Spielberichte 2019-2020

Alle Berichte erstellt durch den Bezirkspressewart
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Spielberichte KW48_2019

Während die TTG Kleinsteinbach/Singen II in der Tischtennis-Verbandsliga der Männer das Derby gegen den TTC Dietlingen knapp zu ihren Gunsten entschied und sich dadurch in der oberen Tabellenhälfte festsetzte, gelang den ebenfalls in der Verbandsliga beheimateten Tiefenbronner Frauen beim TTC Langensteinbach endlich der ersehnte erste Saisonsieg.

Verbandsliga Männer   TTG Kleinsteinbach/Singen II – TTC Dietlingen 9:5

Nachdem Virk/Weber und Mujdrica/Marinovic die Gäste aus Keltern mit 2:0 in Führung gebracht hatten, glückte Pfinztals Rajkovaca/Galic im dritten Doppel gegen Schüle/Dürr der 1:2-Anschluss, ehe Denis Mujdrica sowie Zvonko Marinovic in den ersten Einzeln richtig stark aufspielten, auf 4:1 erhöhten und für einen scheinbar beruhigenden Dietlinger Vorsprung sorgten. Doch dann lieferten Kian Aragian sowie Remy Pham eine Kostprobe ihres Könnens ab und zwangen Andreas Weber beziehungsweise Oliver Virk in die Knie. Als wenig später auch noch Kleinsteinbach/Singens Routiniers Ilija Rajkovaca und Andreas Galic ihre Widersacher in Schach hielten, hieß es 5:4 und Dietlingens Start nach Maß war Makulatur. Daraufhin duellierten sich wieder die Spitzencracks beider Teams. Wer allerdings dachte, dass sich das Szenario ähnlich des ersten Durchgangs abspielen würde, sah sich getäuscht. Zunächst machte Patrick Mößner gegen Mujdrica einen 0:5-Rückstand im fünften Satz noch wett, bevor Jonathan Rosenow Marinovic mit 12:14, 11:6, 11:5 und 12:10 in seine Schranken wies. Von diesem Rückschlag erholten sich Dietlingens Asse dann nicht mehr. Zwar verkürzte Virk noch einmal auf 5:7, doch setzten der glänzend aufgelegte Pham und Rajkovaca der auf einem hohen Niveau stehenden Begegnung schließlich ein Ende. „Wir sind schwer in die Gänge gekommen, haben aber dank einer Leistungssteigerung letztlich verdientermaßen die Oberhand behalten“, zog TTG-Kapitän Rajkovaca zufrieden Bilanz, währenddessen Dietlingens Virk von einem verlorenen Punkt sprach.

Verbandsliga Frauen      TTC Langensteinbach – TTC Tiefenbronn     1:8

Bereits in den Doppeln legte das Quartett aus dem südöstlichen Enzkreis den Grundstein. Als Ann-Kathrin Zahn und Miriam Lechler gegen Elke Schüssler beziehungsweise Anja Niemz den Vorsprung gar auf 4:0 in die Höhe schraubten, waren die Gastgeberinnen angezählt. Daran vermochte auch Leslie Lorenz` Erfolg über Kathrin Micke nichts zu ändern, im Gegenteil: Tina Stephan stellte den alten Abstand wieder her, ehe abermals Lechler und Zahn sowie die bärenstarke Stephan die letzten leisen Zweifel am so wichtigen doppelten Punktgewinn beseitigten. „Am nächsten Wochenende wollen wir natürlich versuchen nachzulegen“, gibt sich Tiefenbronns Micke nach dem Sprung auf den Relegationsrang acht zuversichtlich.

Spielberichte KW47_2019

Mit starken Leistungen ließen Pforzheims beste Tischtennisteams erneut aufhorchen. Während Kleinsteinbach/Singens Asse in der Oberliga Baden-Württemberg die hohe Hürde beim SC Staig übersprangen, gelang dem TTC Dietlingen in der Verbandsliga gegen den SV Adelsheim der ersehnte Befreiungsschlag. Die fast schon zu erwartende Punkteteilung gab es zwischen der Reserve Kleinsteinbach/Singens und dem TTC Mutschelbach.

Oberliga Baden-Württemberg   SC Staig – TTG Kleinsteinbach/Singen    6:9

Nicht gut in die Partie fanden Pfinztals Protagonisten im südlichen Alb-Donau-Kreis. Zwar behielten Nguyen/Valentin nach den Niederlagen beider TTG-Spitzendoppel gegen Roll/Merrbach die Oberhand, doch mussten sich der trotz einer Bänderdehnung aufgelaufene Juan Perez und Michael Schweizer in ihren ersten Einzeln dann ebenfalls geschlagen geben. Wer allerdings dachte, dass der 1:4-Rückstand Kleinsteinbach/Singens Mannen lähmen würde, sah sich getäuscht. Zunächst riss Birdie Boro ein fast schon verloren geglaubtes Match gegen Dwain Schwarzer noch aus dem Feuer, ehe Martin Andersen, Hai Khanh Nguyen sowie Kevin Valentin drei weitere Erfolgserlebnisse feierten und gar für eine eigene 5:4-Führung sorgten. Freilich nur für kurze Zeit, musste der zum einen wieder leicht umgeknickte Perez sein Spiel doch abschenken und zum anderen Boro seinem übermächtigen Kontrahenten Gerd Richter zum Sieg gratulieren. Davon ließ sich Andersen aber nicht beeindrucken und glich zum 6:6 aus. Anschließend unterstrich Schweizer dann einmal mehr seinen unbändigen Kampfgeist. Als er im entscheidenden fünften Satz gegen Thomas Huber mit 4:9 zurück lag, setzte er alles auf eine Karte, machte Punkt um Punkt, gewann diesen noch mit 12:10 und zog den Einheimischen dadurch den Zahn. In der Folge hatten Nguyen sowie Valentin relativ leichtes Spiel gegen die nun entnervten Hausherren den Sack endgültig zuzumachen. „Das Spiel hätten wir heute auch durchaus verlieren können“, gab TTG-Kapitän Ilija Rajkovaca unumwunden zu, um anzufügen, „dass wir eine tolle Moral bewiesen haben und dadurch zurückgekommen sind“.

Verbandsliga    TTC Dietlingen – SV Adelsheim             9:5

Den Grundstein legten Mujdrica/Schüle sowie Bechtum/Dürr in den Doppeln. Anschließend teilte man sich sowohl im Spitzenpaarkreuz als auch „in der Mitte“, Denis Mujdrica und Andreas Weber trugen sich auf Dietlingens Seite in die Siegerliste ein, die Punkte. Nachdem Thomas Schüle auf 5:3 erhöht hatte, zeigte Lea Dürr, was in ihr steckt. In einem begeisternden Spiel zwang sie Timur Achmetow mit 12:10, 19:21, 11:6, 10:12 sowie 11:9 in die Knie und wies ihrer Truppe den Weg. Auch Mujdricas Ausrutscher gegen Imre Bogadi und Andreas Bechtums knappe Niederlage gegen Konstantin Eckstein konnte der Spielfreude der Gastgeber nichts anhaben, im Gegenteil: Oliver Virk entzauberte den Litauer Adomas Zabelevicius, bevor sich Weber sowie Schüle auch in ihren jeweils zweiten Duellen nichts vormachen ließen und den enorm wichtigen Sieg unter Dach und Fach brachten.

TTG Kleinsteinbach/Singen II – TTC Mutschelbach 8:8

Nachdem die Gäste aus Karlsbad den besseren Start erwischt hatten und dank der Doppel Ruisch/Janson und Matuszewski/Kukucka sowie Tomas Kukuckas Erfolg über Patrick Mößner mit 3:1 in Führung gegangen waren, zeigten die Hausherren eine entsprechende Reaktion. Jonathan Rosenow rang Patryk Matuszewski nieder, ehe Kian Aragian, Remy Pham, Ilija Rajkovaca sowie Andreas Galic das Blatt wendeten und ihre Farben mit 6:3 nach vorne brachten. Allerdings wollte sich die Auswahl Mutschelbachs so nicht abkochen lassen und setzte sich zur Wehr. Matuszewski, Kukucka und Markus Ruisch stellten die Uhren mit drei Siegen in Serie also wieder auf null. Zwar verschafften der starke Youngster Pham und Galic Kleinsteinbach/Singen daraufhin wieder einen Zwei-Punkte-Vorsprung, doch schlugen Matthias Apfel sowie die unangenehm spielende Rechts-Links-Kombination Matuszewski/Kukucka zurück und retteten ihrem TTC den anvisierten Zähler, so dass sich beide Parteien letztlich einig waren, mit dem Remis ganz gut leben zu können.

Spielberichte KW46_2019

Nicht gerade vom Glück begünstigt scheinen heuer Tiefenbronns Frauen in der Verbandsliga zu sein. Zum wiederholten Male konnten sie nicht in Bestbesetzung an die Tische gehen. Nachdem das Quartett aus dem südöstlichen Enzkreis schnell mit 0:2 in Rückstand geraten war, vermochten Miriam Lechler, Kathrin Micke und Ann-Kathrin Zahn mit drei Einzelerfolgen das Duell beim Tabellennachbar TTC Wiesloch-Baiertal zwar lange Zeit offen zu gestalten, doch hatten sie letztlich nicht das nötige Stehvermögen, um etwas Zählbares mit nach Hause bringen zu können.

Mit einer imponierenden Bilanz warteten Pforzheims Vertreter in den höherklassigen Tischtennisligen auf. Kehrte Oberligist TTG Kleinsteinbach/Singen gegen das Schlusslicht aus Altshausen in die Erfolgsspur zurück, so vergrößerten der TTC Mutschelbach und die Reserve Kleinsteinbach/Singens mit starken Leistungen den Abstand zu der gefährdeten Region in der Verbandsliga.

Oberliga Baden-Württemberg  TTG Kleinsteinbach/Singen – TTF Altshausen 9:3

Obwohl die Hausherren auf den am Sprunggelenk verletzten Juan Perez – für ihn lief erstmals in dieser Saison Birdie Boro auf – verzichten mussten, erspielten sie sich in den Doppeln eine 2:1-Führung. Anschließend degradierte Boro seinen Kontrahenten Gabor Toth quasi zum Statisten, bevor sich Martin Andersen, Hai Khanh Nguyen, Michael Schweizer sowie Kevin Valentin ebenfalls nichts vormachen ließen und für eine Vorentscheidung sorgten. Zwar kamen die Gäste durch Mateusz Wojciechowski sowie Petr Ocko noch einmal auf 3:7 heran, doch erstickten der glänzend disponierte Andersen und Schweizer das späte Aufbäumen der Mannen aus dem Landkreis Ravensburg mit zwei überzeugenden Auftritten dann im Keim. „Mit diesem Sieg haben wir uns jetzt eine richtig gute Ausgangsposition erarbeitet“, war TTG-Kapitän Ilija Rajkovaca über die Vorstellung seines Teams voll des Lobes.

Verbandsliga     TTG EK Oftersheim – TTC Mutschelbach     8:8

Als es nach acht Duellen 6:2 für Oftersheim hieß, drohte den Karlsbadern eine Klatsche. Dann zwang Matthias Apfel Jürgen Reinhardt in die Knie, ehe Patryk Matuszewski sowie Tomas Kukucka im Spitzenpaarkreuz Topleistungen ablieferten, auf 5:6 verkürzten und so für neue Hoffnung im Lager des TTC sorgten. Auch Markus Ruischs Niederlage gegen Marc Adler tat der Mutschelbacher Aufholjagd keinen Abbruch, im Gegenteil: Swen Janson stellte gegen Christian Förster den alten Abstand wieder her, bevor Youngster Luke Hofferer zum 7:7 ausglich. Den abermaligen Rückschlag – Apfel musste sich Roman Frackenpohl beugen – machten schließlich Matuszewski/Kukucka im finalen Doppel gegen Weidenauer/Adler wett, indem sie diese mit 7:11, 11:6, 12:10 sowie 12:10 niederkämpften und ihren Farben einen Zähler retteten.

TTG Kleinsteinbach/Singen II – TTG EK Oftersheim 9:5

Nachdem die Gastgeber ihre letzten beiden Begegnungen verloren hatten, wollten sie jetzt unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Den Grundstein hierzu legten Mößner/Aragian und Rajkovaca/Galic bereits in den Doppeln. Bis zum Zwischenstand von 4:3 wogte das Geschehen dann allerdings hin und her. Erst als Ilija Rajkovaca, Andreas Galic sowie Patrick Mößner den Vorsprung auf 7:3 in die Höhe geschraubt hatten, waren die Gäste aus dem Rhein-Neckar-Kreis angezählt. Zwar trugen sich Holger Weidenauer und Christian Förster noch einmal in die Siegerliste ein, doch beseitigten der starke Aragian sowie Rajkovaca schließlich die letzten leisen Zweifel am dritten Pfinztaler Saisonsieg.%MCEPASTEBIN%

Spielberichte KW45_2019

Nach einer verdienten, jedoch etwas zu hoch ausgefallenen 4:9-Niederlage beim Primus TTSF Hohberg ist Kleinsteinbach/Singens Höhenflug in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg zunächst einmal gestoppt. Hätten die Asse um Juan Perez bei einem Sieg im Ortenaukreis erneut den Platz an der Sonne übernommen, so rangieren sie jetzt lediglich noch auf Platz drei. Den ersten Dämpfer versetzten Hohbergs Zeimys/Neumaier und Li/Schaufler Pfinztals erfolgsverwöhnter Equipe bereits in den beiden Spitzendoppeln. Zwar zeichneten Nguyen/Valentin anschließend für den 1:2-Anschlusspunkt verantwortlich, doch stellte Kestutis Zeimys in einer umkämpften Partie gegen Martin Andersen postwendend den alten Abstand wieder her. Auch Perez` Triumph über Altmeister Shidong Li brachte die Hausherren nicht aus dem Rhythmus, im Gegenteil: Marcel Neumaier ließ Hai Khanh Nguyen keine Chance, bevor Andreas Bußhardt Kian Aragian in die Knie zwang. Erst als Michael Schweizer Tom Schaufler niedergerungen hatte, keimte im Kleinsteinbach/Singener Lager noch einmal Hoffnung auf. Allerdings nur für kurze Zeit, musste sich doch Jonathan Rosenow gegen Jonas Degen trotz guter Leistung geschlagen geben. Im weiteren Verlauf blieb es einzig Andersen vorbehalten noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, ehe das starke mittlere Paarkreuz Hohbergs den Deckel vollends drauf machte. „Schade, aber das wird uns nicht umwerfen“, attestierte Kapitän Ilija Rajkovaca seiner TTG dennoch eine ordentliche Vorstellung, um anzufügen, dass sie am nächsten Wochenende gegen die TTF Altshausen natürlich in die Erfolgsspur zurückfinden wolle.

Bezirksmeisterschaften

Luke Hofferer vom TTC Mutschelbach und Anna Gaiser vom TV Öschelbronn heißen Pforzheims neue Tischtennis-Bezirksmeister. Sie siegten jeweils im Einzel der höchsten Kategorie. Dass der 13-jährige Hofferer sowie die erst 11-jährige Gaiser zusammen gerechnet gerade einmal 24 Lenze zählen und die komplette Konkurrenz düpieren, ist sicherlich ein Novum in der Geschichte der Titelkämpfe.
Obwohl an der zweitägigen Veranstaltung in der Ispringer Turnhalle der Otto-Riehm-Schule fast 140 Aktive teilnahmen, ließ diese Zahl doch sehr zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz duellierten sich die Spieler, welche dieser Entwicklung nach wie vor vehement entgegen treten, fast 20 Stunden, ehe alle Titelträger feststanden. Mit sieben ersten Plätzen heimste der TV Öschelbronn die meisten Lorbeeren ein, gefolgt vom TTC Dietlingen und dem TTC Ersingen, welche jeweils viermal jubeln konnten.
Sämtliche Konkurrenzen starteten zunächst einmal in Gruppen. In der Herren-A-Klasse qualifizierten sich in Abwesenheit der gleichzeitig um Punkte geforderten Garde Kleinsteinbach/Singens sowie der Dietlinger Verbandsligacrew die favorisierten Akteure für das Halbfinale. Während Ottenhausens Marco König dort gegen seinen Teamkameraden Sven Lehmann in drei Sätzen die Oberhand behielt, zwang Youngster Luke Hofferer vom TTC Mutschelbach Ittersbachs Stephan Küst trotz eines 0:2-Satzrückstandes noch in die Knie. Im Finale ließ sich Hofferer dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, wies den erfahrenen König mit 12:10, 11:8 sowie 11:1 in seine Schranken und bestieg erstmals den Thron. Im Doppelwettbewerb musste er sich an der Seite von Ersingens Hans Wackernagel allerdings dem Duo König/Lehmann geschlagen geben.
Die Frauenkonkurrenz entwickelte sich ohne Tiefenbronns Asse schon fast zu einer Art Familienduell. Einzig Titelverteidigerin Paulina Kappler (1.TC Ittersbach) war in der Lage mitzuhalten. Gegen die junge Anna Gaiser vom TV Öschelbronn schien sie sogar auf der Siegerstraße zu sein, um im fünften Satz doch noch abgefangen zu werden und schließlich mit Rang drei vorlieb nehmen zu müssen. Gegen ihre Mutter Eva Gutgesell-Gaiser ließ die elfjährige Anna dann nichts mehr anbrennen, gewann mit 11:9, 16:14 sowie 11:3 und sicherte sich Gold. Die Doppelkonkurrenz war dann eine klare Sache für die Familie Gaiser.
Im Endspiel des Wettbewerbs der Herren B lieferten sich Ersingens Dennis Nußbaum und Etienne Bührle von den TTF Pforzheim ein Duell auf Augenhöhe, welches Letzterer mit 12:10, 14:12, 6:11, 7:11 sowie 12:10 für sich entschied. Für eine Überraschung sorgten derweil Wössingens Häfele/Rummel im Doppel. Sie hielten Hambergs Jankowski/Raible in Schach und stießen diese dadurch vom Thron.
In der Herren-C-Konkurrenz wiederholte Filip Brkic von der TTG Kleinsteinbach/Singen seinen Vorjahreserfolg. Weder Pforzheims Patrick Schuler noch Ispringens Dennis Kühn vermochten ihn auf dem Weg zum Bezirksmeister aufzuhalten. Auch im anschließenden Doppel war Brkic nicht zu stoppen und triumphierte an der Seite Daniel Dennigs ein zweites Mal.
Bei den Herren D zog neben Ersingens Bernd Zemke Lokalmatador Roman Okon ins Finale ein. In diesem gab Okon dann den Ton an und wusste so seinen Heimvorteil zu nutzen, während sich Ersingens Schaletzki/Krauth wie bereits im Jahre 2018 als beste Kombination im Doppel des Herren C-Wettbewerbs entpuppten.
Auch bei den Senioren macht der Rückgang der Teilnehmerzahlen nicht halt. Dennoch bewiesen sie einmal mehr, dass sie sich nicht zu verstecken brauchen. So entschied Marco König das „Ottenhausener Finale“ bei den Senioren 40 gegen Sven Lehmann in vier Sätzen zu seinen Gunsten. Im Doppel setzten diese beiden Akteure dann noch einen drauf und verwiesen Theurer/Wackernagel auf Platz zwei.
In der Konkurrenz der Senioren 60 unterstrich Mutschelbachs Milan Jasnic wieder einmal seine Klasse. Obwohl er sich gegen Bernhard Kindler eine Niederlage einhandelte, setzte er sich am Ende im Modus „Jeder gegen Jeden“ hauchdünn durch. Im Doppel bestätigte das Duo Häfele/Rummel von der TTG Wössingen dann noch einmal, dass sie bestens harmonieren und trugen sich nach ihrem Erfolg im Wettbewerb der Herren B auch bei den Senioren 60 in die Siegerliste ein.

Spielberichte KW43_2019

Männer:

Wie nah im Tischtennis Freud und Leid beieinander liegen, zeigte sich einmal mehr in den beiden Spielen mit Pforzheimer Beteiligung. Während Kleinsteinbach/Singens Asse in der Oberliga Baden-Württemberg beim VfR Birkmannsweiler trotz ordentlicher Leistung ihre erste Saisonniederlage einstecken mussten und dadurch die Tabellenführung einbüßten, feierte der TTC Dietlingen in der Verbandsliga gegen den TSV Amicitia Viernheim einen im Hinblick auf den Klassenerhalt enorm wichtigen 9:7-Erfolg.

Oberliga Baden-Württemberg:   VfR Birkmannsweiler – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:6

Nachdem Pfinztals Mannen gut in die Partie hineingefunden hatten und dank den Doppeln Perez/Andersen sowie Nguyen/Valentin mit 2:1 in Führung gegangen waren, musste sich Martin Andersen in einem begeisternden Match gegen den chinesischen Abwehrkünstler Peng Gao in vier Sätzen geschlagen geben, ehe Juan Perez und Hai Khanh Nguyen in ihren Duellen gegen Josip Huzjak beziehungsweise Thorsten Schiek ebenfalls den Kürzeren zogen. Zwar stellten die stark aufspielenden Michael Schweizer sowie Jonathan Rosenow anschließend wieder den 4:4-Ausgleich her, doch unterstrich Birkmannsweilers erst 14-jähriger, im deutschen Schülernationalkader stehender Martin Sejdijevic gegen Kevin Valentin dann seine Klasse. Als Perez und Andersen wenig später im Spitzenpaarkreuz erneut klein beigeben mussten, wurde die Luft für das TTG-Ensemble langsam dünn. „Dass wir vorne leer ausgingen, war letztlich der Knackpunkt“, legte Kleinsteinbach/Singens Kapitän Ilija Rajkovaca den Finger in die Wunde, ohne zu verhehlen, dass Gao und Huzjak das wohl unbequemste und beste Paarkreuz der Oberliga verkörpern. Nichtsdestotrotz ließ der Neuling aus dem Pfinztal die Köpfe nicht hängen und brachte die Hausherren durch Siege von Nguyen und Valentin sogar noch einmal in Bedrängnis. Allerdings nur für kurze Zeit, behielten Schiek sowie Sejdijevic doch auch in ihren jeweils zweiten Einzeln die Oberhand.

Verbandsliga:  TTC Dietlingen – TSV Amicitia Viernheim   9:7

Bis zum Zwischenstand von 4:3 – für die Gastgeber hatten sich bis dato Mujdrica/Marinovic, Virk/Weber, Denis Mujdrica sowie Oliver Virk in die Siegerliste eingetragen – war nicht abzusehen, zu wessen Gunsten das Pendel wohl ausschlagen wird. Dann schienen Thomas Schüle und Lea Dürr ihren TTC mit zwei Erfolgen über Tim Trobisch und Christian Schwalbe auf Kurs zu bringen. Wer freilich dachte, dass die Gäste aus Viernheim nun einbrechen würden, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Marcel Tröger verkürzte auf 4:6, bevor Daniel Maus, Erik Winkenbach sowie Andreas Czech das Blatt wendeten und ihren TSV mit 7:6 nach vorne brachten. Doch daraufhin schlug ein weiteres Mal die Stunde von Schüle und Dürr. Mit bärenstarken Auftritten zeichneten sie für Dietlingens Zähler Nummer sieben und acht verantwortlich, drehten so den Spieß erneut um und sicherten zumindest mal einen Punkt ab. Aus diesem machten Mujdrica/Marinovic im finalen Doppel gegen Tröger/Winkenbach schließlich zwei, indem sie diese mit 11:3, 11:8 sowie 11:4 abfertigten und für großen Jubel im Lager des TTC sorgten. „Das war heute nichts für schwache Nerven, ein echter Krimi, der für uns richtungsweisend sein kann“, sprach aus Virks Gesichtsausdruck Erleichterung pur.

Zwei Spiele – ein Remis und eine Niederlage. So lautet die Bilanz der beiden im Einsatz befindlichen Pforzheimer Tischtennisteams. Während Mutschelbachs Männer beim Primus der Verbandsliga, dem VfB Mosbach-Waldstadt, trotz einer ordentlichen Leistung mit 5:9 den Kürzeren zogen, erkämpften sich Tiefenbronns ebenfalls in der Verbandsliga beheimateten Frauen gegen den TTV Nüstenbach ihren ersten Saisonzähler.

Verbandsliga Herren:  VfB Mosbach-Waldstadt – TTC Mutschelbach 9:5

Nachdem Mutschelbachs Asse in den Doppeln zum wiederholten Male zu überzeugen wussten und dank Erfolgen von Matuszewski/Kukucka sowie Apfel/Hofferer mit 2:1 in Führung gegangen waren, stellte Mosbachs Milan Kacnik im ersten Einzel des Tages gegen Tomas Kukucka die Uhren wieder auf null. Zwar schlug Patryk Matuszewski postwendend zurück, doch erwiesen sich die Gastgeber in den folgenden drei Duellen dann als überlegen. Dessen ungeachtet zwang Karlsbads Kapitän Matthias Apfel seinen Widersacher Maximilian Loges mit 12:10, 11:6, 12:14 und 12:10 in die Knie, ehe Kukucka noch einmal alles aus sich herausholte, Matus Diko entzauberte und zum 5:5 ausglich. Allerdings zeigten die Hausherren anschließend, warum sie das Tableau anführen. Zunächst spielte Kacnik gegen Matuszewski seine Routine aus, bevor sich Imrich Drabik, Tomas Koma sowie Adam Dziadkowiec noch einmal von ihrer besten Seite zeigten und dem TTC vollends den Zahn zogen. „Auch wenn wir heute leer ausgegangen sind, haben wir unsere gute Form bestätigt und dem Spitzenreiter fast einen Punkt abgeknöpft“, würdigte Apfel Mutschelbachs geschlossene Mannschaftsleistung.

Frauen:

Verbandsliga:    TTC Tiefenbronn – TTV Nüstenbach         7:7

Obwohl Tiefenbronns Equipe diese Partie noch ohne jeglichen Punkt auf dem Konto zu haben in Angriff nahm, bot sie den Gästeakteurinnen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis von Anfang an Paroli. Als Lechler/Micke, Ann-Kathrin Zahn, Tina Stephan sowie Kathrin Micke dann einen 4:2-Vorsprung herausgespielt hatten, schien sogar ein Sieg möglich. Daraufhin besannen sich Katharina Noe und ihre Mitstreiterinnen allerdings auf ihre Tugenden und drehten die Begegnung mit drei Siegen in Serie um. Wer freilich dachte, dass Tiefenbronn nun einknicken würde, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Micke besorgte den Gleichstand, ehe Miriam Lechler sowie Zahn zwei der letzten vier Duelle zu Gunsten ihres TTC entschieden und den ersten Punkt unter Dach und Fach brachten. „Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel“, so Tiefenbronns Micke, um anzufügen: „Abschreiben sollte man uns auf jeden Fall noch nicht“.

Spielberichte KW42_2019

Männer:

Während Kleinsteinbach/Singens Asse in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg dank einer imponierenden Vorstellung auch gegen den TTV Ettlingen die Oberhand behielten und dadurch die Tabellenspitze erklommen, war der TTC Dietlingen beim Verbandsligaderby in Mutschelbach ohne Chance. Ebenfalls glatte Niederlagen kassierten Kleinsteinbach/Singens Reserve bei der TG Eggenstein sowie die Frauen des TTC Tiefenbronn gegen die TSG 78 Heidelberg.

Oberliga Baden-Württemberg Herren  TTG Kleinsteinbach/Singen – TTV Ettlingen 9:4

Nachdem Ettlingens Paradeduo Spieß/Weiskopf seiner Favoritenrolle gegen Schweizer/Aragian gerecht geworden war, ließen auf Seiten Kleinsteinbach/Singens weder Perez/Andersen gegen Frey/Fürst noch Nguyen/Valentin gegen Füllner/Ebentheuer-Barcelo etwas anbrennen. Zwar glich der in der vergangenen Saison noch für den TTC Wöschbach in der 3.Bundesliga Süd aktive Marlon Spieß anschließend zum 2:2 aus, doch wies der erst 17-jährige Juan Perez mit einem schwer erkämpften 11:5-, 9:11-, 14:12-, 10:12- und 11:8-Erfolg über Daniel Weiskopf den Hausherren dann den Weg. Als Michael Schweizer sowie Hai Khanh Nguyen nachlegten und den TTG-Vorsprung auf 5:2 in die Höhe schraubten, waren die Gäste aus dem Albgautal angezählt. Dies wussten Kevin Valentin und Kian Aragian mit zwei starken Auftritten im hinteren Paarkreuz zu nutzen. Wer dachte, dass der zu den Titelanwärtern gehörende TTV Ettlingen das Ruder noch einmal herumreißen könnte, sah sich getäuscht, war Perez im Spitzeneinzel gegen Spieß doch in der Lage sich weiter zu steigern und diesen mit 16:14 im Entscheidungssatz nieder zu ringen. Nach zwei Niederlagen von Andersen und Schweizer blieb es schließlich Nguyen vorbehalten mit einem 3:1-Sieg über Füllner der Begegnung ein Ende zu setzen und so seine Farben auf Platz eins zu hieven. „Momentan sind die Jungs richtig gut drauf“, war Pfinztals Kapitän Ilija Rajkovaca voll des Lobes, um gleich anzumerken, dass sie nicht abheben werden und weiter nur von Spiel zu Spiel denken.

Verbandsliga Herren   TTC Mutschelbach – TTC Dietlingen         9:2

Den Grundstein legten die Gastgeber bereits in den Doppeln. Neben Matuszewski/Kukucka und den immer besser harmonierenden Ruisch/Janson gaben auch Apfel/Hofferer ihren Kontrahenten das Nachsehen. Als wenn dem nicht schon genug gewesen wäre, musste Dietlingens Oliver Virk nur wenig später Patryk Matuszewski zum Sieg gratulieren. Zwar verkürzte Denis Mujdrica gegen Tomas Kukucka anschließend auf 1:4, doch stellte Markus Ruisch mit einem glatten Dreisatzsieg über Thomas Schüle den alten Abstand wieder her. Nichtsdestotrotz keimte im Lager der Gäste noch einmal Hoffnung auf als Andreas Weber für deren Punkt Nummer zwei verantwortlich zeichnete. Freilich nicht all zu lange, sorgten Matthias Apfel gegen Enrico Fornieles, Youngster Luke Hofferer gegen Lea Dürr, der bärenstark aufspielende Matuszewski gegen Mujdrica sowie Kukucka gegen Virk doch endgültig für klare Verhältnisse. Während Kelterns Virk nach der Begegnung „von einer enttäuschenden Leistung seiner Mannschaft sprach“, warnte Mutschelbachs Apfel vor den kommenden Aufgaben: „Wir haben jetzt acht Punkte gegen den Abstieg geholt und wissen, dass es nicht automatisch so weiterläuft“.

TG Eggenstein – TTG Kleinsteinbach/Singen II 9:2

Obwohl die ohne Patrick Mößner und Andreas Galic angetretenen Pfinztäler durch Erfolge von Rosenow/Pham sowie Rajkovaca/Bühner in den Doppeln eine 2:1-Führung herausgespielt hatten, standen sie letztlich auf verlorenem Posten. Einerseits beklagten sie fehlendes Spielglück und andererseits mussten sie ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen.

Verbandsliga Frauen     TTC Tiefenbronn – TSG 78 Heidelberg       1:8

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerte sich Tiefenbronns junge Garde bei ihrem dritten Saisonauftritt. Aufgrund beruflicher beziehungsweise privater Verpflichtungen standen der noch punktlosen Equipe um Miriam Lechler lediglich drei Akteurinnen zur Verfügung. Für den einzigen Erfolg des jetzigen Schlusslichts sorgte Tina Stephan.

Spielberichte KW41_2019

Männer:

Während Dietlingens Asse in der Tischtennis-Verbandsliga bei der TTG EK Oftersheim ohne Chance waren, unterlag Kleinsteinbach/Singens Reserve dem Titelkandidaten aus Weinheim nach großem Kampf nur denkbar knapp. Seine starke Verfassung bestätigen konnte hingegen der TTC Mutschelbach mit einem 9:4-Erfolg über die TG Eggenstein.

Verbandsliga Herren TTG EK Oftersheim – TTC Dietlingen       9:2

Nachdem Dietlingens Mujdrica/Schüle im ersten Doppel gegen Berlinghof/Reinhardt mit 3:0 die Oberhand behalten hatten, schienen Virk/Weber gegen Weidenauer/Adler auf einem guten Weg zu sein einen 0:2-Satzrückstand zu drehen, um letztlich dann doch noch abgefangen zu werden und den Kürzeren zu ziehen. Anschließend standen Lea Dürr und der für den beruflich verhinderten Zvonko Marinovic ins Team gerückte Youngster Christof Müller gegen Förster/Frackenpohl allerdings auf verlorenem Posten. Als daraufhin im Spitzenpaarkreuz weder Denis Mujdrica noch Oliver Virk eine echte Siegchance hatten, sanken Dietlingens Hoffnungen auf etwas Zählbares rapide, so dass es einzig Dürr vorbehalten blieb im weiteren Spielverlauf noch für ein wenig Ergebniskosmetik zu sorgen. „Jetzt gilt es diese Niederlage schnell abzuhaken und unser Augenmerk auf die nächste Aufgabe in Mutschelbach zu legen. Vielleicht gelingt uns ja dort eine Überraschung“, schweifte Virks Blick bereits gen kommendes Wochenende.

TTG Kleinsteinbach/Singen II – TTC 1946 Weinheim II 7:9

Von Anfang an lieferten die Hausherren den favorisierten Gästen von der Bergstraße einen erbitterten Fight. Als es nach Erfolgen von Mößner/Aragian, Rajkovaca/Galic, Patrick Mößner, Remy Pham und Ilija Rajkovaca gar 5:3 hieß, lag eine faustdicke Überraschung in der Luft. Doch Weinheims junge Truppe wehrte sich. Lars Frey und Robin Campbell glichen aus, ehe Jonathan Rosenow gegen Maurice Engel seine tolle Form bestätigte, zurückschlug und die TTG erneut in Führung brachte. Auch zwei weitere knappe Niederlagen steckten Pfinztals Recken weg, zeichnete Rajkovaca doch wenig später mit seinem Fünfsatzerfolg über Frey für das 7:7 verantwortlich. In den letzten beiden Duellen verhalfen Daniel Berbner sowie das Doppel Campbell/Frey dank ihrer größeren Kraftreserven dem verlustpunktfreien Tabellenzweiten dann doch noch zu einem recht schmeichelhaften doppelten Punktgewinn. „Wir haben uns richtig teuer verkauft, sind aber letztlich nicht belohnt worden“, zeigte sich Kleinsteinbach/Singens Routinier Rajkovaca von der Leistung seiner Truppe angetan.

TTC Mutschelbach – TG Eggenstein         9:4

Den Grundstein legte Mutschelbachs Auswahl in den Doppeln. Konnte man mit den Erfolgen von Matuszewski/Kukucka sowie Apfel/Hofferer noch irgendwo rechnen, so kam der 6:11-, 16:14-, 11:9-, 5:11- und 11:9-Sieg von Ruisch/Janson über Griesinger/Knoll einer Sensation gleich. Davon beflügelt spielten sich die Gastgeber anschließend in einen wahren Rausch. Patryk Matuszewski, Markus Ruisch, Swen Janson sowie Matthias Apfel schraubten den Vorsprung auf 7:1 in die Höhe, bevor sich Stephan Rupp, Bernd Griesinger und Martin Knoll auf ihre Stärken besannen und ihrer TGE noch einmal neue Hoffnung verliehen. Allerdings nur für kurze Zeit, machten doch Ruisch und Janson mit ihren jeweils zweiten Einzelsiegen über Marcus Balke beziehungsweise Michael Mang Mutschelbachs Triumph perfekt, was Routinier Apfel zu folgendem Resümee veranlasste: „Wenn es läuft, dann läuft’s“.

Spielberichte KW40_2019

Männer:

Zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen – so lautet die Bilanz der Verbandsligisten aus dem Tischtennisbezirk Pforzheim. Während der TTC Dietlingen gegen den TTV Heidelberg sein erstes Erfolgserlebnis feierte, erkämpfte sich die TTG Kleinsteinbach/Singen II beim SV Adelsheim bereits ihren fünften Zähler in dieser Saison. Auch der TTC Mutschelbach kann mit zwei Punkten aus zwei kniffligen Duellen ganz gut leben. Erwartungsgemäß nichts zu ernten gab es derweil für Tiefenbronns Frauen gegen den TTC 1946 Weinheim III.

Verbandsliga TTC Dietlingen – TTV Heidelberg     9:5

Nachdem Mujdrica/Marinovic und Virk/Weber in den Doppeln für eine Dietlinger 2:0-Führung gesorgt hatten, glückte den Gästen um Heinz Nowicki im dritten Doppel der Anschluss, ehe Denis Mujdrica sowie der glänzend aufgelegte Zvonko Marinovic im Spitzenpaarkreuz die Weichen stellten. Daran vermochten auch die anschließenden Niederlagen der angeschlagen ins Spiel gegangenen Oliver Virk und Andreas Weber nichts zu ändern, machten doch Thomas Schüle sowie Lea Dürr diese postwendend wieder wett. Mujdrica und Marinovic erhöhten gar auf 8:3, bevor sich Schüle nach zwei Heidelberger Erfolgen noch einmal von seiner besten Seite zeigte und seinen Widersacher Schmidt in vier Sätzen entzauberte. „Wir haben uns teilweise schwer getan, aber im Endeffekt verdientermaßen gewonnen“, sprach aus Dietlingens Kapitän Virk Erleichterung.

SV Adelsheim – TTG Kleinsteinbach/Singen II 8:8

Als Kian Aragian, Andreas Galic sowie Ilija Rajkovaca nach einem 3:3-Zwischenstand einen 6:3-Vorsprung herausgespielt hatten, schienen Pfinztals Mannen ihrem dritten Saisonsieg entgegen zu steuern. Auch vier Duelle später – abermals Aragian und Youngster Remy Pham hatten für die TTG gepunktet – deutete so gut wie nichts darauf hin, dass die Hausherren noch zurückkommen würden. Doch weit gefehlt: Timur Achmetow verkürzte gegen Rajkovaca auf 6:8, ehe Henrico Matejka mit einem Sieg über Galic Kleinsteinbach/Singen ins finale Doppel zwang. Dort boten Mößner/Aragian Adelsheims Bogadi/Zabelevicius dann lange Zeit Paroli, um letzten Endes mit 9:11 im fünften Satz klein beigeben zu müssen und sich mit einer Punkteteilung anzufreunden. „Das ist sehr ärgerlich. Allerdings hat uns heute in den entscheidenden Situationen das Spielglück gefehlt“, so Rajkovaca leicht zerknirscht, „nichtsdestotrotz ist es natürlich ein verlorener Punkt“.

TTC Mutschelbach – TTC 1946 Weinheim II   6:9

Bis zum 5:6 gestalteten Mutschelbachs Asse die Begegnung ausgeglichen. Dann musste sich Markus Ruisch trotz einer starken Leistung und einer 2:0-Satzführung gegen Konrad Ell noch mit 2:3 geschlagen geben. Als wenige Augenblicke später Lars Frey Weinheims Punkt Nummer acht folgen ließ, schwanden die Hoffnungen von Patryk Matuszewski & Co auf eine Überraschung zusehends. Zwar gab sich Matthias Apfel in der Folge gegen Tobias Hassel keinerlei Blöße, doch machte Daniel Berbner den Favoritensieg gegen Luke Hofferer schließlich perfekt.

TSV Amicitia Viernheim – TTC Mutschelbach 5:9

Von Anfang an hoch konzentriert und über die Wichtigkeit des Duells im Bilde präsentierte sich die Auswahl Mutschelbachs im Rhein-Neckar-Kreis. Hatten Matuszewski/Kukucka und Apfel/Hofferer in den Doppeln für einen guten Start gesorgt, so wiesen Matuszewski sowie Tomas Kukucka in den Einzeln ihren Farben den Weg. Als es nach sieben Vergleichen lediglich noch 4:3 hieß und eng zu werden drohte, blieb es dem stark aufspielenden, erst 13-jährigen Hofferer und Routinier Apfel vorbehalten den alten Abstand wieder herzustellen. Für die restlichen Punkte Mutschelbachs zeichneten am Ende erneut Matuszewski, Kukucka sowie Apfel verantwortlich.

Frauen:

Verbandsliga  TTC Tiefenbronn – TTC 1946 Weinheim III   2:8

Ohne Miriam Lechler – für sie sprang Tanja Schäfer in die Bresche – waren Tiefenbronns Aktien bereits vor dem ersten Ballwechsel auf ein Minimum gesunken. Dennoch wehrten sie sich gegen das Quartett von der Bergstraße nach Kräften. Während Ann-Kathrin Zahn, Tina Stephan sowie Schäfer jeweils knappe Niederlagen einstecken mussten, erwies sich Kathrin Micke für ihre Rivalinnen als äußerst unbequem und trug sich daher gleich zweimal in die Siegerliste ein.

Spielberichte KW39_2019

Männer:
Mit zwei Erfolgen und damit einem kaum für möglich gehaltenen Auftakt nach Maß starteten Kleinsteinbach/Singens Asse in das Abenteuer Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg.

TTG Kleinsteinbach/Singen – VfL Kirchheim 9:4
Nachdem Perez/Andersen ihre Feuertaufe im ersten Doppel des Tages mit Bravour bestanden hatten, mussten sich Schweizer/Nguyen sowie Mößner/Aragian in den Doppeln zwei und drei jeweils in vier Sätzen geschlagen geben. Doch davon ließ sich die junge Equipe aus dem Pfinztal nicht beeindrucken, im Gegenteil: Juan Perez zwang Simon Geßner in die Knie, bevor Martin Andersen gegen Manuel Mangold mit 7:11, 11:4, 11:4 sowie 11:6 die Oberhand behielt und seine TTG erstmals in Führung brachte. Michael Schweizer und Hai Khanh Nguyen wollten den beiden Spitzenakteuren in nichts nachstehen und erhöhten „in der Mitte“ auf 5:2. Zwar zog Patrick Mößner anschließend gegen Patrick Strauch den Kürzeren, doch machte Kian Aragian diesen kleinen Rückschlag dank großer kämpferischer Moral mit einem 11:8-, 9:11-, 4:11-, 11:8- sowie 17:15-Sieg über Klaus Hummel wieder wett. Als Perez und Andersen dann auch in ihren jeweils zweiten Duellen nichts anbrennen ließen, war eine Vorentscheidung gefallen. Daran vermochte selbst Matthias Ganterts Erfolg über Schweizer nichts mehr zu ändern, setzte Nguyen doch unmittelbar danach gegen Dominik Goll den Schlusspunkt. „Diesen Sieg hatten wir schon auf der Rechnung“, sah sich TTG-Kapitän Ilija Rajkovaca in seiner Einschätzung bestätigt, um anzufügen, „dass er auch in der Höhe in Ordnung gehe“.

TTC Gnadental – TTG Kleinsteinbach/Singen 2:9
Mit Kevin Valentin sowie Jonathan Rosenow anstelle von Mößner und Aragian nahm das Team um Michael Schweizer dann einen Tag später die schwere Aufgabe im Landkreis Schwäbisch Hall in Angriff. Und ehe man so richtig auf Betriebstemperatur war, hieß es bereits 2:0 zu Gunsten der Hausherren. Als daraufhin auch noch das eingespielte, im Normalfall gut harmonierende Duo Nguyen/Valentin die ersten beiden Sätze gegen Kramer/Petermann verlor, drohten die Felle Kleinsteinbach/Singens frühzeitig davon zu schwimmen. Doch weit gefehlt: Nguyen/Valentin besannen sich ihrer Stärken, gewannen die Sätze drei bis fünf und trieben ihre Farben dadurch zu einer Glanzleistung. Aber der Reihe nach: zunächst setzte sich Andersen gegen Valeriy Rakov mit 3:2 durch, ehe Perez, Nguyen sowie Schweizer drei weitere Siege folgen ließen und die Richtung vorgaben. Als anschließend auch noch Abwehrkünstler Rosenow seinen Widersacher Lukas Petermann entzauberte, waren Gnadentals Recken endgültig angezählt. Valentin und Perez wussten dies zu nutzen und zeichneten für Kleinsteinbach/Singens Punkte Nummer sieben und acht verantwortlich, bevor sich Andersen gegen Daniel Horlacher mit 20:18, 14:12, 7:11 sowie 11:8 behauptete und den Triumph perfekt machte. „Es war für uns enorm wichtig gut aus den Startlöchern zu kommen, schließlich brauchst Du am Ende 14 bis 15 Punkte, um die Klasse zu halten“, so ein gelöster und zufriedener Rajkovaca.

Bei den Tischtennis-Verbandsligisten aus dem Bezirk Pforzheim gab es Licht und Schatten. Während die Reserve Kleinsteinbach/Singens sowie der TTC Mutschelbach bei den Männern jeweils Siege feierten, musste sich der TTC Dietlingen in Eggenstein mit 2:9 geschlagen geben. Ohne Chance waren Tiefenbronns Frauen gegen den Titelkandidaten aus Karlsruhe-Neureut.

TTG Kleinsteinbach/Singen II – TSV Amicitia Viernheim 9:5
Bis zum 2:2 konnte sich keiner der beiden Kontrahenten einen Vorteil verschaffen. Dann wies Jonathan Rosenow mit einem 13:11-, 9:11-, 6:11-, 11:9- sowie 11:9-Erfolg über Marcel Tröger seinen Mannen den Weg. Die immer selbstbewusster auftretenden Kian Aragian und Remy Pham legten nach, bevor Ilija Rajkovaca und Andreas Galic Pfinztals Vorsprung auf 7:2 in die Höhe schraubten und den von der Spielstärke Kleinsteinbach/Singens sichtlich überraschten Viernheimern schon fast den Nerv raubten. Zwar glückten den Gästen in der Folge noch drei Einzelsiege, doch beseitigten der bärenstarke Rosenow sowie Rajkovaca mit ihren jeweils zweiten Tagessiegen daraufhin jegliche Zweifel am zweiten TTG-Saisoncoup.

TG Eggenstein – TTC Dietlingen           9:2
Ohne Zvonko Marinovic – für ihn rückte das erst 14-jährige Nachwuchstalent Christof Müller ins Team – tendierten die Aussichten auf ein Dietlinger Erfolgserlebnis bei der nach wie vor von etablierten Spitzencracks gespickten TG Eggenstein bereits vor der Partie gegen null. Nichtsdestotrotz verkaufte man sich ordentlich, insbesondere Müller rechtfertigte seine Aufstellung mit einer soliden Vorstellung. Nachdem das Doppel Mujdrica/Weber für den ersten Dietlinger Zähler verantwortlich gezeichnet hatte, verlangten Oliver Virk, Denis Mujdrica wie auch Thomas Schüle ihren Widersachern zwar alles ab, ohne jedoch das nötige Fortune zu haben, um letztlich eines der Duelle für sich zu entscheiden. Einzig Lea Dürr war noch in der Lage gegen Julian Schröder zu punkten und dadurch für ein wenig Ergebniskosmetik zu sorgen.

TTC Mutschelbach – SV Adelsheim           9:3
Bereits in den ersten beiden Doppeln legten die Gastgeber den Grundstein. Imponierend war neben dem Erfolg von Matuszewski/Kukucka vor allem die Leistung des erst 13-jährigen Luke Hofferer, welcher an der Seite von Markus Ruisch groß aufspielte und gegen Adelsheims Paradeformation Bogadi/Eckstein über sich hinauswuchs. Zum Matchwinner gegen die zugegebenermaßen ersatzgeschwächte Truppe aus dem Neckar-Odenwald-Kreis avancierte im weiteren Verlauf der Begegnung Markus Ruisch, der gegen Henrico Matejka beziehungsweise Benjamin Lux jeweils hauchdünn die Oberhand behielt. Des Weiteren trugen sich Patryk Matuszewski, Swen Janson, Matthias Apfel, Tomas Kukucka sowie Youngster Hofferer in die Siegerliste ein.

Frauen

TTC Tiefenbronn – TTC Karlsruhe-Neureut   1:8
Gegen die neben dem TTC 1946 Weinheim III als Topfavoritinnen in die Saison gegangenen Karlsruherinnen um Altmeisterin Rose Diebold stand Tiefenbronns junge Garde von Anfang an auf verlorenem Posten. Miriam Lechler, Ann-Kathrin Zahn, Tina Stephan und Kathrin Micke legten sich zwar mächtig ins Zeug, doch hatten die Gästeakteurinnen stets die bessere Antwort. Mit einer einzigen Ausnahme: Stephan gab Adriana Berger beim Stand von 0:4 das Nachsehen und sorgte so wenigstens für den Ehrenpunkt.

Auftakt Saison 2019 2020

Zum Auftakt der Tischtennissaison 2019/2020 verbuchten Pforzheims Verbandsligisten einen Sieg und eine Niederlage. Während der TTC Dietlingen gegen den starken Neuling aus Mosbach-Waldstadt den Kürzeren zog, entführte die TTG Kleinsteinbach/Singen II beim TTV Heidelberg das Punktepaar.

TTC Dietlingen – VfB Mosbach-Waldstadt   4:9

Nachdem Mujdrica/Marinovic und Virk/Weber in den Doppeln für einen Dietlinger Start nach Maß gesorgt hatten, standen Schüle/Dürr gegen Koma/Dziadkowiec dicht vor dem 3:0, ehe das Duo aus dem Neckar-Odenwald-Kreis doch noch den Kopf aus der Schlinge zog, mit 10:12, 12:10, 12:14, 11:9 sowie 11:9 die Oberhand behielt und auf 1:2 verkürzte. Anschließend erwiesen sich die Gäste sowohl im vorderen als auch im mittleren Paarkreuz als überlegen und gewannen vier Duelle in Serie. Zwar verlieh Thomas Schüle mit seinem Erfolg über Maximilian Loges Kelterns Assen noch einmal neue Hoffnung, doch stellte Adam Dziadkowiec mit einem Sieg über Lea Dürr wenig später den alten Abstand wieder her. Auch Denis Mujdricas schwer erkämpfter Fünfsatzsieg über Milan Kacnik brachte nicht mehr die Wende, im Gegenteil: Matus Diko zeichnete für Mosbach-Waldstadts siebten Punkt verantwortlich, bevor Imrich Drabik und Tomas Koma deren Erfolg vollends festzurrten.

TTV Heidelberg – TTG Kleinsteinbach/Singen II 3:9

Mit Siegen von Rosenow/Pham, Mößner/Aragian sowie Rajkovaca/Bühner legten Pfinztals Mannen den Grundstein. Daran vermochten auch Niederlagen von Jonathan Rosenow gegen Heinz Nowicki beziehungsweise Remy Pham gegen Björn Schmidt nichts zu ändern, setzten sich doch Patrick Mößner gegen Julian Aengenheister und Kian Aragian gegen Felix Ackermann durch. Auch auf Heidelbergs dritten Streich fanden Kleinsteinbach/Singens Protagonisten die passende Antwort. Zunächst zwang Routinier Ilija Rajkovaca Martin Hofmann mit 3:2 in die Knie, ehe Mößner, Rosenow sowie Aragian auf den Positionen eins bis drei ihre Spielstärke demonstrierten und die ersten beiden Zähler für ihre TTG unter Dach und Fach brachten. „Trotz schwierigen äußeren Bedingungen hat sich die Mannschaft durchgebissen und einen souveränen Sieg nach Hause gefahren“, zollte Rajkovaca seiner jungen Truppe Respekt.

Vorschau Herren Oberliga

Nachdem die TTG Kleinsteinbach/Singen im April mit einem 9:2-Erfolg bei der DJK Offenburg die Rückkehr in die Oberliga Baden-Württemberg perfekt gemacht hatte, begannen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die neue Saison. Schaut man sich jetzt die Formation der Pfinztäler an, scheinen diese Anstrengungen ja durchaus Früchte getragen zu haben. Zum einen waren die Verantwortlichen der TTG in der Lage die Verträge der beiden Spitzencracks Birdie Boro und Juan Perez zu verlängern und zum anderen konnten sie mit dem 18-jährigen Dänen Martin Andersen einen weiteren dicken Fisch an Land ziehen. Alle drei gehören der unter Profibedingungen arbeitenden Grünwettersbacher Trainingsgruppe an. Komplettiert wird das Sextett von Michael Schweizer, Hai Khanh Nguyen sowie Kevin Valentin. „Natürlich trauen wir uns zu mit dieser Truppe die Klasse zu halten, wenngleich wir wissen, dass in der Oberliga ein anderer Wind weht“, versichert Kapitän Ilija Rajkovaca. Ob der erfahrene Dejan Dujakovic – beruflich nach wie vor im Ausland gebunden – im Laufe der Runde zum Schläger greifen wird, steht noch in den Sternen. „Priorität genießt sowieso das Heranführen unserer Perspektivspieler wie Jonathan Rosenow, Kian Aragian oder Remy Pham an die erste Mannschaft“, stellt Rajkovaca unmissverständlich klar, um anzufügen, „sie werden ihre Einsätze bekommen“. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Boro wohl bis Mitte November bei nationalen Titelkämpfen in seiner indischen Heimat gefordert sein wird. Während man im Lager Kleinsteinbach/Singens neben dem SV Salamander Kornwestheim II noch den VfL Kirchheim, den TTC Gnadental und vielleicht den TB Untertürkheim zu seinen schärfsten Rivalen im Kampf gegen den Abstieg sieht, erwartet man den TTV Ettlingen, den SC Staig sowie den VfR Birkmannsweiler als Anwärter auf den Sprung in die Regionalliga Südwest. „Nichtsdestotrotz sind wir auch gegen solche Kaliber in der Lage mal für eine Überraschung zu sorgen“, strahlt Rajkovaca Zuversicht aus.

Die Lage bei den Spitzen Teams im Männer Bereich:
Wenn am Wochenende für das Gros der Akteure der Startschuss zur neuen Tischtennissaison ertönt, ist der Zelluloidball Geschichte. Von nun an muss mit dem Plastikball gespielt werden, nicht nur in den oberen Ligen, nein: selbst in der Kreisklasse C. Nichtsdestotrotz schickt der Bezirk Pforzheim wieder 80 Mannschaften ins Punkterennen. Allein 77 davon nehmen bei den Herren den Wettstreit um Siege und Meisterschaften in Angriff. Kleinsteinbach/Singen II und TTC Mutschelbach mit Ziel Klassenerhalt. Die PZ erklärt, welche Ambitionen die Verbandsligateams haben – und weshalb Lea Dürr nun bei den Herren an der Platte steht. Unumstrittenes Aushängeschild der Region ist die TTG Kleinsteinbach/Singen, stellt sie mit ihrer „Ersten“ in der Oberliga Baden-Württemberg (siehe Sonderbericht) sowie mit ihrer „Zweiten“ in der Verbandsliga doch gleich zwei absolute Spitzenteams. Ebenfalls in der Verbandsliga vertreten sind der gewissermaßen schon zum Inventar gehörende TTC Dietlingen und der in der Spielzeit 2018/2019 auf den letzten Metern noch dem Abstieg von der Schippe gesprungene TTC Mutschelbach. In sein siebtes Verbandsligajahr in Serie geht der TTC Dietlingen. Mischte das Team um Spitzencrack Denis Mujdrica vor zwei, drei Jahren noch kräftig um den Aufstieg mit, so landete es zuletzt lediglich auf Platz fünf, im Mittelfeld des Tableaus. Schenkt man den Worten des Dietlinger Kapitäns Oliver Virk Glauben, wäre eine solche Platzierung heuer jedoch aller Ehren wert. „Das Ziel kann nur Klassenerhalt lauten“, gibt sich Virk keinen Illusionen hin, „auf der einen Seite ist die Liga sehr ausgeglichen und auf der anderen Seite haben wir mit Jonathan Rosenow einen wichtigen Spieler verloren“. Diesen Verlust kompensieren soll Lea Dürr, einzig verbliebene Akteurin aus der Oberligagarde der Frauen. „Lea hat ein Spiel, womit sie durchaus auch Herren weh tun kann“, weiß Virk und ergänzt, dass sie vielleicht sogar das Zünglein an der Waage sein könne. Angeführt wird die Truppe vom oben bereits erwähnten, nach wie vor unverzichtbaren Mujdrica, gefolgt von dem für sein „Händchen“ bekannten Zvonko Marinovic, Mannschaftsführer Virk, dem frisch vermählten Andreas Weber, Thomas Schüle sowie besagte Dürr. Wenn dann einmal Not am Mann sein sollte, stünde der noch immer an Knieproblemen laborierende „Edeljoker“ Andreas Bechtum Gewehr bei Fuß. Eine ähnliche Herkulesaufgabe wie schon vor Jahresfrist sieht Matthias Apfel wieder auf seinen TTC Mutschelbach zukommen, zumal man mit Lukas Gille (zu EK Söllingen) und Mirko Blümle, ehemals Schmidt (zum TTV Bilfingen) zwei Abgänge zu verschmerzen hat. Ersetzen sollen sie der aus der Slowakei stammende Tomas Kukucka und der von der TG Eggenstein verpflichtete Swen Janson. „Wir werden alles daransetzen, zwei bis drei Mannschaften hinter uns zu lassen“, verspricht Apfel Kampfgeist. Vervollständigt wird die Equipe vom wieder erstarkten Patryk Matuszewski, von Markus Ruisch sowie Enrico Fussy. Eine wichtige Rolle wird außerdem Luke Hofferer, das erst 13-jährige, hoch begabte Eigengewächs, einnehmen, ist doch davon auszugehen, dass die Karlsbader nicht immer in Bestbesetzung auflaufen können. Dritter Vertreter aus dem Bezirk Pforzheim und neu in der Verbandsliga ist die TTG Kleinsteinbach/Singen II. Nachdem diese ihre Kontrahenten vergangene Saison in der Verbandsklasse Süd quasi zu Statisten degradierte, möchte sie jetzt nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Zumindest ist dies das erklärte Ziel des vom Konkurrenten aus Dietlingen losgeeisten und gleich als Kapitän fungierenden Defensivspezialisten Jonathan Rosenow. Außer ihm wird der zuletzt überwiegend in der „Ersten“ aufgebotene Patrick Mößner im TTG-Spitzenpaarkreuz das kleine Racket schwingen. Auch ansonsten ist die Reserve Kleinsteinbach/Singens mit Talenten wie Kian Aragian beziehungsweise Remy Pham gespickt. Für die Balance im Team sollen schließlich die erfahrenen Ilija Rajkovaca und Michael Küst sorgen. Da Letzterer wohl noch einige Zeit ausfallen wird, rücken entweder Andreas Galic, Jan Christoph oder Tobias Bühner nach.

Die Lage bei den Spitzen Teams im Frauen Bereich Pforzheim:
Bei den Tischtennis-Frauen ist nach den Vereinswechseln von Eva Rentschler und Nadjana Schneider (beide zum VfL Sindelfingen) sowie Petra Grether und Saskia Fabricius (beide zur TTG Unterreichenbach-Dennjächt) und dem damit einhergehenden Rückzug des TTC Dietlingen aus der Oberliga Baden-Württemberg mittlerweile Verbandsligist TTC Tiefenbronn stärkste Kraft im Tischtenniskreis Pforzheim. Nachdem das Quartett um Mannschaftsführerin Kathrin Micke in der zurückliegenden Spielzeit überzeugte und mit 20:16 Punkten einen beachtlichen fünften Tabellenplatz erkämpfte, gilt diese Marke jetzt natürlich als Gradmesser. Ferner geht die Equipe aus dem südöstlichen Enzkreis in bewährter Aufstellung an die Tische. Neben Topscorerin Miriam Lechler also auch wieder mit Ann-Kathrin Zahn, Tina Stephan sowie der bereits erwähnten Micke. Ein weiterer Vorteil für den TTC Tiefenbronn dürfte der Aspekt sein, dass etwaige Ausfälle besser aufgefangen werden können, ist doch die „Zweite“ um Tanja Schäfer und Amelie Tittjung derweil in der Verbandsklasse Süd beheimatet. „Wir sind zuversichtlich, erneut eine gute Rolle spielen zu können und die Klasse zu halten“, bringt es Kathrin Micke letztlich auf den Punkt.

Der Plastik Ball kommt:
Ob Tischtennis mit einem Plastikball oder mit einem Zelluloidball gespielt wird, einerlei – es wird dadurch keine andere Sportart. Und doch wird in Tischtenniskreisen aktuell viel über eine entsprechende Regeländerung diskutiert. Die Spieleigenschaften sind beim schnellsten Rückschlagspiel der Welt ohnehin nie komplett gleich, weil neben den Bällen so wichtige Komponenten wie Halle, Tische, Boden und Lichtverhältnisse auch ständig andere sind. Wie formulierte es Bundestrainer Jörg Roßkopf kurz nach der Einführung des Plastikballs durch den Weltverband ITTF ziemlich treffend: „Am Ende gewinnt weiterhin der Bessere.“ Die wesentlichen Gründe für seine Einführung ab der neuen Saison sind praktischer Natur. Zum einen ist Zelluloid ein leicht entflammbarer Stoff, dessen Produktion sowohl Umwelt- als auch Gesundheitsrisiken birgt und zum anderen ist Zelluloid beim Transport als Gefahrgut zu deklarieren. Dass der Plastikball für die Protagonisten an den Tischen freilich eine enorme Umstellung sein dürfte, steht außer Frage. Sie werden sich daran gewöhnen müssen, dass der in seinem Durchmesser 40 Millimeter betragende, 2,7 Gramm schwere Ball weniger an Rotation aufnimmt sowie das Spiel mehr Power und Körpereinsatz erfordert, sprich: es wird noch athletischer werden.

3 Fragen an Jonathan Rosenow:
Jonathan Rosenow (21) ist Neuzugang und Abwehrspielerder TTG Kleinsteinbach/Singen. Warum wechselte er von Dietlingen zu seinem neuen Verein? Wie kam es zu seiner für die heutige Zeit doch recht unorthodoxen, defensiv orientierten Spielweise? Antworten gibt er im Kurzinterview.

1 Warum sind Sie vom TTC Dietlingen zur TTG Kleinsteinbach/Singen gewechselt und was versprechen Sie sich davon?
Gegen Ende der vergangenen Runde hat mich Ilija Rajkovaca kontaktiert, ob ich mir einen Wechsel nach Kleinsteinbach/Singen vorstellen könne. Sie würden noch einen Spieler für ihre zweite Mannschaft in der Verbandsliga mit Potenzial für die „Erste“ suchen. Dann stand für mich die Frage im Raum, will ich noch einmal alles auf eine Karte setzen, drei- bis viermal die Woche mit gleichstarken oder stärkeren Spielern trainieren, dadurch besser werden und mich neu beweisen. Diese habe ich mit „Ja“ beantwortet. Die Aussicht auf Einsätze in der Oberliga hat micheinfach gereizt.

2 Wie kam es eigentlich zu Ihrer für die heutige Zeit doch recht unorthodoxen, defensiv orientierten Spielweise?
Als ich mit neun Jahrenangefangen habe Tischtennis zu spielen, war ich eher unterdurchschnittlich gut und konnte mit der Rückhand nichts machen. Da sowohl mein Vater als auch mein Onkel Materialspieler waren, dachte ich mir, das könntest du doch auch mal probieren. Damit die Umstellung nicht zu groß war, spielte ichzunächst mit kurzen Noppen auf der Rückhand. Bereits nach einem halben Jahrklebte ich mir dann lange Noppen drauf und habedadurch leistungsmäßigeinen großen Sprunggemacht. Aufgrund der Erfolge hast du selbstverständlich noch mehr Spaß und deine Motivation nimmt weiter zu. So hat sich das Ganze dann entwickelt. Außerdem ist es auch für den Zuschauerinteressanter, pflegen doch viele Akteure einen offensiven, ähnlichen Spielstil.

3 Und wo sehen Sie sich in fünf, sechs Jahren?
Auf Dauer habe ich mir zum Ziel gesetzt, im mittleren Paarkreuz der Oberliga eine ordentliche Rolle zu spielen. Dass das nicht einfach wird, weiß ich natürlich. Aber ich lebe Tischtennis, wende sehr viel Zeit für diesen Sport auf und will das packen.
Auf Dauer habe ich mir zum Ziel gesetzt, im mittleren Paarkreuz der Oberliga eine ordentliche Rolle zu spielen. Dass das nicht einfach wird, weiß ich natürlich. Aber ich lebe Tischtennis, wende sehr viel Zeit für diesen Sport auf und will das packen.