dass es Wiederholung gibt. Da der betreffenden Spielerin klar war, dass ihr Rückschlag eh nicht auf den Tisch gekommen wäre, schob sie den Ball beim nächsten Ballwechsel absichtlich ins Netz.

  1. Was reizt Sie an der Rolle des Schiedsrichters und was war bislang Ihr persönliches Highlight?

Am Tisch zu sein hat einen Riesenvorteil: Ich habe den besten Platz in der gesamten Halle. Außerdem ist die Dimension, die Dir dort vom Niveau her geboten wird, unvergleichlich. Die Bundesligabegegnungen zwischen dem ASV Grünwettersbach und Borussia Düsseldorf waren für mich bislang die eindrucksvollsten, insbesondere dann, wenn Timo Boll mit von der Partie war.

20.07.2021 Rangliste Top16 in Friesenheim
Bei der in Friesenheim ausgetragenen Baden-Württembergischen Top 16-Rangliste der Jugend U13 im Tischtennis warteten Pforzheims Vertreter mit einigen höchst erfreulichen Ergebnissen auf. Sowohl der sich bereits kürzlich im Rahmen einer Sichtung des DTTB in glänzender Spiellaune präsentierende Jonathan Gaiser vom TV Öschelbronn als auch die für den TB Wilferdingen an die Tische gehende Sara Müller landeten auf Platz zwei. In Anbetracht der Tatsache, dass beide erst elf Jahre alt sind und somit zu den Jüngsten der Konkurrenz gehörten, ist diese Leistung noch weit höher zu bewerten. Während Gaiser bei den Jungen sogar den späteren Sieger Noah Ziegelmeier (TTC Renchen) mit 11:8, 7:11, 6:11, 11:9 und 11:9 in die Schranken wies, musste er sich im 16er Feld einzig Tien Nghia Phong von der SG Heidelberg-Neuenheim in vier Sätzen geschlagen geben, so dass er lediglich aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses den Triumph verpasste.
Bei den Mädchen setzte sich die in Schwann wohnhafte für den TB Wilferdingen spielende Sara Müller in ihrer Vorrundengruppe mit einer Bilanz von 7:0-Siegen souverän durch. Auch in der Finalrunde trumpfte sie dank guter Aufschläge sowie starker Vorhand- und Rückhandtopspins lange Zeit auf, ehe sie gegen die eher verhalten agierende Fatme El Haj Ibrahim vom VfL Herrenberg ihrer risikobehafteten Spielweise Tribut zollen musste, mit 7:11, 7:11 und 9:11 unterlag und so ihre Meisterin fand. „Nichtsdestotrotz hat Sara ein tolles Turnier gespielt“, war Coach Matthias Zelling von der Vorstellung seines Schützlings angetan. Den Erfolg abgerundet hat aus Pforzheimer Sicht schließlich die in Sachen Turnieren noch unerfahrene, sich immer besser in Szene setzende, erst zehnjährige Cara Lehmann vom TV Ottenhausen mit einem mehr als beachtlichen neunten Platz.

07.07.2021 Sichtung DTTB
In der vergangenen Woche fand erstmals seit mehr als einem Jahr wieder eine nationale Nachwuchsveranstaltung im Tischtennis statt. Dabei handelte es sich um die Sichtung des DTTB in der Kategorie Einzel, in welcher die größten Talente Deutschlands der Jahrgänge 2010 sowie 2011 mit von der Partie waren. Da das Deutsche Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf aufgrund umfangreicher Olympia-Vorbereitungen der Spitzencracks keine freien Kapazitäten mehr bot, sprang unvermittelt der thüringische Tischtennisverband mit seiner in Bad Blankenburg ansässigen Landessportschule als Gastgeber in die Bresche.
Aus Pforzheimer Sicht richteten sich die Blicke des unter strengen Hygieneauflagen durchgeführten Turniers auf Öschelbronns Jonathan Gaiser und Ottenhausens Cara Lehmann. Während sich Lehmann bei den Schülerinnen 2011 von ihrer besten Seite zeigte und dank starker Leistungen und insgesamt 6:4-Siegen im 15er Feld einen tollen sechsten Platz erkämpfte, setzte Gaiser bei den Schülern 2010 noch einen drauf. Nachdem er sich mit einer makellosen Bilanz von 8:0-Spielen und 24:2-Sätzen souverän für die Vorschlussrunde qualifiziert hatte, ließ er auch im Halbfinale gegen den für den hessischen Tischtennisverband startenden Simon Michahelles nichts anbrennen und zwang diesen in vier Sätzen in die Knie.
Im Finale wogte das Geschehen zwischen Gaiser und seinem bayerischen Kontrahenten Jonas Rinderer (TV Ruhmannsfelden) dann bis in den fünften Satz hinein hin und her, ehe Gaisers Trainerin Shen Zhujun vom Landesstützpunkt Böblingen dort beim Stand von 2:4 eine Auszeit nahm und ihren Schützling noch einmal neu einstellte. Anschließend spielte der in Kürze elf Jahre alt werdende, fast täglich trainierende Gaiser so gut wie fehlerfrei, behielt schließlich mit 11:6 die Oberhand und sicherte sich sensationell den Turniersieg. „Damit hat Jonathan natürlich überhaupt nicht gerechnet“, meinte sein Vater stolz, um anzufügen: „Es war super für ihn und er hat sich unheimlich über diesen Erfolg gefreut“.