Spielberichte 2022-2023

Alle Berichte erstellt durch den Bezirkspressewart
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Bericht KW 46 2022
Drei Spiele – drei Siege! Mehr geht nicht. Während Kleinsteinbach/Singens Erste in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg den Tabellenletzten aus Bietigheim-Bissingen mit 6:4 niederrang, schöpft die Zweite in der Verbandsoberliga nach ihrem Premierenerfolg über den TTC 1946 Weinheim II im Kampf gegen den Abstieg wieder Hoffnung. Unbeirrt ihren Siegeszug fort setzten derweil Mutschelbachs Asse in der Verbandsliga.

Oberliga Baden-Württemberg TTG Kleinsteinbach/Singen – TTC Bietigheim-Bissingen II 6:4
Obwohl die Hausherren auf ihre beiden Aktivposten Andres Martinez und Alexey Perfiliev verzichten mussten, rechneten sie sich gegen das noch punktlose Schlusslicht etwas aus. Dementsprechend motiviert legten sie los. Und siehe da: Sowohl Pham/Aragian als auch Nguyen/Valentin behielten in ihren jeweiligen Doppeln die Oberhand. Dass die Aufgabe dennoch knifflig bleiben würde, zeigte sich dann in den Einzeln – Remy Pham musste sich Matej Haspel geschlagen geben und Hai Khanh Nguyen zog gegen Michael Engelhardt den Kürzeren. Doch Kevin Valentin brachte die TTG mit einem glatten 3:0-Erfolg über Nikita Objedkov zurück in die Spur. Als Kian Aragian daraufhin ein fast schon verloren geglaubtes Spiel gegen Benjamin Löwinger noch aus dem Feuer riss, stieg bei Pfinztals Protagonisten die Zuversicht auf ihren fünften Saisonsieg. Allerdings ließ die Ernüchterung nicht lange auf sich warten, sorgten doch Engelhardt und Haspel im Spitzenpaarkreuz für den 4:4-Ausgleich. Wer dachte, dass die Gastgeber nun vielleicht an ihren Nerven scheitern würden, sah sich getäuscht. Valentin zwang Löwinger in die Knie, ehe sich Aragian gegen Objedkov mit 11:6, 10:12, 13:11 sowie 11:6 behauptete und Kleinsteinbach/Singens Sieg endgültig festzurrte.

Verbandsoberliga TTG Kleinsteinbach/Singen II – TTC 1946 Weinheim II 9:3
Den Grundstein in diesem für die weitere Saison wohl wegweisenden Match legte die sich bislang weit unter Wert verkaufende Reserve der TTG bereits in den Doppeln dank Erfolgen von Nguyen/Valentin über Llorca/Phong sowie Mößner/Aragian über Tschunichin/Berbner. Zwar unterlagen Rajkovaca/Pogostkin anschließend gegen Kacnik/Schütze hauchdünn, doch bauten Nguyen, Valentin, Patrick Mößner, Aragian und Ilija Rajkovaca den Vorsprung in der Folge auf sage und schreibe 7:1 aus, ehe Weinheims Dennis Schütze sowie Dennis Tschunichin für ihre Farben Ergebniskosmetik betrieben und auf 3:7 verkürzten. Anschließend zeichnete Nguyen mit einem starken Auftritt gegen Denis Llorca freilich für Kleinsteinbach/Singens Punkt Nummer acht verantwortlich, bevor Mößner seinen Kontrahenten Milan Kacnik mit 11:3, 11:4 sowie 11:9 in die Schranken wies, den Coup unter Dach und Fach brachte und den Abstand auf einen rettenden Platz dadurch auf einen Zähler verringerte.

Verbandsliga FC Lohrbach – TTC Mutschelbach    2:9
Nachdem Andreas Müller und Luke Hofferer ihr Doppel gegen Jannik Frey und Önder Yenidede in souveräner Manier gewonnen hatten, geriet der Primus aufgrund zweier Doppelpleiten von Matuszewski/Martin sowie Ruisch/Janson mit 1:2 in Rückstand. Daraufhin zog die Truppe um den von Woche zu Woche stärker aufspielenden Youngster Hofferer, welcher postwendend für den 2:2-Gleichstand sorgte, allerdings wieder die Zügel an. Müller ließ das 3:2 folgen, ehe sich Markus Ruisch, Patryk Matuszewski, der frisch gebackene Bezirksmeister Swen Janson sowie Joey Martin in ihren Duellen gegen die mittlerweile überforderten Mannen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis ebenfalls keine Blöße gaben und Mutschelbachs Führung auf 7:2 in die Höhe schraubten. Den Triumph perfekt machten schließlich Müller und Hofferer mit ihren jeweils zweiten Einzelerfolgen. „Ziel ist es die Vorrunde ohne Verlustpunkt abzuschließen und uns so die bestmögliche Ausgangsposition zu erarbeiten“, zeigte sich Hofferer nach dem sechsten Saisonsieg betont selbstbewusst.



Bericht Bezirksmeisterschaft 2022
Pforzheims neuer Tischtennis-Bezirksmeister im Einzel der höchsten Kategorie heißt Swen Janson vom TTC Mutschelbach. Während sich der 51-jährige Routinier an der Seite von Thomas Schüle (TTG Kleinsteinbach/Singen) im Doppel auch noch Platz zwei sicherte, avancierte er dank seiner beiden Triumphe bei den Senioren 40 letztlich sogar zum erfolgreichsten Akteur überhaupt.

Obwohl an der zweitägigen Veranstaltung in der Ispringer Turnhalle der Otto-Riehm-Schule mehr als 150 Aktive teilnahmen, hoffte man nach der zweijährigen pandemiebedingten Pause innerhalb der Bezirksvorstandschaft auf eine noch stärkere Resonanz. So aber belief sich die Zahl in einer ähnlichen Größenordnung wie in den Jahren 2018 und 2019. Nichtsdestotrotz gaben die Spieler, welche sich dem Wettbewerb stellten, nahezu 20 Stunden lang keinen Ball verloren, ehe alle TitelträgerInnen ermittelt waren. Mit fünf ersten Plätzen heimste der TV Kieselbronn die meisten Lorbeeren ein, gefolgt von der TTG Kleinsteinbach/Singen sowie dem TB Wilferdingen, die jeweils viermal jubeln durften.

Sämtliche Konkurrenzen starteten zunächst in Gruppen. In der Herren-A-Klasse entwickelte sich der Kampf um den Titel in Abwesenheit der gleichzeitig in der Oberliga Baden-Württemberg um Punkte geforderten Garde Kleinsteinbach/Singens zu einem Duell zwischen Kieselbronns Jonathan Rosenow und Mutschelbachs momentan in bestechender Form agierenden Swen Janson. Nachdem Ersterer in der Vorschlussrunde seinen Bruder Simon mit 3:0 entzaubert hatte, zwang Janson im zweiten Halbfinale seinen Doppelpartner Schüle in die Knie. Im anschließenden Endspiel revanchierte sich Janson dann für die gegen Rosenow in der Gruppenphase erlittene Niederlage. Mit 5:11, 4:11, 11:8, 14:12 sowie 15:13 behielt er hauchdünn die Oberhand und bestieg erstmals den Thron. In der Doppelkonkurrenz mussten sich Janson/Schüle schließlich Kieselbronns Rosenow/Hosser in drei Sätzen geschlagen geben.

Bei den Herren B zeigte Büchenbronns Ersin Erden, dass er so langsam zurück zu alter Stärke findet. Nach seinem Semifinalerfolg über Vereinskollege Bernd Zechiel hatte er im Endspiel gegen Eisingens Sebastian Schlor zwar mächtig zu kämpfen, doch rang er diesen dann doch noch mit 11:9, 13:15, 11:7 und 11:9 nieder. Auch im Doppel führte kein Weg an ihm vorbei. Gemeinsam mit Zechiel verwies Erden das Duo Pierstorf/Nicoleit vom TV Ottenhausen auf Platz zwei.

In der Herren-C-Konkurrenz, rein quantitativ die am stärksten besetzte, gab Kieselbronns Michael Rosenow den Ton an. Weder Pfinztals Titelverteidiger Filip Brkic noch Bilfingens Timo Brenk, welcher im Halbfinale Thorben Fuchs (TB Wilferdingen) besiegte, vermochten den erfahrenen Rosenow auf dem Weg zum Bezirksmeister aufzuhalten. Im Doppel ließ sich Brkic dann allerdings kein zweites Mal mehr düpieren und feierte an der Seite von Florian Bühner den Titelgewinn.

Im Wettbewerb der Herren D zogen Bilfingens Markus Kunzmann und Huchenfelds Alexander Schilling recht ungefährdet ins Finale ein. In diesem blieb Letzterer trotz eines 0:1-Satzrückstandes unbeeindruckt und entschied das Duell noch zu seinen Gunsten, während sich Bilfingens Seifert/Kunzmann im Doppel gegen Ersingens Schaletzki/Krauth behaupteten und als beste Kombination entpuppten.

Auch vor den Senioren macht der Rückgang der Teilnehmerzahlen nicht Halt. Dennoch bewiesen sie einmal mehr, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Allen voran natürlich der sich bereits in der obersten Kategorie zum König aufgeschwungene Swen Janson vom TTC Mutschelbach. So dominierte er das Einzel der Senioren 40 fast nach Belieben. Platz zwei ging an Dietlingens Thomas Nowicki. Im Doppel mussten sich diese beiden Protagonisten dann jedoch gewaltig strecken, um Büchenbronns Yalcin/Erden mit 7:11, 11:6, 9:11, 11:6 sowie 11:4 nieder zu ringen und zu triumphieren.

Bei den Senioren 60 lieferten sich Andreas Schüro von der TTG Kleinsteinbach/Singen und Milan Jasnic von der TTG Wössingen im Einzel einen Kampf auf Biegen und Brechen. Nachdem Jasnic die ersten beiden Sätze gewonnen hatte, änderte Schüro seine Taktik, gewann daraufhin die Sätze drei, vier und fünf mit 14:12, 11:9 sowie 11:8 und entthronte so den Abonnementsieger, welcher sich dann im Doppel rehabilitierte. Gemeinsam mit Thomas-Kurt Hiller gab Jasnic der eingespielten Formation Rummel/Häfele (TV Ottenhausen/TTG Wössingen) Rätsel auf und baute seine Erfolgsbilanz bei Bezirksmeisterschaften dadurch weiter aus.

Während die Gebrüder Ben und Elias Rosenow vom TV Kieselbronn bei den in der Ispringer Turnhalle der Otto-Riehm-Schule ausgetragenen Bezirksmeisterschaften im Nachwuchsbereich der Jungen herausragten, war Wilferdingens Sara Müller bei den Mädchen mit gleich vier Titeln das Maß aller Dinge.

Im Wettbewerb der Jungen 19 qualifizierten sich mit Ersingens Finn Aydt, Ispringens Mika-Leon Beier sowie Kleinsteinbach/Singens Zwillingsbrüdern Luka und Neven Galic die vier favorisierten Spieler souverän für das Halbfinale. Nachdem Neven Galic das Duell gegen Aydt dort in drei Sätzen zu seinen Gunsten entschieden hatte, setzte sich Luka Galic gegen Beier mit 11:8, 11:9, 10:12 sowie 11:7 durch. Beim anschließenden Endspiel erwies sich Luka schließlich als der Bessere. Im Doppel setzten die beiden dann noch einen drauf. Sie zwangen Ersingens Aydt/Kuschel mit 12:10, 10:12, 11:5 sowie 11:6 in die Knie und krönten sich so zum neuen Titelträger.

Wenig Federlesens mit ihren Kontrahenten machten Ispringens Lokalmatadoren Hai Dang Tieu und Mika-Leon Beier in der Konkurrenz der Jungen 15. Im Finale gab Tieu seinem Vereinskameraden Beier dann in drei Sätzen das Nachsehen. Gemeinsam verkörperten sie im Doppel eine Klasse für sich und verwiesen Ottenhausens Schmidtke/Becker auf Platz zwei.

Ein rassiges Endspiel lieferten sich bei den Jungen 13 der topgesetzte Ben Rosenow vom TV Kieselbronn und Kleinsteinbach/Singens Simon Matussek, in welchem Rosenow schließlich mit 11:8, 10:12, 11:5, 9:11 sowie 11:8 die Oberhand behielt. Im Doppel ließ Rosenow dann gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Elias gegen die Formation Matussek/Lutzweiler (TTG Kleinsteinbach/Singen/TTC Ersingen) nichts anbrennen.

Bei den Kleinsten, den Jungen 11, unterstrich Elias Rosenow endgültig, welche Talente in dieser Familie schlummern. Gegen Remo Lehmann vom TV Ottenhausen musste er im finalen Duell allerdings sämtliche Register ziehen, um diesen zu knacken. Lehmann trug sich hingegen im Doppelwettbewerb an der Seite Leo Lius in die Siegerliste ein.

Quasi ohne Konkurrenz war Wilferdingens 14-jährige Sara Müller bei den Mädchen. Sowohl in der Kategorie der unter 19-Jährigen als auch der unter 15-Jährigen beherrschte sie das Feld. Während Müller im gesamten Turnier keinen einzigen Satz abgab, belegten ihre Vereinskolleginnen Lucy Schwendtner-Müller (U19) beziehungsweise Laura Clemens (U15) jeweils Rang zwei. Im Doppel rundete sie ihre Bilanz vollends ab, indem sie mit den eben erwähnten Zweitplatzierten ihre Titel Nummer drei und vier feierte.

Bericht KW 45 2022
Einen herben Dämpfer erlitten die in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg bislang so erfolgreich aufspielenden Asse Kleinsteinbach/Singens. Während sie gegen den südbadischen Tabellennachbar TTC Mühlhausen äußerst unglücklich unterlagen, kassierten sie gegen den Primus aus Birkmannsweiler gar die Höchststrafe.

Oberliga Baden-Württemberg TTG Kleinsteinbach/Singen – TTC Mühlhausen 4:6
Nachdem Nguyen/Valentin in ihrem Doppel gegen Robertson/Moosmann ohne Chance waren, glichen Martinez/Pham gegen Winkler/Winkler aus, ehe Kleinsteinbach/Singens Topscorer Andres Martinez seine Farben mit einem 9:11-, 11:9-, 12:10- sowie 11:4-Erfolg über Kai Moosmann in Führung brachte und vom fünften Saisonsieg träumen ließ. Anschließend mussten sich zwar TTG-Kapitän Remy Pham wie auch Hai Khanh Nguyen gegen Adam Robertson beziehungsweise Niklas Winkler geschlagen geben, doch stellte Kevin Valentin die Uhren wenig später dank eines überzeugenden Auftritts gegen Georg Winkler wieder auf null. Im folgenden Duell der beiden Spitzencracks stand Martinez gegen den ehemals für Grünwettersbach in der Bundesliga auf Punktejagd gegangenen Waliser Robertson dann freilich auf verlorenem Posten, bevor Moosmann noch einen draufsetzte und die Gäste aus dem Hegau mit 5:3 nach vorne brachte. Wer allerdings dachte, dass die Hausherren nun einbrechen würden, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Nguyen zwang Georg Winkler in die Knie und verkürzte auf 4:5. Das abschließende Einzel zwischen Valentin und Niklas Winkler war dann nichts für schwache Nerven. Beim Stande von 10:8 im entscheidenden fünften Satz hatte Valentin zwei Matchbälle, um seiner Truppe ein Remis zu sichern, vermochte diese aber nicht zu nutzen und verlor schließlich doch noch mit 12:14. „Schade, aber so ist der Sport. Mal gewinnst Du, mal verlierst Du. Heute hätte die Mannschaft jedenfalls einen Punkt verdient gehabt“, trauerte Ilija Rajkovaca, Kleinsteinbach/Singens Sportlicher Leiter, der verpassten Gelegenheit etwas nach.

TTG Kleinsteinbach/Singen – VfR Birkmannsweiler 0:10

Auch gegen die verlustpunktfrei an der Tabellenspitze thronenden Akteure aus dem Rems-Murr-Kreis mussten die Pfinztäler auf ihren an den russischen Landesmeisterschaften teilnehmenden Youngster Alexey Perfiliev verzichten, was die ohnehin schon undankbare Aufgabe natürlich zusätzlich erschwerte. Nichtsdestotrotz zeigten sich Martinez, Pham sowie die im hinteren Paarkreuz aufgebotenen Kian Aragian und Thomas Schüle von Anfang an gewillt, ihren Kontrahenten um Abwehrkünstler Peng Gao alles abzuverlangen. Allerdings nicht mit dem gewünschten Erfolg, hatten diese doch stets das bessere Ende für sich, was das Satzverhältnis von 3:30 letztlich auch deutlich zum Ausdruck bringt.


Bericht KW 44 2022
Unterschiedlicher hätten die Gefühlswelten der im Einsatz befindlichen Tischtennis-Topteams aus dem Bezirk Pforzheim nach ihren jeweiligen Auswärtsaufgaben kaum sein können. Musste sich die TTG Kleinsteinbach/Singen II in der Verbandsoberliga beim TTC Ottenbronn trotz einer ordentlichen Vorstellung mit 2:9 geschlagen geben, so feierten Mutschelbachs in der Verbandsliga beheimateten Asse beim BJC Buchen einen 9:1-Kantersieg.

Verbandsoberliga TTC Ottenbronn – TTG Kleinsteinbach/Singen II 9:2

Nachdem Mößner/Aragian gegen Ottenbronns Paradeformation Schmidt/Tomsic ohne Chance waren, hatten Nguyen/Valentin den Ausgleich gegen Sverdlik/Makris dicht vor Augen, ehe sie sich im entscheidenden fünften Satz doch nicht durchsetzen konnten und mit 8:11 den Kürzeren zogen. Als Rajkovaca/Schüle dann im dritten Doppel gegen Krumtünger/Krumtünger ebenfalls klein beigeben mussten, stand Pfinztals Equipe frühzeitig mit dem Rücken zur Wand, zumal sich die Hausherren auch im Spitzenpaarkreuz schadlos hielten. Daraufhin zeigte Kian Aragian gegen Alexander Sverdlik allerdings seine Kämpferqualitäten und zwang diesen mit 11:9, 11:7, 10:12, 4:11 sowie 11:7 in die Knie, bevor Patrick Mößner gegen Sebastian Krumtünger nachlegte und für neue Hoffnung im Gästelager sorgte. Anschließend gelang es aber weder Thomas Schüle sich gegen Altmeister Michael Krumtünger noch Ilija Rajkovaca gegen Georgios Makris zu behaupten, so dass es Ottenbronns Christoph Schmidt und Christian Tomsic vorbehalten blieb dem Spiel endgültig ihren Stempel aufzudrücken und Kleinsteinbach/Singens Auswahl noch tiefer in den Tabellenkeller zu stürzen. „Wenn Du unten drin stehst, fehlt Dir einfach das Quäntchen Glück“, sah sich TTG-Routinier Rajkovaca in der ureigenen Sportlerweisheit bestätigt.

Verbandsliga BJC Buchen – TTC Mutschelbach             1:9

Obwohl Patryk Matuszewski und Joey Martin im ersten Doppel des Tages gegen Lukas Dörr und Felix Joch glatt in drei Sätzen unterlagen, ließen sich Mutschelbachs Protagonisten nicht verunsichern. Im Gegenteil: Andreas Müller und der für den beim Bundesranglistenturnier der Jugend U19 weilenden Luke Hofferer in die Bresche gesprungene Manuel Winter glichen gegen Martin Makuch und Lukas Joch zum 1:1 aus, ehe Markus Ruisch und Swen Janson ihre Farben gegen Jonas Joch und Eugen Albrecht auf Kurs brachten. In den Einzeln unterstrich das Sextett um Andreas Müller dann, warum es verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht. Taten sich Winter gegen Dörr beziehungsweise Matuszewski gegen Lukas Joch noch recht schwer, so degradierten Ruisch, Janson und Martin ihre Kontrahenten quasi zu Statisten. Für den Schlusspunkt des einseitigen Duells zeichnete dann noch einmal Winter mit einem 11:7-, 11:8- sowie 11:3-Erfolg über Makuch verantwortlich. „Jetzt haben wir uns eine richtig gute Ausgangsposition erarbeitet“, brach es aus Mutschelbachs 1.Vorsitzenden Alexander Hofferer heraus, um anzufügen, dass es natürlich weiterhin gelte konzentriert zu bleiben und keinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.


Bericht KW 43 2022
Mit der Ausbeute von einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage zeigten sich Pforzheims beste Tischtennisteams nur bedingt zufrieden. Während Oberligist TTG Kleinsteinbach/Singen aus seinen Gastspielen bei der DJK Offenburg sowie dem SC Staig lediglich einen Zähler mit nach Hause brachte, rang Verbandsligist TTC Mutschelbach in der heimischen Bocksbachhalle den TTV Weinheim-West nieder und verteidigte dadurch die Tabellenspitze.

Oberliga Baden-Württemberg DJK Offenburg – TTG Kleinsteinbach/Singen 7:3

Als sich abzeichnete, dass Pfinztals Asse auf ihren an einer Zehenverletzung laborierenden Topscorer Andres Martinez verzichten mussten, sanken die Erfolgsaussichten der TTG bereits vor dem ersten Ballwechsel auf ein Minimum. Nichtsdestotrotz boten Remy Pham und seine Mitstreiter dem Tabellenzweiten von Anfang an erbitterten Widerstand. Allerdings lange Zeit ohne das nötige Fortune. Erst als sich Hai Khanh Nguyen gegen Raphael Becker behaupten und auf 1:5 verkürzen konnte, schlug sich dies auch in Zahlen nieder. Alexey Perfiliev ließ Sieg Nummer zwei folgen, ehe Offenburgs zweitligaerprobter Spitzencrack Tom Eise Kleinsteinbach/Singens Pham mit 11:4, 11:4, 11:13 sowie 11:6 in die Schranken wies und für klare Verhältnisse sorgte. Daran änderte auch Kian Aragians Erfolg über Becker nichts mehr, zeichnete Samuel Schürlein doch wenig später gegen Nguyen für den 7:3-Schlusspunkt verantwortlich.

SC Staig – TTG Kleinsteinbach/Singen      5:5

Ähnlich wie am Tag zuvor wusste das TTG-Ensemble zu Beginn der Begegnung seine sich bietenden Chancen nicht zu nutzen. Selbst eine 10:7-Führung im entscheidenden fünften Satz reichte dem Doppel Pham/Aragian nicht, um gegen Huber/Schickler die Oberhand zu behalten. Als es aus Kleinsteinbach/Singener Sicht dann erneut 0:3 hieß, drohte die zweite Pleite binnen 24 Stunden. Doch anschließend ging ein Ruck durch die junge Equipe aus dem Pfinztal. Zunächst zwang Youngster Perfiliev seinen Kontrahenten Muemin Waadallah in die Knie, bevor Aragian, Nguyen sowie abermals Perfiliev drei weitere Erfolge feierten und ihre Farben auf Kurs brachten. Zwar zog Pham daraufhin gegen Waadallah den Kürzeren, doch folgte Aragians Antwort prompt. Mit 8:11, 11:5, 12:10 sowie 11:5 gab er Schickler das Nachsehen. Im letzten Duell des Tages hatte Nguyen gegen Huber dann die große Gelegenheit den Auswärtscoup perfekt zu machen. Er war jedoch nicht in der Lage seinen Matchball zu nutzen und verlor schließlich in fünf Sätzen. „Heute hat uns etwas das Glück gefehlt“, so Kleinsteinbach/Singens Sportlicher Leiter Ilija Rajkovaca, um anzufügen: „Wichtig war allerdings nicht zu verlieren und den Abstand nach hinten zu wahren“.

Verbandsliga TTC Mutschelbach – TTV Weinheim-West      9:7

Bis zum Zwischenstand von 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil erspielen. Dann entzauberte Luke Hofferer Goran Tadic, ehe Patryk Matuszewski gegen Tim Fischer nichts anbrennen ließ und auf 7:5 erhöhte. Wer allerdings dachte, dass damit eine Vorentscheidung gefallen sei, sah sich getäuscht, sorgten doch Holger Weidenauer und Timo Ziener für den 7:7-Ausgleich und so für Hochspannung pur. Während Müller/Hofferer im finalen Doppel gegen Schreyer/Fischer kurzen Prozess machten, behielt Swen Janson im parallel verlaufenden letzten Einzel gegen Dennis Ludigkeit schließlich die Nerven, gewann dieses mit 11:8, 11:5, 9:11, 6:11 sowie 11:8 und sicherte seinem TTC so den vierten Saisonsieg.

Bericht KW 42 2022
Bei allen drei Tischtennis-Spitzenteams aus dem Bezirk Pforzheim setzte sich der zuletzt abzeichnende Trend fort. Während die „Erste“ Kleinsteinbach/Singens in der Oberliga Baden-Württemberg auch bei der FT V. 1844 Freiburg glänzte und das Punktepaar entführte, musste sich die „Zweite“ in der Verbandsoberliga gegen den VfL Sindelfingen nach großem Kampf geschlagen geben. Unbeirrt seinen Erfolgsweg weiter geht hingegen der TTC Mutschelbach in der Verbandsliga.

Oberliga Baden-Württemberg FT V. 1844 Freiburg – TTG Kleinsteinbach/Singen 4:6

Obwohl Kleinsteinbach/Singens Asse mit den Breisgauern in der zurückliegenden Spielzeit keine guten Erfahrungen gemacht haben, traten sie in der Sporthalle der Clara-Grunwald-Schule von Anfang an mutig auf. Nachdem die beiden Kontrahenten jeweils ein Doppel zu ihren Gunsten entschieden hatten, waren es einmal mehr Andres Martinez sowie Alexey Perfiliev, die ihre Stärke in den Einzeln eindrucksvoll unter Beweis stellten und die Richtung vorgaben. Zwar vermochte sich Kevin Valentin anschließend gegen Salomon Brugger nicht zu behaupten, doch schraubten Kapitän Remy Pham und Spitzencrack Martinez wenig später den Vorsprung ihrer TTG auf 5:2 in die Höhe. Wer allerdings dachte, dass sich die Hausherren nun hängen lassen würden, sah sich getäuscht. Zunächst verkürzte Freiburgs Sven Hennig auf 3:5, bevor Brugger Pfinztals Pham entzauberte und das letzte Duell des Tages zum spielentscheidenden auserkor. In diesem zeigte sich Valentin dann von seiner besten Seite. Er gab seinem Widersacher Stefan Eichner manch Rätsel auf, behielt mit 12:10, 12:10 sowie 11:5 die Oberhand und brachte so Saisonsieg Nummer vier endgültig in trockene Tücher.

Verbandsoberliga TTG Kleinsteinbach/Singen II – VfL Sindelfingen 7:9

Bis zum Zwischenstand von 5:5 konnte sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil verschaffen. Dann zog Patrick Mößner gegen Carlos Dettling in fünf Sätzen den Kürzeren, ehe einige Augenblicke später auch Kian Aragian sein Einzel gegen Sven Stolz abgeben musste. Mit dem Rücken zur Wand stehend holte Routinier Ilija Rajkovaca noch einmal alles aus sich heraus und rang Thomas Barth nieder. Als daraufhin auch noch Andreas Galic Jürgen Beisswanger in die Knie zwang und zum 7:7 ausglich, schien für Pfinztals Mannen sogar ein Sieg drin zu sein. Allerdings wich dieser Anflug von Euphorie schnell der Ernüchterung, war es doch weder Ramon Huber gegen Mika Pickan noch Mößner/Aragian im finalen Doppel gegen Takac/Dettling vergönnt der Begegnung ihren Stempel aufzudrücken und damit die rote Laterne abzugeben.

Verbandsliga TTV Mühlhausen – TTC Mutschelbach         1:9

Nachdem Patryk Matuszewski und Joey Martin in der ersten Partie des Tages gegen Mühlhausens Frackenpohl/Lober klein beigeben mussten, drehten Müller/Hofferer sowie Ruisch/Janson gegen Zimmermann/Schreiber beziehungsweise Jentsch/Köhler in den Doppeln zwei und drei den Spieß um. Als dann im Spitzenpaarkreuz auch noch Youngster Luke Hofferer gegen Roman Frackenpohl triumphierte, sanken die Chancen für die mit dreifachem Ersatz aufgelaufenen Gastgeber auf ein respektables Ergebnis auf ein Minimum. Diesen Umstand machten sich die Akteure um Andreas Müller im weiteren Verlauf des mittlerweile einseitigen Vergleichs zu Nutze, gewannen Spiel um Spiel und eroberten dadurch den Platz an der Sonne.


Bericht KW 41 2022
Während die TTG Kleinsteinbach/Singen in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg beim ambitionierten TTC 95 Odenheim dank einer beeindruckenden Vorstellung verdientermaßen einen Zähler entführte, kamen Mutschelbachs Asse dem Wunsch des TTV Weinheim-West nach das auf dem Programm stehende Verbandsliga-Topspiel aufgrund dreier erkrankter Akteure der Mannen von der Bergstraße zu verlegen.

Oberliga Baden-Württemberg TTC 95 Odenheim – TTG Kleinsteinbach/Singen 5:5

Nachdem Kleinsteinbach/Singens Spitzencracks Alexey Perfiliev und Andres Martinez gegen Odenheims Back/Berger im ersten Doppel des Tages erwartungsgemäß die Oberhand behalten hatten, sorgten Remy Pham und Kian Aragian mit ihrem 10:12-, 11:5-, 3:11-, 11:8- sowie 12:10-Erfolg über Kleinert/Pfeiffer für eine erste echte Überraschung. Als der junge Russe Perfiliev wenig später Michael Pfeiffer in die Knie zwang, hieß es gar 0:3. Wer jedoch dachte, dass sich die Hausherren dadurch entmutigen lassen würden, sah sich getäuscht. Zunächst demonstrierte Daniel Kleinert gegen Martinez seine Klasse und verkürzte auf 1:3, ehe sich Christian Back wie auch Timo Berger im hinteren Paarkreuz behaupteten und zum 3:3 ausglichen. Jetzt drohte Pfinztals Equipe überrollt zu werden, zumal Kleinerts zweiter Streich gegen Perfiliev nicht lange auf sich warten ließ. Allerdings schlug Martinez gegen Pfeiffer postwendend zurück – 4:4! Im neunten Duell begegneten sich Odenheims Berger und Aragian dann zwei Sätze lang auf Augenhöhe, bevor der etwas variabler agierende Berger imstande war noch eine Schippe draufzulegen und seine makellose Einzelbilanz weiter aufzupolieren. Fast zeitgleich wusste Pham am anderen Tisch einmal mehr zu kontern und seinen Farben mit einem schwer erkämpften Fünfsatzerfolg über Abwehrkünstler Back doch noch einen Punkt zu retten. „Respekt vor der Leistung der Mannschaft. Sie hat toll dagegen gehalten und sich nicht unterkriegen lassen“, zollte Pfinztals Sportlicher Leiter Ilija Rajkovaca seiner TTG ein Sonderlob.

Bericht KW 40 2022
Mit zwei Siegen und einer Niederlage warteten Pforzheims beste Tischtennismannschaften am vergangenen Spieltag auf. Während die „Erste“ Kleinsteinbach/Singens in der Oberliga Baden-Württemberg gegen den SV Plüderhausen bereits ihren dritten Saisonsieg feierte, ging die in der Verbandsoberliga beheimatete „Zweite“ bei der Spvgg Ottenau abermals leer aus. Kurzen Prozess machte hingegen Verbandsligist TTC Mutschelbach mit seinem Kontrahenten TTC 95 Odenheim II.

Oberliga Baden-Württemberg TTG Kleinsteinbach/Singen – SV Plüderhausen 6:4

Nachdem Remy Pham und Hai Khanh Nguyen gegen Jozsef Baranyi und Stefan Tietze ohne Chance waren, zwangen Alexey Perfiliev und Andres Martinez Plüderhausens Paradeformation Laszlo Magyar und Marcel Schaal in die Knie, ehe Perfiliev sowie Martinez im Spitzenpaarkreuz jeweils knapp die Oberhand behielten und die Hausherren auf Kurs brachten. Zwar musste sich Nguyen anschließend gegen Schaal in vier Sätzen geschlagen geben, doch stellte Pham mit einem 11:9-, 16:18-, 14:12-, 6:11- und 11:4-Erfolg über Tietze den alten Abstand wieder her. Als Perfiliev wenig später dann dem starken Ungar Magyar mit 0:3 unterlag, drohte die Begegnung zu kippen. Allerdings wusste sich Martinez gegen Baranyi zu wehren. Dank seines kompromisslosen Angriffsspiels setzte er sich mit 13:11, 11:7 sowie 11:9 durch, baute Kleinsteinbach/Singens Vorsprung auf 5:3 aus und nahm so der Truppe aus dem Rems-Murr-Kreis den Wind aus den Segeln. Daran vermochte auch Phams knappe Niederlage gegen Schaal nichts zu verändern, erwies sich Nguyen im letzten Duell des Tages gegen Tietze doch als abgeklärter.

Verbandsoberliga Spvgg Ottenau – TTG Kleinsteinbach/Singen II 9:6

Obwohl die Mannen um Ilija Rajkovaca in der Anfangsphase mit 1:3 in Rückstand gerieten, ließen sie sich nicht entmutigen. Ganz im Gegenteil: Erfolge von Nguyen, Kian Aragian, Patrick Mößner, Rajkovaca und Kevin Valentin sorgten gar für eine zwischenzeitliche 6:4-Führung ihrer TTG. Erst als Nguyen gegen Altmeister Ralf Neumaier trotz guter Leistung mit 7:11, 12:10, 12:10, 6:11 sowie 10:12 den Kürzeren zog, wendete sich das Blatt erneut. In der Folge gelang es dann weder Mößner noch Aragian, Rajkovaca oder Eduard Pogostkin den Lauf der Gastgeber zu stoppen, so dass die Habenseite des Punktekontos der Pfinztäler auch nach drei Spieltagen weiterhin die null aufweist.

Verbandsliga TTC Mutschelbach – TTC 95 Odenheim II     9:1

Von Anfang an hellwach präsentierten sich die Hausherren gegen das ohne seinen Spitzencrack Christian Back angereiste Sextett aus dem Kraichgau. Nach Siegen von Müller/Hofferer, Matuszewski/Martin und Ruisch/Janson gaben sich auch Andreas Müller sowie Luke Hofferer keine Blöße. Im mittleren Paarkreuz mussten sich Patryk Matuszewski und Markus Ruisch dann schon mehr strecken, um ihre Widersacher Patrick Oberster beziehungsweise Sebastian Staat nieder zu kämpfen. Nach Joey Martins knapper Fünfsatzniederlage gegen Ralf Wacker blieb es schließlich Swen Janson vorbehalten auf 8:1 zu erhöhen, bevor Müller mit einem 11:9-, 11:8-, 6:11-, 7:11- und 11:5-Erfolg über Julius Aichert den Deckel drauf machte.


Bericht KW 39 2022
Mit gemischten Gefühlen kehrten Pforzheims beste Tischtennisteams von ihren jeweiligen Aufgaben in der Fremde zurück. Während die TTG Kleinsteinbach/Singen II nach der zweiten Saisonpleite in der Verbandsoberliga nun das Tabellenende ziert, hat sich der TTC Mutschelbach dank seines 9:2-Erfolgs beim FV Wiesental bereits früh in der Spitzengruppe der Verbandsliga festgesetzt. Welch eisiger Wind den Frauen des 1.TC Ittersbach in der Verbandsliga entgegen weht, bekamen sie bei ihrem Debüt in Rüppurr zu spüren.

Männer Verbandsoberliga TSV Kuppingen II – TTG Kleinsteinbach/Singen II 9:3

Nachdem Kleinsteinbach/Singens Mößner/Schüle gegen Kuppingens Jovicic/Veselinovic in vier Sätzen den Kürzeren gezogen hatten, glichen Nguyen/Valentin aus, ehe Rajkovaca/Pogostkin mit einem schwer erkämpften Fünfsatzerfolg über Krammer/Engel ihre Farben sogar in Führung brachten und von einer Überraschung träumen ließen. Freilich nicht all zu lange, gaben sich die Asse um Matija Jovicic aus dem Landkreis Böblingen doch im Spitzenpaarkreuz keine Blöße. Zwar keimte nach Patrick Mößners Sieg gegen Thomas Krammer im Lager der TTG noch einmal Hoffnung auf, allerdings mussten Ilija Rajkovaca, Thomas Schüle sowie Eduard Pogostkin auf den Positionen vier bis sechs Kuppingens Dominanz dann neidlos anerkennen. In der Folge machten die Gebrüder Jovicic und Bojan Veselinovic den letztlich ungefährdeten Erfolg der Hausherren vollends perfekt.

Männer Verbandsliga FV Wiesental – TTC Mutschelbach           2:9

Obwohl Patryk Matuszewski und Joey Martin in ihrem Doppel gegen Stefan Ruby und Gururaj Patil ohne Chance waren, ließ sich die Truppe um den schon jetzt nahezu unverzichtbaren Andreas Müller nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Müller/Hofferer, Ruisch/Janson, Luka Hofferer und eben Müller gewannen vier Duelle in Serie, bevor die Mannen aus dem Karlsruher Norden durch Patil auf 2:4 verkürzen konnten und so etwas wie Gegenwehr an den Tag legten. Zugute kam Mutschelbachs Protagonisten sicherlich die Tatsache, dass Wiesentals Jan-Hendrik Kühni seine Spiele aufgrund einer Verletzung abschenken musste. Nichtsdestotrotz blieben Matuszewski, Janson, Martin, Müller sowie Hofferer auch in den weiteren Einzeln konzentriert und schaukelten so Saisonsieg Nummer zwei in souveräner Manier nach Hause.

Frauen Verbandsliga SG Rüppurr – 1.TC Ittersbach              8:0
Unter keinem guten Stern stand die Ouvertüre der erstmals in der Verbandsliga an die Tische gehenden Equipe des 1.TC Ittersbach. Da Denise Rau wegen einer Erkrankung nicht zur Verfügung stand, mussten Paulina Kappler und ihre Mitstreiterinnen die ohnehin schon anspruchsvolle Aufgabe zu dritt in Angriff nehmen. Trotz großen Kampfgeistes gelang es aber weder Kappler noch Rebekka Igel oder Lena Rihm eine der erfahrenen Akteurinnen Rüppurrs in Bedrängnis zu bringen, so dass man die Heimreise nach 90-minütiger Spielzeit ohne einen einzigen Satzgewinn anzutreten hatte.


Bericht KW 38 2022
Mit einer ganz ansprechenden Bilanz schlossen Pforzheims beste Tischtennismannschaften den vergangenen Spieltag ab. Während die Erste Kleinsteinbach/Singens in der Oberliga Baden-Württemberg nach ihrer 3:7-Niederlage beim SV Niklashausen einen beeindruckenden 8:2-Sieg über den TTV Ettlingen folgen ließ, musste sich Pfinztals Zweite gegen die FT V. 1844 Freiburg II in der Verbandsoberliga auf eigenem Terrain geschlagen geben. Dagegen feierte Verbandsligist TTC Mutschelbach mit seinem 9:2-Triumph über den TTV Ettlingen II einen Start nach Maß.

Oberliga Baden-Württemberg SV Niklashausen – TTG Kleinsteinbach/Singen 7:3
Obwohl Perfiliev/Martinez und Andres Martinez ihre TTG im Main-Tauber-Kreis früh mit 2:1 in Führung gebracht hatten, wurden die Gastgeber nicht nervös. Im Gegenteil: sie glichen durch Makoto Nogamis 11:8-, 9:11-, 15:13- und 11:3-Erfolg über Alexey Perfiliev postwendend aus. Anschließend übernahmen Krzysztof Malcherek & Co dann nach und nach das Kommando, so dass es weder Remy Pham noch Patrick Mößner gelang ihren jeweiligen Kontrahenten in die Knie zu zwingen. Zwar hielt sich Martinez auch in seinem zweiten Einzel schadlos, doch waren Kleinsteinbach/Singens Asse nun angezählt und in der aufgeheizten Atmosphäre nicht mehr in der Lage der Begegnung eine Wende zu geben.

TTG Kleinsteinbach/Singen – TTV Ettlingen 8:2
Gut erholt von ihrem ernüchternden Vorabend-Auftritt zeigten sich dann die Mannen um Remy Pham in heimischer Umgebung gegen den Rivalen aus Ettlingen. Nachdem Perfiliev/Martinez wie auch Pham/Nguyen mit Siegen über Fürst/Frey beziehungsweise Füllner/Schreck die Weichen gestellt hatten, erhöhte der junge Russe Perfiliev gegen Christoph Füllner auf 3:0, ehe Martinez dank seiner starken Beinarbeit und seines immensen Tempos Jonas Fürst mit 6:11, 11:9, 7:11, 11:7 sowie 11:7 niederrang und bei den Gästen für enttäuschte Gesichter sorgte. Daraufhin setzte Kapitän Pham mit seinem Viersatzerfolg über Norman Schreck sogar noch einen drauf. Für einen kleinen Hoffnungsfunken vielleicht doch noch einmal zurückzukommen sorgte wenig später Ettlingens Michael Frey, bevor Perfiliev im Spitzenduell gegen Fürst mit 3:2 die Oberhand behielt und diesen endgültig erlöschen ließ. Während sich Frey auf Seiten der Albgautäler noch ein zweites Mal in die Siegerliste eintrug, zeichneten Martinez und Hai Khanh Nguyen für Kleinsteinbach/Singens Punkte Nummer sieben und acht verantwortlich.

Verbandsoberliga TTG Kleinsteinbach/Singen II – FT V. 1844 Freiburg II 4:9
Nachdem Aragian/Schüle das erste Doppel gegen Hugger/Barth zu Gunsten ihrer TTG entschieden hatten, setzten sich in den Doppeln zwei und drei die Gäste aus Südbaden durch. Fortan vermochten Nguyen, Kian Aragian und Eduard Pogostkin den jeweiligen Ein-Zähler-Vorsprung Freiburgs stets zu kontern. Erst beim Stande von 4:4 gerieten die Hausherren aufgrund zweier unglücklicher Fünfsatzniederlagen auf die Verliererstraße. Diesen Umstand wussten Stefan Hugger und seine Mitstreiter für sich zu nutzen, so dass es schließlich Salomon Brugger, Adrian Glunk sowie Stefan Eichner vorbehalten blieb die Partie zu entscheiden und den Pfinztälern dadurch die Heimpremiere zu verderben.

Verbandsliga TTC Mutschelbach – TTV Ettlingen II       9:2
Ehe die Gästeakteure um Routinier Stephan Fischer so richtig auf Touren kamen, hatten Müller/Hofferer, Matuszewski/Martin und Ruisch/Janson für einen beruhigenden 3:0-Vorsprung Mutschelbachs gesorgt. Als sich dann auch noch Neuzugang Andreas Müller, Luke Hofferer sowie Patryk Matuszewski von ihrer besten Seite zeigten und gegen ihre Rivalen durchsetzten, waren die Würfel gefallen. Daran konnten weder Erik Winkenbachs noch Steven Yans Erfolge etwas ändern, vermochten sich doch im weiteren Verlauf des Vergleichs Youngster Joey Martin sowie abermals Müller und Hofferer weiter zu steigern und den Sack vollends zuzuschnüren.

Bericht KW 37 2022
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung feierten Kleinsteinbach/Singens Asse in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg gegen die DJK Sportbund Stuttgart II vor eigenem Publikum einen nie gefährdeten 7:3-Erfolg und somit eine gelungene Saisonpremiere. Den Grundstein legten Pfinztals Mannen bereits in den Doppeln. Während der Viersatzsieg des neu formierten Linkshänderduos Perfiliev/Martinez über Gaa/Waddicor noch zu erwarten war, kam der 4:11-, 11:8-, 11:7-, 2:11- und 11:6-Coup von Pham/Aragian gegen Stuttgarts Gonzalez Perez/Alicic doch äußerst überraschend. Als sich anschließend dann sowohl der junge Russe Alexey Perfiliev gegen Armin Alicic wie auch der von der Spvgg Ottenau gekommene Chilene Andres Martinez gegen Eduardo Gonzalez Perez durchsetzten, hieß es 4:0 zu Gunsten der TTG. Wer glaubte, dass die Hausherren im hinteren Paarkreuz nun auf verlorenem Posten stehen würden, sah sich getäuscht. Zwar musste sich Kian Aragian dem starken Gabriel Gaa in drei Sätzen geschlagen geben, doch zeigte sich Neu-Kapitän Remy Pham daraufhin von seiner Schokoladenseite. Mit 11:2, 11:8 sowie 11:6 fegte er Peter Waddicor vom Tisch und sorgte so für die Vorentscheidung. Daran vermochte auch Gonzalez Perez` Anschlusspunkt zum 2:5 nichts zu ändern. Im Gegenteil: Martinez bot gegen den aus Bosnien-Herzegowina stammenden Alicic lange Zeit Tischtennis vom Feinsten, ehe er Ende des dritten Satzes einen kleinen Durchhänger hatte, um sich im fünften Satz aber wieder zu fangen, mit 11:7 die Oberhand zu behalten und schließlich den Deckel drauf zu machen. Da fiel es im weiteren Verlauf der Begegnung auch nicht mehr groß ins Gewicht, dass Pham seinem Kontrahenten Gaa mit 2:3 unterlag, zumal sich Aragian im letzten Duell des Tages gegen Stuttgarts Youngster Waddicor in vier Sätzen behaupten konnte. „Kompliment an die Jungs. Das war heute eine richtig gute Vorstellung. Der Knackpunkt lag sicherlich in den Doppeln“, brachte es Ilija Rajkovaca, Kleinsteinbach/Singens Sportlicher Leiter, auf den Punkt.

Drei Fragen an …Remy Pham(20)

Aktiver Spieler und Neu-Kapitän beim Oberligisten TTG Kleinsteinbach/Singen

1. Wie hoch ist bei Ihnen beziehungsweise Ihren Mannschaftskollegen eigentlich der Trainingsaufwand?

Ich selber trainiere drei- bis viermal die Woche Tischtennis. Außerdem arbeite ich nebenher an meiner Kraft und Athletik im Fitnessstudio. Unsere beiden Neuzugänge im vorderen Paarkreuz absolvieren in ihren jeweiligen Trainingszentren in Bietigheim-Bissingen beziehungsweise Grünwettersbach täglich mindestens zwei Trainingseinheiten unter professionellen Bedingungen. Hin und wieder findet sich die gesamte Mannschaft dann in Kleinsteinbach ein, um dort unter der Leitung von Grünwettersbachs KITT-Coach Benedicto Gonzalez Perez (KITT = Karlsruher institute of table tennis) gemeinsam zu trainieren.

2. Finden Sie es gut in Vierermannschaften zu spielen oder treten Sie lieber in Teams mit sechs Akteuren an?

Beide Spielsysteme haben ihre Vor- und Nachteile. Im System mit sechs Akteuren wird der Mannschaftszusammenhalt noch stärker hervorgehoben, was für mich persönlich von enormer Bedeutung ist. Andererseits ziehen sich die Spiele dann auch oft in die Länge. Bei Viererteams ist das gesamte Verbandsspiel natürlich kürzer. Jedoch empfinde ich es als unnötig alle Duelle auszuspielen. Ist eine Begegnung vorzeitig entschieden, fehlt sowohl für den Spieler wie auch für den Zuschauer der Anreiz. Ein weiterer positiver Aspekt beim System mit vier Akteuren stellt gewiss die Anreise dar, sind doch die weiten Fahrten nicht zu unterschätzen.

3. Wie sind Sie zum Tischtennis gekommen und haben Sie diesbezüglich ein Vorbild? Ich bin durch meinen Vater zum Tischtennis gekommen. Vor meiner Geburt spielte er bei der TG Söllingen. Sein Wunsch war es, dass ich eines Tages ebenfalls Tischtennis spiele. Diesem bin ich dann im Alter von neun Jahren nachgekommen, als ich beim TB Wilferdingen meine ersten Schritte wagte. Seit 2015 bin ich für die TTG Kleinsteinbach/Singen aktiv. Ein explizites Vorbild habe ich nicht. Allerdings schaut man sich als Linkshänder schon mal Dinge von Timo Boll ab, ist dieser mit seinem Spielstil doch seit mehreren Generationen äußerst erfolgreich. In punkto Athletik möchte ich unbedingt noch den neuen Einzeleuropameister Dang Qiu als Vorbild erwähnen.

Vorschau auf die Saison 2022 / 2023

Nachdem Deutschlands Tischtenniselite bei den diesjährigen Europameisterschaften in München mächtig für Furore gesorgt hat, greifen ab dem Wochenende auch die Amateure wieder zu ihren Schlägern. In den meisten Ligen fällt dann der Startschuss zur neuen Saison.

Obwohl die vergangenen beiden Spielzeiten sowohl von den Akteuren als auch von den Funktionären alles abverlangt haben – die Corona-Pandemie lässt grüßen -, hielt doch das Gros der Protagonisten seinem Sport die Treue. So schickt der Bezirk Pforzheim auch heuer wieder 72 Teams ins Punkterennen. Eine stattliche Zahl für eine Randsportart in Zeiten wie diesen. Dass davon mit dem 1.TC Ittersbach nach wie vor nur eine Mannschaft das Fähnchen der Frauen hochhält, darf allerdings getrost als Wermutstropfen bezeichnet werden.

Unumstrittenes Aushängeschild bei den Herren ist die TTG Kleinsteinbach/Singen, stellt sie mit ihrer „Ersten“ in der Oberliga Baden-Württemberg sowie mit ihrer „Zweiten“ in der Verbandsoberliga (ehemals Badenliga) doch zwei absolute Spitzenteams. Zweitstärkste Kraft ist weiterhin der in der Verbandsliga beheimatete TTC Mutschelbach.

Oberliga Baden-Württemberg

Trotz einer spielerisch sehr ansprechenden Saison und anschließender nervenaufreibender Relegation mussten Kleinsteinbach/Singens Asse im Mai in den sauren Apfel des Abstiegs von der Regionalliga Südwest in die Oberliga Baden-Württemberg beißen, was zur Folge hatte, dass weder Martin Andersen (jetzt TTC 1957 Lampertheim, 3.Bundesliga Nord) noch Albert Vilardell (jetzt SVH 1945 Kassel, 3.Bundesliga Nord) zu halten waren. Um diesen Verlust zu kompensieren, zogen Pfinztals Macher den erst 17-jährigen Russen Alexey Perfiliev vom TTC Bietigheim-Bissingen sowie den nur zwei Jahre älteren Chilenen Andres Martinez von der Spvgg Ottenau an Land. Sie, beide offensiv ausgerichtete Linkshänder, bilden das Spitzenpaarkreuz der TTG. Kapitän der jungen Truppe ist Remy Pham, der dritte Linkshänder im Bunde und seit gut sieben Jahren in Diensten Kleinsteinbach/Singens. „An Position vier werden wir wohl rotieren müssen“, so Pfinztals sportlicher Leiter Ilija Rajkovaca, „während Michael Schweizer aus beruflichen Gründen quasi nicht zur Verfügung steht, sind die Inder Birdie Boro und Raegan Albuquerque aufgrund der Tatsache, dass pro Team lediglich ein Nichteuropäer eingesetzt werden darf, außen vor“, fügt Rajkovaca an. Daher rücken Hai Khanh Nguyen, Kevin Valentin, Patrick Mößner und Kian Aragian automatisch stärker in den Fokus, wird doch immer einer aus diesem Quartett die Mannschaft komplettieren müssen. „Unser Ziel kann nur Klassenerhalt heißen“, gibt sich Pham keinen Illusionen hin. „Die Liga ist mit Profis und Toptalenten gespickt. Außerdem ist sie sehr ausgeglichen besetzt“, weiß Pham um die Schwere der Aufgabe. Als Favoriten gelten der VfR Birkmannsweiler, die DJK Offenburg und der TTC 95 Odenheim. Duelle auf Augenhöhe erwartet Rajkovaca am ehesten mit dem TTC Mühlhausen, der FT V. 1844 Freiburg, der DJK Sportbund Stuttgart II, dem SV Niklashausen und dem Dauerrivalen aus Ettlingen.

Verbandsoberliga

Ebenfalls vor einer schweren Saison steht die dank eines überragenden Verbandsligajahrs in die Verbandsoberliga aufgestiegene Reserve Kleinsteinbach/Singens. Erwies sie sich dort in nahezu allen Vergleichen als äußerst souverän, so dürften die Trauben jetzt höher hängen. Angeführt wird die Pfinztal-Equipe von den bereits oben erwähnten Nguyen und Valentin. Ob der aus Indien stammende Vijay Abinay Babu auflaufen kann, ist noch nicht absehbar, wo hingegen Mößner, der Bahrainer Salman Mohamed Abuhamda sowie Aragian fest eingeplant sind. Sollte tatsächlich mal Not am Mann sein, stünden mit Rajkovaca, Andreas Galic, Ramon Huber oder dem Ex-Dietlinger Thomas Schüle etliche Routiniers parat. „Es geht einzig und allein um den Klassenerhalt. Wenn wir in der Lage sind unsere Leistung abzurufen, können wir zumindest die TTSF Hohberg II und die Spvgg Ottenau hinter uns lassen“, nimmt Rajkovaca etwas Druck vom Team.

Verbandsliga

Nach dem unglücklichen Abstieg aus der Verbandsoberliga in die Verbandsliga wollen Mutschelbachs Mannen den Betriebsunfall so schnell wie möglich korrigieren. Dafür hat man sich mit Andreas Müller vom TSV Karlsdorf einen dicken Fisch geangelt. Er soll Manuel Winter ersetzen, wird dieser doch nur noch sporadisch zum Einsatz kommen. Immer mehr auf sich aufmerksam macht derweil das 16-jährige Eigengewächs Luke Hofferer. An seiner Seite wollen Patryk Matuszewski und Markus Ruisch wieder zu alter Stärke zurückfinden. Während sich Joey Martin, zweiter Youngster des TTC, im hinteren Paarkreuz weiter stabilisieren soll, gilt Swen Janson dort als Punktegarant. „Unser Ziel ist der Aufstieg. Dass dies nicht einfach werden wird, wissen wir. Die Truppe, welche am häufigsten mit voller Kapelle an die Tische geht, wird‘s schließlich packen“, bringt es Alexander Hofferer, Mutschelbachs 1.Vorsitzender, auf den Punkt. Als schärfste Konkurrenten sieht er den TTC 95 Odenheim II, den TTV Ettlingen II, den TTV Weinheim-West sowie den FV Wiesental.

Verbandsliga Frauen Mit dem Einzug in die Verbandsliga betritt die Frauenequipe des 1.TC Ittersbach Neuland. Zwar ist man erst durch den Verzicht anderer Mannschaften in diese Klasse reingerutscht, doch bange machen gilt nicht, wenngleich der Klassenerhalt bei dieser Herkulesaufgabe wohl als Sensation verbucht werden müsste. Neben der überwiegend bei den Herren auflaufenden Kim Fretz bilden Paulina Kappler, Denise Rau, Rebekka Igel und Lena Rihm das Gerüst des Teams. Gewehr bei Fuß stünde im Fall der Fälle dann immer noch Lena Steigerwald.

Besondere Erfolge des Nachwuchses aus unserem Bezirk

Die Baden-Württembergischen Top-Ranglisten-Turniere der Jugend U13, U15 sowie U19 im Tischtennis wurden in diesem Jahr an zwei verschiedenen Orten ausgetragen. Während das nahe Karlsruhe gelegene Weingarten bei den Jüngsten Schauplatz der besten baden-württembergischen Nachwuchstalente an den grünen Platten war, kämpften die U15 und die U19 im ostwürttembergischen Gerstetten um Ruhm und Ehre.

Dabei zeigten sich auch einige Akteure aus dem Raum Pforzheim in glänzender Spiellaune. So wusste im U19-Wettbewerb der Jungen einmal mehr der erst 16-jährige Luke Hofferer – bereits seit geraumer Zeit für die in der Verbandsliga spielende 1.Herrenmannschaft des TTC Mutschelbach aktiv – zu gefallen. Mit 5:3-Siegen sicherte er sich in dem sehr ausgeglichen besetzten Feld hinter Hemmingens Fabian Haid einen starken zweiten Platz.

Ebenfalls von seiner besten Seite präsentierte sich Öschelbronns kürzlich gerade einmal 12 Jahre alt gewordener Jonathan Gaiser bei der U15. Nachdem er gegen den zwei Jahre älteren Topfavoriten Nils Wolf (SV Sillenbuch) noch ohne Chance war, steigerte er sich im Verlauf des Turniers immer mehr, um letztlich mit neun Erfolgen und lediglich zwei Niederlagen einen hervorragenden dritten Rang zu belegen.

Gleich zwei Eisen im Feuer hatte der Bezirk Pforzheim bei den Mädchen U15. Setzten sich Anna Gaiser vom TV Öschelbronn wie auch Wilferdingens Sara Müller in ihren jeweiligen Vorrundengruppen noch souverän durch, so wurden sie in den entscheidenden Duellen dann richtig gefordert. Während Müller mit einer 8:3-Bilanz letztlich auf Platz vier landete, gaben sich Gaiser sowie Korntals Paulina Friebe bis zum finalen Aufeinandertreffen keine Blöße. In diesem behielt Friebe dann mit 11:9, 11:8, 8:11 sowie 11:6 die Oberhand und verwies Gaiser schließlich auf Rang zwei. Bei der U13-Konkurrenz der Mädchen stellte Ottenhausens aufstrebende Cara Lehmann ihre momentan blendende Verfassung erneut unter Beweis. Marschierte die 11-Jährige in der Vorrunde ungeschlagen durchs Feld, so musste sie im weiteren Verlauf des Turniers einzig die Überlegenheit der ein Jahr älteren Milla Pardela vom TTC Mühringen anerkennen, so dass sie am Ende mit einem ausgezeichneten zweiten Platz die Heimreise antreten konnte.

Bei dem in Weinheim ausgetragenen Baden-Württembergischen Jahrgangsranglistenturnier der Jugend U14 im Tischtennis lehrte Sara Müller vom TB Wilferdingen bei den Mädchen ihre Rivalinnen das Fürchten. Nachdem die in Schwann wohnhafte Müller ihre Vorrundengruppe klar dominierte und lediglich einen einzigen Satz abgab, waren auch Vanessa Völkel (ESV Weil), Eva Heer (VfL Sindelfingen) und Diana Cristescu (TTC Limbach) in der Zwischenrunde nicht in der Lage ihr das Wasser zu reichen. Erst im Finale wurde sie so richtig gefordert – und zwar von ihrer Namenskollegin Leonie Müller von den SF Salzstetten. Setzte sich die für den TBW in der Verbandsliga der Jungen aktive Müller im ersten Satz noch mit 11:9 durch, hatte sie ihrer Kontrahentin aus dem Landkreis Freudenstadt im zweiten Satz kaum etwas entgegen zu setzen und verlor diesen dann glatt mit 2:11. Anschließend besann sie sich allerdings wieder ihrer Stärken und rang die bei den Damen auch schon in der 3.Bundesliga für den VfL Sindelfingen im Einsatz befindliche Leonie Müller mit 13:11 sowie 16:14 nieder und sicherte sich dadurch Platz eins.

Insgesamt 15 Tischtennis-Nachwuchsakteure aus Baden-Württemberg durften sich beim erstmals ausgetragenen Bundesranglistenturnier der Jugend U13 sowie bei zwei Talentsichtungen der Jahrgänge 2011 beziehungsweise 2012 im thüringischen Bad Blankenburg präsentieren. Aus dem Raum Pforzheim war neben Jonathan Gaiser vom TV Öschelbronn auch Ottenhausens Cara Lehmann mit von der Partie.

Nachdem der elfjährige Gaiser in der Vorrunde seiner Gruppe des Bundesranglistenturniers der Jungen U13 ungeschlagen blieb, zwang er im Viertelfinale Bayerns Jonas Rinderer in die Knie, ehe er in der Vorschlussrunde gegen den für den schleswig-holsteinischen Verband an die Tische gehenden Luke Jalaß in fünf Sätzen die Oberhand behielt und ins Finale einzog. Dort traf er dann auf Lukas Wang vom 1.FC Saarbrücken. Da Gaiser eben diesen Wang im Vorrundenduell entzaubert hatte, sah sich dessen Vater – Chefcoach des amtierenden Bundesligavizemeisters – dazu veranlasst seinen Filius vor dem Endspiel taktisch einzustellen, was sogleich Wirkung zeigte. Trotz eines variablen Spielstils und großen Kampfgeistes zog Gaiser dann schließlich mit 1:11, 8:11 und 15:17 den Kürzeren. „Jonathan hat ein super Turnier gespielt“, zollte seine Trainerin Shen Zhujun ihrem Schützling ein Sonderlob. Für Mutter Eva ist der zweite Platz „ein toller Erfolg“. Dank der hervorragenden Leistungen wurde Gaiser auch für die am Donnerstag beginnende „Europe U13 Challenge“ im montenegrinischen Podgorica nominiert.

Während die für den TTV Ettlingen aktive und in Pforzheim lebende Bao Chau Elisa Nguyen den Wettstreit bei den Mädchen U13 mit einem souveränen Dreisatzsieg über Lisa Wang zu ihren Gunsten entschied, wartete Cara Lehmann vom TV Ottenhausen bei der Talentsichtung des Jahrgangs 2011 mit beeindruckenden Vorstellungen auf. Mit sieben Siegen und lediglich zwei Niederlagen landete sie unter 22 Teilnehmerinnen im Endklassement auf einem starken fünften Platz.


Besondere Erfolge der TV Ottenhauser Mädchen
Mit gleich drei außergewöhnlichen Erfolgen wartete der Nachwuchs des TV Ottenhausen im Tischtennis auf. Ihren ersten Coup feierte Straubenhardts Mädchenmannschaft bei den in Wilferdingen ausgetragenen badischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend U15. Nachdem das Quartett des TVO ins Finale eingezogen war, traf man dort auf den als ebenbürtig eingeschätzten TV Hardheim. Cara Lehmann, Arwen Diestl, Selina Günthner und Ilayda Öztürk erwiesen sich gegen die Auswahl aus dem Neckar-Odenwald-Kreis dann von Anfang an als hellwach, ließen diese zu keiner Zeit zur Entfaltung kommen und behielten letztlich glatt mit 6:1 die Oberhand.
Aber damit nicht genug: Bereits einen Tag später setzten die Mädels von Coach Sven Lehmann im badischen Verbandspokal noch einen drauf. War der 4:1-Sieg im Halbfinale über den TTC Wiesloch-Baiertal noch zu erwarten gewesen, kam der schwer erkämpfte 4:2-Triumph im Endspiel gegen den TV 06 Limbach fast einer Sensation gleich. Beide Trainer sprachen hinterher von einem tollen Match. „Entscheidend war, dass unsere Mannschaft an sich geglaubt hat“, freute sich Lehmann diebisch über das Double. Seine Tochter Cara, gerade einmal elf Jahre alt, rundete Ottenhausens Erfolgsbilanz bei der baden-württembergischen Endrangliste der U12, welche in Friesenheim über die Bühne ging, vollends ab. Nach lediglich einem Satzverlust in der Vor- beziehungsweise Zwischenrunde des 18-köpfigen Teilnehmerfelds zog sie souverän ins Finale ein. In diesem lieferte sie Ina Grob vom TSV Rißtissen dann einen beherzten Fight, an dessen Ende zwar eine hauchdünne 11:7-, 8:11-, 9:11-, 11:8- sowie 10:12-Niederlage stand, doch Stolz auf ihre Leistung und Platz zwei bei der baden-württembergischen Endrangliste schließlich überwog.