Spielberichte 2017-2018

Alle Berichte erstellt durch den Bezirkspressewart
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Woche 13 _2018

Herren

Während der TTC Dietlingen in der Tischtennis-Verbandsliga der Männer kampflos sein Punktekonto aufstocken konnte, machten Tiefenbronns ebenfalls in der Verbandsliga beheimateten Frauen beim TTC Schefflenz-Auerbach den Klassenerhalt mit einem klaren Erfolg endgültig perfekt.

TTC Dietlingen – SV Adelsheim             9:0

Aufgrund von vier erkrankten Stammspielern trat der seitherige Tabellenzweite aus dem Neckar-Odenwald-Kreis in der Speiterling-Sporthalle nicht an und verlor die beiden Zähler somit folgerichtig am grünen Tisch.

Damen

TTC Schefflenz-Auerbach – TTC Tiefenbronn 2:8

Den Grundstein legte Tiefenbronns Quartett bereits in den Doppeln. Nachdem Miriam Lechler gegen Ines Banschbach auf 3:0 erhöht hatte, glückte Alexandra Schork zwar der Anschluss, doch ließen Kathrin Micke sowie Amelie Tittjung anschließend keinerlei Zweifel aufkommen, wer letztlich das bessere Ende für sich haben würde. Daran vermochte auch Schorks zweiter Streich nichts zu ändern, folgte doch Ann-Kathrin Zahns Antwort auf dem Fuß. Für Tiefenbronns Punkt Nummer sieben sorgte wenig später Tittjung, ehe Micke mit einem glatten Dreisatzerfolg über Laaber den sechsten Saisonsieg eintütete und ein weiteres Jahr Verbandsligazugehörigkeit sicherstellte. „Jetzt sind wir erst mal froh, dass es mit dem Klassenerhalt geklappt hat“, zeigte sich TTC-Mannschaftsführerin Micke erleichtert, „schließlich weiß man ja nie, was gegen Ende einer Saison noch so alles passiert“.

Woche 12 _2018

Herren

Während Kleinsteinbach/Singens Männer nach ihren beiden Heimniederlagen gegen den TTV Ettlingen sowie den VfL Kirchheim aus der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg abgestiegen sind, rangiert der TTC Dietlingen nach seinem Sieg über den TTV Weinheim-West weiter auf Platz fünf der Verbandsliga.

TTG Kleinsteinbach/Singen – TTV Ettlingen 4:9

Nachdem Schwarz/Nguyen den schnellen 0:1-Rückstand egalisiert hatten, entschieden Ebentheuer-Barcelo/Schreck das dritte Doppel wieder zugunsten Ettlingens, bevor Yannick Schwarz seinen Kontrahenten Vaclav Frydrych in fünf Sätzen niederrang und zum 2:2 ausglich. Auch Daniel Weiskopfs sowie Jonas Fürsts Erfolge konnten den Hausherren nichts anhaben, im Gegenteil: Kevin Valentin zwang Jan Ebentheuer-Barcelo in die Knie, ehe Ilija Rajkovaca gegen Niklas Braun gewann und Kleinsteinbach/Singens Asse auf das erste Erfolgserlebnis seit Mitte Oktober hoffen ließ. Doch die Albgautäler hielten dem Druck stand. Weder Norman Schreck noch Weiskopf oder Frydrych gaben sich im weiteren Verlauf eine Blöße, so dass Fürst und Ebentheuer-Barcelo dem Duell im mittleren Paarkreuz schließlich ein vorzeitiges Ende setzten. „Heute wäre ein Punkt drin gewesen, aber wenn Du ohne das nötige Selbstvertrauen spielst, machst Du in den entscheidenden Momenten halt den einen Fehler zu viel“, ließ TTG-Kapitän Rajkovacas Erklärung keine Fragen offen.

TTG Kleinsteinbach/Singen – VfL Kirchheim 1:9

Obwohl Schwarz/Nguyen Pfinztals Mannen auch gegen die Württemberger einen ordentlichen Start verschafft hatten, vermochten sich die Hausherren anschließend nicht mehr in Szene zu setzen und mussten verdientermaßen die Segel streichen. „So deutlich hätte es nicht ausgehen dürfen“, gab Rajkovaca zu, „doch jetzt haben wir Klarheit und können die nächste Saison, in welcher wir der Badenliga angehören werden, vorbereiten“.

TTC Dietlingen – TTV Weinheim-West       9:6

Bis zum Zwischenstand von 6:6 konnte sich keines der beiden Teams einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Dann wehrte Oliver Virk gegen Jan Reinig fünf Matchbälle ab, ehe er diesen doch noch mit 8:11, 8:11, 11:9, 12:10 sowie 14:12 in seine Schranken wies und Dietlingen den Weg ebnete. Andreas Weber erhöhte wenig später mit seinem zweiten Tageserfolg auf 8:6, bevor Thomas Schüle Youngster Nicola Thiel knackte und Saisonsieg Nummer acht unter Dach und Fach brachte.

Damen

Mit einem 8:4-Erfolg über den TTC Singen erhielten sich Dietlingens Frauen in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg weiterhin die Chance auf Platz zwei, welcher zur Aufstiegsrelegation in die Regionalliga Südwest berechtigen würde. Derweil gelang Verbandsligist TTC Tiefenbronn bei der SG DJK Käfertal/Waldhilsbach II der wohl vorentscheidende Schritt in Richtung Klassenerhalt.

TTC Dietlingen – TTC Singen               8:4

Den Grundstein legten Dürr/Rentschler sowie Grether/Schneider bereits in den Doppeln. Als Lea Dürr, Eva Rentschler und Petra Grether in den Einzeln drei weitere Siege folgen ließen und Dietlingens Vorsprung auf 5:0 in die Höhe geschraubt hatten, waren die Gästeakteurinnen angezählt. Zwar wussten sich diese mit vier Erfolgen aus den nächsten sechs Vergleichen zu wehren, doch beendete Dürr mit einem 11:5-, 11:3- und 11:9-Triumph über Sarah Hafner schließlich deren Aufholjagd.

SG DJK Käfertal/Waldhilsbach II – TTC Tiefenbronn 6:8

Nachdem die Konkurrenz im Abstiegskampf zuletzt fleißig gepunktet hatte, stand für Tiefenbronns Quartett im Rhein-Neckar-Kreis einiges auf dem Spiel. Und siehe da: sowohl Lechler/Tittjung als auch Zahn/Stephan waren sofort hellwach und brachten ihre Farben auf Kurs. Daraufhin zeigten Miriam Lechler(2), Ann-Kathrin Zahn, Tina Stephan sowie Amelie Tittjung, was in ihnen steckt und erhöhten auf 7:2, ehe sich Sabine Lehr & Co gegen die drohende Niederlage stemmten und vier Erfolge in Serie einfuhren. Im finalen Duell behielt Zahn gegen Rödler dann allerdings mit 11:4, 8:11, 11:7, 6:11 sowie 11:3 die Oberhand und sicherte Tiefenbronn so einen Big-Point.

Woche 11 _2018

Herren

Erwartungsgemäß ohne Chance waren Dietlingens Männer in der Tischtennis-Verbandsliga beim Spitzenreiter und designierten Meister TSV Karlsdorf.

TSV Karlsdorf – TTC Dietlingen           9:3

Nachdem Mujdrica/Rosenow die schnelle Führung der Hausherren egalisiert hatten, standen Weber/Schüle gegen Philipp/Kiefer dicht vor einem Erfolg, ehe sich diese im fünften Satz noch einmal steigerten und dort mit 11:8 die Oberhand behielten. Zwar zeichnete Denis Mujdrica wenig später für Dietlingens zweiten Punktgewinn verantwortlich, doch erwies sich die Truppe um Alexander Philipp in der Folge als übermächtig. Einzig Thomas Schüle war im weiteren Verlauf der Begegnung noch in der Lage seinem Kontrahenten Rosario Scavone zu trotzen und für Ergebniskosmetik zu sorgen. „In Bestbesetzung wäre vielleicht etwas drin gewesen“, bedauerte Kelterns Kapitän Oliver Virk das Fehlen von Zvonko Marinovic, um nachzuschieben, „dass Karlsdorfs Sieg unter den gegebenen Umständen natürlich in Ordnung geht“.

Damen

Während sich die Frauen des TTC Dietlingen mit einem Sieg und einer Niederlage die Möglichkeit auf den zur Aufstiegsrelegation berechtigenden Platz zwei in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg erhielten, steckt Tiefenbronns Verbandsliga-Garde nach ihrer neuerlichen Pleite beim VSV Büchig II weiter mitten im Abstiegskampf.

TTC Frickenhausen – TTC Dietlingen       6:8

Zwischen dem gastgebenden Tabellenzweiten und Dietlingen entwickelte sich von Anfang an ein Duell auf Augenhöhe. Als beim Stand von 6:6 alles auf ein Remis hindeutete, schlug Saskia Fabricius` große Stunde. Mit einer taktisch klugen Vorstellung entzauberte sie Stephani Sterr glatt in drei Sätzen und versetzte die Württembergerinnen in eine Art Schockstarre, welche Eva Rentschler gegen Anika Müller zu nutzen wusste und den Auswärtscoup unter Dach und Fach brachte. In überragender Verfassung präsentierte sich einmal mehr Lea Dürr, die neben ihren drei Einzelerfolgen auch noch an der Seite von Rentschler triumphierte. Die Zähler Nummer sieben und acht gingen auf das Konto der ebenfalls stark aufspielenden Eva Rentschler sowie Nadjana Schneider.

TTF Stühlingen – TTC Dietlingen           8:5

Obwohl Kelterns Equipe lediglich auf drei Akteurinnen zurückgreifen konnte, bot sie dem verlustpunktfreien Primus aus dem Landkreis Waldshut lange Zeit erfolgreich Paroli. Als Dürr/Rentschler, Rentschler(2), Dürr und Schneider ihre Farben nach neun Vergleichen mit 5:4 in Führung gebracht hatten, schien alles möglich. Dann zog Dürr gegen Luisa Leser allerdings mit 7:11, 12:14, 14:12, 11:5 sowie 5:11 den Kürzeren. Fortan agierten Monika Kuribayashi & Co wieder wesentlich selbstbewusster und besiegelten schließlich Dietlingens Knockout. „Nach dem anstrengenden Spiel in Frickenhausen hat uns am Ende etwas die Kraft gefehlt“, ärgerte sich Dietlingens Mannschaftsführerin Dürr über die verpasste Gelegenheit, den TTF Stühlingen in die Suppe zu spucken.

VSV Büchig II – TTC Tiefenbronn           8:2

Nachdem das Doppel Zahn/Stephan sowie Ann-Kathrin Zahn die Tiefenbronnerinnen auf Kurs gebracht hatten, deutete einiges auf den ersten Auswärtssieg hin. Doch weit gefehlt: Zunächst musste sich Miriam Lechler Julia Seitz geschlagen geben, bevor sich auch Amelie Tittjung sowie Tina Stephan gegen ihre Kontrahentinnen nicht behaupten konnten. Was nun auf Seiten des Gästeensembles folgte, war Verunsicherung pur, so dass Büchigs Quartett relativ leichtes Spiel hatte die Partie für sich zu entscheiden. „Im Moment ist der Wurm drin, doch jetzt gilt es nach vorne zu schauen und unsere Kräfte noch einmal zu mobilisieren“, strahlt Tiefenbronns Kathrin Micke nach wie vor Zuversicht aus.

Woche 9 _2018

Herren

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung entführte Tischtennis-Verbandsligist TTC Dietlingen beim Tabellendritten TG Eggenstein verdientermaßen das Punktepaar. Um vorne noch einmal ein Wörtchen mitreden zu können, kommt dieser Triumph zwar zu spät, doch spricht er für eine intakte Moral der Kelterner.

TG Eggenstein – TTC Dietlingen  6:9

Ohne den erkrankten Kapitän Oliver Virk sowie den sich mit Kniebeschwerden herumplagenden Andreas Bechtum schlüpften die Asse um Denis Mujdrica naturgemäß in die Außenseiterrolle. Und in dieser fühlten sie sich von Anfang an pudelwohl. „Die Grundlage legten wir mit drei gewonnenen Doppeln“, resümierte ein aus der Ferne mitfiebernder Virk, ohne zu verhehlen, dass TG-Spitzencrack Martin Knolls Abschenken zweier Einzel aufgrund einer Verletzung seiner Truppe in die Karten spielte. Trotzdem hielten die Hausherren dagegen und verkürzten auf 3:5, ehe Jonathan Rosenow sowie Thomas Schüle zurückschlugen und dem TTC wieder zu einem komfortablen Vorsprung verhalfen. Doch die Turngemeinde stünde nicht dort, wo sie steht, würde sie sich so einfach in ihr Schicksal ergeben. Bernd Griesinger, Marcus Balke und Michael Mang gelang es mit drei Erfolgserlebnissen in Serie tatsächlich die Gäste erneut unter Druck zu setzen, bevor Andreas Weber sowie Thomas Nowicki gegen Stephan Rupp beziehungsweise Denis Rubcic zwei schwer erkämpfte Fünfsatzsiege feierten und Dietlingens Coup endgültig unter Dach und Fach brachten.

Woche 8 _2018

Herren

Zwei Auftritte – lediglich ein Punktgewinn! Während Kleinsteinbach/Singens Männer in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg beim TTC Gnadental chancenlos waren, musste sich Verbandsligist TTC Dietlingen in Mühlhausen mit einem 8:8-Unentschieden zufrieden geben.

TTC Gnadental – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:2

Nachdem Schwarz/Nguyen Pfinztals Asse mit einem glatten 3:0-Erfolg über Horlacher/Mack in Führung gebracht hatten, entschieden die Hausherren die Doppel zwei und drei zu ihren Gunsten, bevor Yannick Schwarz gegen Daniel Horlacher dicht vor dem 2:2-Ausgleich stand, um letztlich doch noch in der Verlängerung des fünften Satzes abgefangen zu werden. Von diesem Rückschlag erholte sich die Truppe um Kapitän Ilija Rajkovaca nur schwerlich, so dass Gnadentals Valeriy Rakov, Lukas Kramer, Florian Saljani, Lukas Petermann sowie Klaus Mack in den folgenden fünf Duellen allesamt die Oberhand behielten und ihren Farben einen 8:1-Vorsprung verschafften. Zwar verkürzte Schwarz noch einmal auf 2:8, doch schnürte Horlacher gegen Hai Khanh Nguyen den Sack anschließend endgültig zu. „Wir wollen diese Runde anständig zu Ende spielen und dann mal sehen, was dabei herauskommt“, weiß TTG-Urgestein Rajkovaca nur zu gut um die Schwere der anstehenden Aufgaben.

TTV Mühlhausen – TTC Dietlingen           8:8

Bis zum Zwischenstand von 7:4 fand die ohne Zvonko Marinovic und Andreas Bechtum angetretene Dietlinger Auswahl beim Träger der roten Laterne nicht zu ihrem Spiel. Dann zwang Jonathan Rosenow seinen Kontrahenten Frederik Dangel in vier Sätzen in die Knie und blies zur Aufholjagd. Andreas Weber wollte ihm in nichts nachstehen und gab Dieter Schreiber wenig später das Nachsehen, ehe Thomas Schüle sowie Thomas Nowicki im hinteren Paarkreuz zwei weitere Erfolge einfuhren und den TTC sogar noch von einem Sieg träumen ließen. Allerdings nur für kurze Zeit, zogen Mujdrica/Weber im finalen Doppel gegen Reinhard/Schneider doch mit 5:11, 6:11 sowie 8:11 den Kürzeren. „Heute sind wir hinter den Erwartungen zurückgeblieben und haben daher einen Punkt verschenkt“, suchte Dietlingens Mannschaftsführer Oliver Virk erst gar nicht lange nach Ausreden.

Damen

Setzten Dietlingens Frauen ihren Siegeszug in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg auch gegen den TSV Herrlingen unbeirrt fort, so steckt Tiefenbronns Verbandsliga-Quartett nach der Pleite beim Tabellenvorletzten TTC Wiesloch-Baiertal jetzt wieder mittendrin im Abstiegskampf.

TTC Dietlingen – TSV Herrlingen           8:4

Obwohl das erfolgsverwöhnte Dietlinger Duo Dürr/Rentschler gegen Kaiser/Lenz im ersten Doppel klein beigeben musste, ließen sich die Gastgeberinnen nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Grether/Schneider merzten den Fauxpas gegen Honold/Karl aus, ehe Lea Dürr, Eva Rentschler sowie Petra Grether sich in ihren Einzeln als überlegen erwiesen und für eine komfortable 4:1-Führung sorgten. Zwar vermochte sich die zuletzt stark aufspielende Nadjana Schneider dann gegen Maike Lenz nicht durchzusetzen, doch machten Dürr, Rentschler und Grether diese Niederlage in der Folge mehr als wett. Nachdem die Gästeakteurinnen noch zwei weitere Male aufhorchen ließen, war es schließlich Dürr, die mit einem 11:5-, 11:8- und 11:2-Erfolg über Lenz die Partie entschied. „Im Moment läuft es einfach. Mal sehen, was in den verbleibenden Spielen noch geht“, zeigte sich Dürr entspannt.

TTC Wiesloch-Baiertal – TTC Tiefenbronn   8:4

Bis zum 4:3 wogte das Geschehen hin und her. Anschließend schien sich das Schicksal gegen Tiefenbronns Equipe verschworen zu haben. Zunächst musste sich Ann-Kathrin Zahn trotz einer 2:1-Satzführung gegen Anita Kretschmer geschlagen geben, bevor Tina Stephan gegen Kerstin Schikorra beziehungsweise Kathrin Micke gegen Jule Schirmer hauchdünn verloren. Zwar schlug Miriam Lechler noch einmal zurück, doch setzte Sonja Wieland mit einem 3:0-Erfolg über Stephan dem Vergleich dann endgültig ein Ende. „Mit unserer Spielweise können wir zufrieden sein, aber wir waren einfach nicht in der Lage, den letzten Punkt zu machen“, redete Tiefenbronns Micke Klartext, um anzufügen, dass es am kommenden Freitag nun gelte wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern.

Woche 7 _2018

Drei Auftritte, ein Erfolgserlebnis. Mehr war für Pforzheims beste Tischtennis-Mannschaften am vergangenen Spieltag einfach nicht drin. Zog sich Oberligist TTG Kleinsteinbach/Singen beim Primus VfR Birkmannsweiler trotz einer 2:9-Niederlage recht achtbar aus der Affäre, so gelang Verbandsligist TTC Dietlingen gegen den TTC Wöschbach II der zu erwartende Pflichtsieg. Gänzlich ohne Chance blieb indes Tiefenbronns in der Verbandsliga beheimatete Frauenequipe gegen die Vertretung aus Rüppurr.

Herren

VfR Birkmannsweiler – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:2

Nachdem Zavoral/Ogunrinde und Gao/Schiek die Gastgeber mit 2:0 in Führung gebracht hatten, zeichneten Mößner/Rajkovaca für den Anschluss verantwortlich, bevor Yannick Schwarz seinem Kontrahenten Roman Zavoral alles abverlangte, um letztlich doch mit 11:7, 4:11, 12:14 sowie 13:15 klein beigeben zu müssen. Anschließend schraubten Peng Gao, Thomas Ogunrinde und Thorsten Schiek Birkmannsweilers Vorsprung auf 6:1 in die Höhe. Zwar sorgte Kian Aragian im Lager Kleinsteinbach/Singens wenig später noch einmal für Hoffnung, doch stellte Ugur Pasaloglu postwendend den alten Abstand wieder her, so dass Gao und Zavoral relativ leichtes Spiel hatten im Spitzenpaarkreuz die endgültige Entscheidung herbeizuführen. „Wir haben heute eine ordentliche Leistung geboten und sind etwas unter Wert geschlagen worden“, zeigte sich TTG-Kapitän Ilija Rajkovaca mit der Vorstellung seines Teams einverstanden.

TTC Dietlingen – TTC Wöschbach II         9:2

Obwohl die Hausherren auf Oliver Virk und Andreas Bechtum verzichten mussten, legten sie dank Siegen von Mujdrica/Rosenow, Marinovic/Weber sowie Schüle/Nowicki bereits in den Doppeln den Grundstein. Daran vermochte auch Matin Stuseks Erfolg über Zvonko Marinovic nichts zu ändern, folgte doch Denis Mujdricas Antwort gegen Marcel Eisenmann auf dem Fuß. Jonathan Rosenow erhöhte gegen Tobias Treskatsch dann sogar auf 5:1, ehe Andreas Weber, Thomas Schüle und Thomas Nowicki dem Tabellendrittletzten den Zahn zogen. Nachdem sich Stusek auch in seinem zweiten Einzel nichts vormachen ließ, machte Marinovic den zu keiner Zeit gefährdeten sechsten Dietlinger Saisonsieg gegen Eisenmann schließlich perfekt.

Damen

TTC Tiefenbronn – DJK Rüppurr             0:8

Da Tiefenbronns Auswahl das Hinspiel nur denkbar knapp verloren hatte, rechnete sie sich gegen den Tabellenzweiten an den eigenen Tischen durchaus etwas aus. Allerdings wurden die Akteurinnen aus dem südöstlichen Enzkreis dann schnell eines Besseren belehrt, mussten sich doch sowohl Lechler/Micke gegen Schätzle/Kunzelmann als auch Zahn/Stephan gegen Heiß/Kohler geschlagen geben. In der Folge erwiesen sich die Gäste um Anja Schätzle als abgebrühter und letztlich eine Nummer zu groß. „Wir müssen diese Niederlage jetzt abhaken, steht doch in Wiesloch-Baiertal ein wichtiges Spiel für uns an“, schweifte TTC-Mannschaftsführerin Mickes Blick bereist gen Freitag.

Woche 6 _2018

Während Kleinsteinbach/Singens Männer in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg bei ihren beiden Duellen gegen die Spitzenteams aus Untertürkheim und Gröningen-Satteldorf ohne Chance waren, unterstrichen die Frauen des TTC Dietlingen in der obersten Klasse Baden-Württembergs gegen den Tabellenzweiten TTC Bietigheim-Bissingen II ihre momentane Topform und feierten den mittlerweile vierten Sieg in Serie.

Herren

TTG Kleinsteinbach/Singen – TB Untertürkheim 2:9

Ähnlich wie schon beim letzten Auftritt vor heimischem Publikum konnten die Hausherren die Begegnung anfangs ausgeglichen gestalten. Zwar mussten sich Patrick Mößner sowie Kian Aragian der Untertürkheimer Kombination Szabo/Vajda knapp in fünf Sätzen geschlagen geben, doch ließ Hai Khanh Nguyens und Ilija Rajkovacas Antwort gegen Basaric/Dordevic dann nicht lange auf sich warten. Nachdem das in die Bresche gesprungene, eigentlich in der Verbandsklasse Süd aktive Duo Küst/Galic anschließend gegen Florea/Kapic den Kürzeren gezogen hatte, schien Nguyen abermals kontern zu können, ehe sein Kontrahent Zsolt Szabo aufdrehte und noch mit 10:12, 10:12, 11:5, 11:8 sowie 11:4 die Oberhand behielt. Daran hatten Kleinsteinbach/Singens Asse schwer zu knabbern, so dass die folgenden drei Vergleiche allesamt deutlich zu Gunsten des Tabellenvierten endeten. Einzig Andreas Galic zeigte sich im weiteren Spielverlauf noch imstande seinem Widersacher Ferry Kapic zu trotzen und für ein wenig Ergebniskosmetik zu sorgen.

SpVgg Gröningen-Satteldorf – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:0

Obwohl Pfinztals Equipe auch im Landkreis Schwäbisch Hall keinen einzigen Ball verloren gab, waren die ambitionierten Gastgeber um den bärenstarken Gabriel Stephan in nahezu allen entscheidenden Situationen in der Lage noch einen draufzusetzen und daher eine Nummer zu groß. „Dennoch können wir aus der heutigen Begegnung zwei positive Dinge mitnehmen“, so Kleinsteinbach/Singens Kapitän Rajkovaca, „zum einen gab Yannick Schwarz ein ordentliches Comeback und zum anderen kann man bei unseren Jungen wie Kian Aragian und Remy Pham schon jetzt eine Entwicklung sehen“.

Damen

TTC Dietlingen – TTC Bietigheim-Bissingen II 8:4

Den Grundstein für Dietlingens Garde legten Dürr/Rentschler und Grether/Schneider bereits in den Doppeln. Nachdem Lea Dürr gegen Yasmin Dietrich auf 3:0 erhöht hatte, zeichnete Eva Rentschler mit einem 11:6-, 6:11-, 11:6- und 11:6-Erfolg über die in der Vorrunde noch in der Dritten Bundesliga Süd spielende Paloma Ballmann für das fast sensationell anmutende 4:0 verantwortlich, bevor Celine Henseling verkürzte und die Gäste noch einmal hoffen ließ. Allerdings nur für kurze Zeit, zwang die immer konstanter ihr Potenzial abrufende Nadjana Schneider doch unmittelbar danach Ivonne Wagner in die Knie. Von nun an wogte das Geschehen hin und her – für Bietigheim-Bissingen punkteten Ballmann(2) sowie Wagner, für Dietlingen Rentschler und Schneider. Beim Stand von 7:4 blieb es schließlich Dürr vorbehalten, die ansonsten so starke Wagner ein zweites Mal an diesem Tage zu düpieren und den Coup vollends perfekt zu machen.

Woche 5 _2018

Unterschiedlicher hätten die Gemütszustände der beiden Aushängeschilder Pforzheims nach ihren Auftritten in den Tischtennis-Oberligen Baden-Württembergs kaum sein können. Kamen Kleinsteinbach/Singens Männer mit ihrem Rumpfteam beim Tabellenzweiten TSV Kuppingen böse unter die Räder, so feierten Dietlingens Frauen beim Schlusslicht TSV Eningen ihren dritten Sieg in Serie.

Herren

TSV Kuppingen – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:0

Ohne vier Leistungsträger angereist stand die Pfinztal-Auswahl von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Als dann auch noch alle drei Doppel zugunsten Kuppingens endeten, zeichnete sich früh ein Debakel ab. Zwar legten sich Patrick Mößner gegen Nemanja Ignjatov sowie Hai Khanh Nguyen gegen Daniel Hartmann anschließend mächtig ins Zeug, doch blieb ihnen ebenso ein Erfolgserlebnis verwehrt wie Kian Aragian, Ilija Rajkovaca, Jan Christoph und Remy Pham in den folgenden vier Duellen. „Wir haben uns nach Kräften gewehrt, aber mehr war einfach nicht drin“, suchte TTG-Kapitän Rajkovaca gar nicht lange nach Ausreden.

Damen

TSV Eningen – TTC Dietlingen             1:8

Nachdem Dürr/Rentschler Dietlingens Quartett in Führung gebracht hatten, mussten sich Grether/Fabricius gegen Scholer/Schaal in vier Sätzen geschlagen geben, ehe einmal mehr Eva Rentschler sowie Lea Dürr ihren Farben mit zwei überzeugenden Vorstellungen den Weg wiesen. Daraufhin zwang Saskia Fabricius Claudia Teichert in die Knie, bevor Petra Grether gegen Margret Kregel auf 5:1 erhöhte und den Gastgeberinnen den Nerv raubte, so dass diese schließlich nichts mehr zuzusetzen hatten und drei weitere Male klein beigeben mussten.

Woche 4 _2018

Herren

Obwohl Kleinsteinbach/Singens Männer in ihrem ersten Rückrundenduell der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg gegen die TTG Neckarbischofsheim eine ansprechende Leistung boten, mussten sie sich mit 3:9 geschlagen geben, was das Abrutschen auf Tabellenplatz neun, welcher am Saisonende gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Badenliga wäre, zur Folge hatte.

TTG Kleinsteinbach/Singen – TTG Neckarbischofsheim 3:9

Bereits vor dem ersten Ballwechsel ereilte die Hausherren eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Stand Michael Schweizers Ausfall aufgrund studienbedingter Verpflichtungen schon länger fest, gesellten sich mit Sarthak Gandhi (Rückenverletzung) und Yannick Schwarz (Infekt) zwei weitere kurzfristig hinzu, so dass einmal mehr Routinier Ilija Rajkovaca sowie die talentierten Kian Aragian und Remy Pham die Kohlen aus dem Feuer holen sollten. Nachdem Nguyen/Valentin das erste Doppel zu Gunsten Kleinsteinbach/Singens entschieden hatten, behielten die Gäste aus dem Rhein-Neckar-Kreis in den Doppeln zwei und drei die Oberhand, ehe Hai Khanh Nguyen Milan Kacnik niederrang und die Uhren wieder auf null stellte. Zwar konnten sich anschließend weder Kevin Valentin noch Patrick Mössner oder Rajkovaca in die Siegerliste eintragen, doch sorgte Youngster Aragian mit seinem 8:11-, 11:7-, 11:2- sowie 11:4-Erfolg über Levin Rath für neue Hoffnung in Pfinztals Lager. Daraufhin verlangte der erst 15-jährige Pham seinem Kontrahenten Patrick Oberster alles ab, ohne das nötige Fortune zu haben, um diesen tatsächlich knacken zu können. Im weiteren Verlauf ließen Michal Pavolka, Kacnik sowie Michael Frey dann nichts mehr anbrennen und schnürten den Sack vollends zu. „Wir haben anfangs gut dagegen gehalten“, zeigte sich Kleinsteinbach/Singens Kapitän Rajkovaca mit der Vorstellung seiner TTG einverstanden, „erst gegen Ende der Begegnung hat sich Neckarbischofsheims Qualität schließlich durchgesetzt“.

Damen

Während die Frauen des TTC Dietlingen in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg bei der FT V. 1844 Freiburg überzeugten und dank eines 8:3-Erfolges einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten, befindet sich Tiefenbronns Verbandsliga-Quartett nach der 5:8-Niederlage bei der TSG 78 Heidelberg nun wieder mitten im Abstiegskampf.

FT V. 1844 Freiburg – TTC Dietlingen     3:8

Nachdem sich Dietlingens Akteurinnen schwer taten ihren Rhythmus zu finden und lediglich zwei der ersten fünf Duelle gewinnen konnten, wirkte Nadjana Schneiders 11:7-, 12:10- und 11:5-Erfolg über Jana Philipp zum 3:3-Ausgleich wie eine Befreiung. Anschließend entzauberte Lea Dürr Annabelle Christ, bevor Eva Rentschler gegen Muriel Broschard trotz eines 0:2-Satzrückstands noch triumphierte und die Weichen auf Sieg stellte. Schneider erhöhte wenig später gar auf 6:3, ehe Saskia Fabricius sowie Dürr ihren Widersacherinnen endgültig den Garaus machten und Dietlingens fünften Saisonsieg eintüteten. „Jetzt können wir ganz guter Dinge sein“, brachte es TTC-Mannschaftsführerin Dürr auf den Punkt.

TSG 78 Heidelberg – TTC Tiefenbronn       8:5

Die Hypothek zweier Doppelpleiten zu Beginn der auf Augenhöhe zu erwartenden Begegnung wog für Tiefenbronns Equipe schwer. Zwar schlugen Ann-Kathrin Zahn und Miriam Lechler postwendend zurück, doch schraubten Annette Aldinger(2), Nina Gausmann sowie Manon Hennies die Führung der Gastgeberinnen in der Folge auf 6:3 in die Höhe. Kathrin Mickes Erfolg über Gausmann und Lechlers Sieg gegen Aldinger schienen noch einmal neue Kräfte freizusetzen, bevor Saskia Mödinger sowie Hennies die vagen Tiefenbronner Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte machten.

Woche 3 _2018

Herren

 TTC Dietlingen – TSV Am Viernheim   9:4

Nachdem sich der TTC Dietlingen in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren vor Wochenfrist endgültig vom Kampf um den Aufstieg in die Badenliga verabschieden musste, zeigte er sich jetzt gut erholt und zwang den Tabellenvorletzten aus Viernheim mit 9:4 in die Knie. Und das obwohl der Start misslang, zog doch Dietlingens Paradedoppel Mujdrica/Marinovic gegen Dürrschmidt/Maier überraschend den Kürzeren. Da Virk/Bechtum postwendend in die Bresche sprangen und zum 1:1 ausglichen, waren die Verhältnisse freilich wieder zurechtgerückt, ehe Rosenow/Weber im so wichtigen Doppel drei sowie Spitzencrack Denis Mujdrica die Weichen stellten. Zwar entwickelte sich das Duell in der Folge zu keinem Selbstläufer, doch beantworteten Oliver Virk, Andreas Bechtum und der glänzend aufgelegte Andreas Weber die beiden Niederlagen von Zvonko Marinovic und Jonathan Rosenow umgehend. Als beim Stand von 6:3 zunächst Mujdrica gegen den starken Erik Winkenbach sowie anschließend Marinovic gegen Marcel Tröger die Oberhand behielten, war die Vorentscheidung gefallen. Daran vermochte auch Nico Dürrschmidts Coup über Virk nichts mehr zu ändern, brachte Rosenow mit einem 6:11-, 11:7-, 11:6- und 11:6-Sieg gegen Stephan Maier Dietlingens Erfolg doch endgültig unter Dach und Fach.

Woche 2 _2018

Während die Frauen des TTC Dietlingen mit einem schwer erkämpften Auswärtssieg beim TTV Burgstetten einen gelungenen Auftakt in die Rückrunde der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg feierten, kamen Dietlingens Herren beim Verbandsligadritten TTC 1946 Weinheim II gehörig unter die Räder.

Damen

TTV Burgstetten – TTC Dietlingen         6:8

Nachdem beide Teams jeweils ein Doppel zu ihren Gunsten entschieden hatten, sorgten Eva Rentschler und Lea Dürr im Spitzenpaarkreuz für einen Dietlinger Zwei-Punkte-Vorsprung. Diesen gab das TTC-Quartett auch im hinteren Paarkreuz nicht aus der Hand, zwang Petra Grether Burgstettens Elke Anders nach Nadjana Schneiders Niederlage gegen Ines Marquardt doch mit 11:8, 10:12, 8:11, 11:6 sowie 13:11 in die Knie. Anschließend behielten die Gastgeberinnen allerdings in zwei von drei Duellen die Oberhand und verkürzten auf 4:5, ehe Schneider wie auch Dürr zurückschlugen und das Tor zum ersehnten Coup im Rems-Murr-Kreis wieder weit aufstießen. Zwar machten Yevgeniya Klemann sowie Jutta Ernst die Begegnung dann noch einmal spannend, doch beseitigte Rentschler in der ihr eigenen Art mit einem glatten 3:0-Erfolg über Anders letztlich jegliche Zweifel. „Im Moment ist jeder einzelne Punkt für uns Gold wert. Von daher gibt es heute kaum etwas auszusetzen“, zeigte sich Dietlingens Mannschaftsführerin Dürr erleichtert.

Herren

TTC 1946 Weinheim II – TTC Dietlingen     9:2

Obwohl Dietlingens Asse auf Zvonko Marinovic verzichten mussten, rechneten sie sich an der Bergstraße zumindest eine kleine Chance auf einen Punktgewinn aus, was Mujdrica/Rosenow in ihrem Eingangsdoppel gegen Hoffmann/Ell auch prompt untermauerten. Nachdem jedoch weder Virk/Schüle noch Bechtum/Weber ihren Kontrahenten ernsthaft Paroli bieten konnten, drohte Ungemach. Selbst der ansonsten so erfolgsverwöhnte Denis Mujdrica stand gegen Lars Frey auf verlorenem Posten. Als Oliver Virk, Andreas Bechtum, Jonathan Rosenow, Thomas Schüle sowie Andreas Weber in ihren Duellen gegen Imrich Drabik, Luca Hoffmann, Tobias Hassel, Konrad Ell beziehungsweise Daniel Berbner auch noch allesamt klein beigeben mussten, war die Messe gelesen, so dass es einzig Mujdrica vorbehalten blieb, in seinem zweiten Einzel zu punkten und für ein wenig Ergebniskosmetik zu sorgen. „Jetzt sind wir im Kampf um den Aufstieg natürlich aus dem Rennen“, gab Kelterns Kapitän Virk nach dem ernüchternden Aufgalopp unverhohlen zu.

Woche 49 _2017

Herren

Mit einem 8:8-Unentschieden beendeten Dietlingens in der Tischtennis-Verbandsliga beheimateten Männer beim TTV Ettlingen II ihren Negativlauf von zuletzt drei Pleiten in Serie und überwintern dadurch auf einem Platz im vorderen Mittelfeld.

TTV Ettlingen II – TTC Dietlingen         8:8

Nachdem Mujdrica/Marinovic und Rosenow/Weber in den Doppeln für eine Dietlinger 2:1-Führung gesorgt hatten, erhöhte Zvonko Marinovic gegen Alexander Kappler auf 3:1, bevor die Hausherren die nächsten vier Duelle zu ihren Gunsten entschieden und das Blatt wendeten. Doch Kelterns Asse ließen sich nicht beirren – Andreas Bechtum glückte der Anschluss, ehe Denis Mujdrica zum 5:5 ausglich und die Uhren wieder auf null stellte. Daraufhin wogte das Geschehen hin und her und keine der beiden Mannschaften war in der Lage sich abzusetzen. Als beim Stand von 7:8 dann allerdings die vierte Niederlage in Folge drohte, bewiesen Mujdrica/Marinovic Stehvermögen. Mit 11:4, 8:11, 13:11 sowie 11:6 zwangen sie Kappler/Fischer in die Knie und retteten ihrem TTC einen zumindest für die Moral enorm wichtigen Zähler. „Wenn man das komplette Spiel betrachtet, war es heute ein verschenkter Punkt“, sprach Dietlingens Kapitän Oliver Virk Klartext, um anzufügen „dass die ersten Rückrundenaufgaben zeigen werden, ob wir vielleicht doch noch einmal oben eingreifen können“.

Damen

Während Dietlingens Frauen dank eines Punktgewinns gegen den TTC Frickenhausen die Vorrunde in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg als Tabellensiebter abschlossen, ließ der TTC Tiefenbronn in der Verbandsliga mit einem Sieg und einem Remis aufhorchen.

TTC Dietlingen – TTC Frickenhausen       7:7

In der Speiterling-Sporthalle entwickelte sich von Anfang an eine Partie auf Augenhöhe. Weder der Tabellendritte aus Frickenhausen noch die Gastgeberinnen vermochten sich einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Erst als Lea Dürr gegen Anika Müller sowie Eva Rentschler gegen Enya Abler einen 5:6-Rückstand in einen 7:6-Vorsprung verwandelt hatten, schien das Pendel doch noch zugunsten Dietlingens auszuschlagen. Freilich nur für kurze Zeit, musste Nadjana Schneider im letzten Duell des Tages schließlich ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen und Christiane Wisniewski zum Sieg gratulieren. „Im Großen und Ganzen können wir schon zufrieden sein“, zeigte sich Dürr mit der Entwicklung des Teams einverstanden, „wenngleich wir in der Rückrunde in der Lage sein sollten noch etwas zuzulegen und einige Punkte mehr zu sammeln“, so Dürr weiter.

TTC Tiefenbronn – SG DJK Käfertal/Waldhilsbach 7:7

Obwohl die Gästeakteurinnen aus dem Rhein-Neckar-Kreis einen guten Start erwischt und mit 5:2 in Führung gegangen waren, behielt die junge Tiefenbronner Garde die Nerven. Zunächst verkürzte Ann-Kathrin Zahn gegen Laura Köszegi auf 3:5, ehe Tina Stephan sowie Amelie Tittjung ihre Spiele ebenfalls erfolgreich gestalteten, ausglichen und neue Hoffnung im Lager des TTC weckten. Zwar schlug Petra Müller postwendend zurück, doch ließ Miriam Lechlers Antwort nicht lange auf sich warten. Für die alles in allem gerechte Punkteteilung sorgten auf Seiten der SG DJK Käfertal/Waldhilsbach letztlich Köszegi und auf Seiten Tiefenbronns die starke Zahn.

TTC Tiefenbronn – TSG 78 Heidelberg       8:6

Auch gegen die Universitätsstädter stand die Begegnung bis in die Endphase hinein auf Messers Schneide. Dann – beim Stand von 5:6 – riss Kathrin Micke ein fast schon verloren geglaubtes Spiel gegen Saskia Mödinger noch aus dem Feuer. Zahn legte kurzerhand nach, bevor Tina Stephan mit einem 14:12-, 13:11-, 9:11- sowie 11:3-Erfolg über Jasmin Reinbold Tiefenbronns dritten Saisonsieg endgültig in trockene Tücher brachte. „Wir sind froh, dass wir uns durchgesetzt haben und dadurch etwas gelassener in die Rückrunde gehen können“, zog Mannschaftsführerin Micke erfreut Bilanz.

Woche 48 _2017

Herren

Drei Auftritte – null Punkte! So liest sich die rabenschwarze Spieltags-Bilanz der beiden besten Männer-Tischtennisteams aus dem Bezirk Pforzheim. Während Kleinsteinbach/Singens Asse in der Oberliga Baden-Württemberg sowohl bei der TTG Neckarbischofsheim als auch gegen den TSV Kuppingen hauchdünn den Kürzeren zogen, war Verbandsligist TTC Dietlingen beim SV Adelsheim ohne Chance.

TTG Neckarbischofsheim – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:7

Nachdem die Hausherren den besseren Start erwischt hatten und mit 4:2 in Führung gegangen waren, leitete Kevin Valentin Kleinsteinbach/Singens stärkste Phase ein. Seinem 13:11-, 13:11- und 11:3-Erfolg über Patrick Oberster ließen der für Michael Schweizer in die Bresche gesprungene Michael Küst, Ilija Rajkovaca sowie Hai Khanh Nguyen drei weitere folgen und die TTG von einem Auswärtscoup träumen. Allerdings nur für kurze Zeit, verkürzte Neckarbischofsheims Spitzencrack Michal Pavolka doch postwendend auf 5:6, ehe Michael Frey sowie Oberster das Blatt abermals zu Gunsten der Mannen aus dem Rhein-Neckar-Kreis wendeten. Selbst Küsts zweiter Streich zum 7:7 vermochte nichts mehr an der äußerst unglücklichen Niederlage zu ändern, hielten sich doch Matus Diko und das Doppel Pavolka/Kacnik in den abschließenden Duellen gegen Rajkovaca beziehungsweise Schwarz/Nguyen schadlos. „Im Prinzip hätten wir heute nicht nur unentschieden spielen, sondern sogar gewinnen müssen“, resümierte Kleinsteinbach/Singens Mannschaftsführer Rajkovaca sichtlich enttäuscht, „aber wenn Du die engen Spiele verlierst, reicht es am Ende halt nicht“.

TTG Kleinsteinbach/Singen – TSV Kuppingen 7:9

Obwohl Schwarz/Nguyen, Mößner/Rajkovaca sowie Yannick Schwarz den Gastgebern einen Auftakt nach Maß verschafft hatten, ließ sich der Tabellenvierte aus Kuppingen nicht aus der Ruhe bringen, im Gegenteil: Nemanja Ignjatov & Co zogen die Zügel an und machten aus einem 1:3-Rückstand eine 6:4-Führung. Wer freilich dachte, dass die Pfinztäler nun einbrechen würden, sah sich getäuscht, gaben doch Nguyen und Valentin ihren Kontrahenten anschließend das Nachsehen. In der Folge bewies Kuppingens Ensemble indes das größere Stehvermögen, so dass Kian Aragians Sieg über Fatih Kanli zur Randnotiz verkam. „Wir haben uns zumindest nicht abschlachten lassen und hoffen weiter darauf, die nötigen Punkte in der Rückrunde noch einfahren zu können“, bleibt Rajkovacas Zuversicht ungebrochen.

SV Adelsheim – TTC Dietlingen             9:3

Den Grundstein legten die Adelsheimer bereits in den Doppeln. Als Konstantin Eckstein auf 4:0 erhöht hatte, drohte Dietlingens Auswahl ein Debakel. Zwar sorgten Zvonko Marinovic sowie Youngster Jonathan Rosenow in der Folge für eine Ergebniskorrektur, doch ernsthaft in Gefahr brachten sie den Tabellenzweiten dadurch nicht. Nachdem Henrico Matejka und Önder Yenidede den alten Abstand wieder hergestellt hatten, blieb es Andreas Bechtum vorbehalten noch einmal zu verkürzen, bevor Szymon Mora, erneut Eckstein sowie Timur Achmetow zurückschlugen und den Sack endgültig zuschnürten. „Heute sind wir mit den Bedingungen überhaupt nicht zurecht gekommen“, klagte Dietlingens Kapitän Oliver Virk, um anzufügen „dass es jetzt am Sonntag beim TTV Ettlingen II gilt die Vorrunde positiv abzuschließen“.

Damen

Den Herren in nichts nachstehen wollten anscheinend auch Pforzheims Tischtennis-Frauenmannschaften. Musste sich Dietlingens Quartett in der Oberliga Baden-Württemberg beim TTV Weinheim-West noch vergleichsweise knapp geschlagen geben, so kam Tiefenbronns Verbandsliga-Garde gegen den TTC Schefflenz-Auerbach mit 0:8 böse unter die Räder.

TTV Weinheim-West – TTC Dietlingen       8:5

Nachdem Dürr/Rentschler sowie Eva Rentschler für eine Dietlinger 2:1-Führung gesorgt hatten, glich Carolin Reisig aus, ehe die Gastgeberinnen gleich dreimal in Serie im Entscheidungssatz die Oberhand behielten und Kelterns Akteurinnen schier zur Verzweiflung trieben. Nichtsdestotrotz fighteten diese weiter und kamen dank Rentschler, Petra Grether sowie Lea Dürr noch einmal zurück. Erst als Nadjana Schneider gegen Jasmina Frauendorf klein beigeben musste, erlahmte Dietlingens Gegenwehr, so dass Lisa Mayer und die starke Reisig Weinheims Saisonsieg Nummer drei unter Dach und Fach bringen konnten.

TTC Tiefenbronn – TTC Schefflenz-Auerbach 0:8

Ohne Miriam Lechler stand Tiefenbronns Equipe gegen den Tabellendritten von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Als dann auch noch die beiden Eingangsdoppel verloren gingen, hatten Dorothea Edelmann und ihre Mitstreiterinnen relativ leichtes Spiel der Truppe aus dem südöstlichen Enzkreis den Schneid abzukaufen und ihr die Höchststrafe zu verpassen.

Woche 47 _2017

Herren

Während Kleinsteinbach/Singens Männer in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg gegen den Spitzenreiter aus Birkmannsweiler ohne Chance waren, musste sich der TTC Dietlingen im Verfolgerduell der Verbandsliga dem TSV Karlsdorf trotz ansprechender Leistung und zwischenzeitlicher Führung geschlagen geben.

TTG Kleinsteinbach/Singen – VfR Birkmannsweiler 1:9

Nachdem die Equipe aus dem Rems-Murr-Kreis alle drei Doppel zu ihren Gunsten entschieden hatte, ließen Peng Gao, Roman Zavoral, Georgy Teliysky sowie Thomas Ogunrinde auch in den ersten vier Einzeln nichts anbrennen, bevor Kapitän Ilija Rajkovaca gegen Sahin Yildiz die Oberhand behielt und den Siegeszug der Gäste zunächst einmal stoppte. Daraufhin stand Andreas Galic dicht vor dem zweiten TTG-Erfolgserlebnis. Allerdings vergab er im vierten Satz dann zwei Matchbälle, so dass Birkmannsweilers Thorsten Schiek in der Lage war den Spieß doch noch umzudrehen und auf 1:8 zu stellen. Den Sack endgültig zu machte schließlich der starke Gao. „Wir werden den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken“, so Rajkovaca nach der zu erwartenden Niederlage, „und alles daransetzen am nächsten Samstag in Neckarbischofsheim etwas mitzunehmen“.

TTC Dietlingen – TSV Karlsdorf           6:9

Obwohl die Hausherren in zwei von drei Doppeln den Kürzeren gezogen hatten, ließen sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Denis Mujdrica glich aus, ehe Zvonko Marinovic den Polen Rafal Laszczynski entzauberte und den TTC auf Kurs brachte. Daran änderten auch die beiden Spielverluste von Oliver Virk und Andreas Bechtum nichts, verteidigten Jonathan Rosenow sowie Andreas Weber mit Siegen über Andreas Müller und Torsten Schlindwein doch Dietlingens knappen Vorsprung. Als Mujdrica anschließend sogar auf 6:4 erhöhte, schien der Tabellennachbar angezählt. Doch Karlsdorfs Asse fighteten und schlugen durch Klevenz, Müller sowie Philipp zurück, bevor Abwehrkünstler Schlindwein und der blendend aufgelegte Kiefer im hinteren Paarkreuz den dort sonst so erfolgsverwöhnten Gastgebern vollends den Zahn zogen. „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Da sind es letztlich Kleinigkeiten, die entscheiden“, weiß Dietlingens Mannschaftsführer Virk nur zu gut um die Unwägbarkeiten eines auf Augenhöhe verlaufenden Spiels.

Damen

Erlitt die Frauengarde Dietlingens in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg gegen den TTV Burgstetten auf heimischem Boden einen herben Dämpfer, so verschaffte sich der TTC Tiefenbronn in der Verbandsliga mit einem Sieg über das Schlusslicht VSV Büchig II Luft nach hinten.

TTC Dietlingen – TTV Burgstetten         3:8

Ohne die sich zuletzt in herausragender Form befindliche Lea Dürr, welche krankheitsbedingt passen musste, standen die Gastgeberinnen von Anfang an mit dem Rücken zur Wand. Zwar sorgte das Duo Rentschler/Grether sowie Eva Rentschler trotzdem für eine frühe 2:1-Führung, doch setzte sich die größere Routine der Akteurinnen um Yevgeniya Klemann im Laufe der Begegnung dann nach und nach durch. Erst als es 2:6 hieß, gelang Nadjana Schneider noch einmal eine Ergebniskorrektur, ehe Elke Anders und die an diesem Tage den Unterschied ausmachende Klemann die zweite Heimniederlage Dietlingens besiegelten. „Jetzt müssen wir uns halt die verlorenen Punkte in Weinheim wieder zurückholen“, schweifte Dürrs Blick bereits gen kommenden Sonntag.

TTC Tiefenbronn – VSV Büchig II           8:1

Nachdem Tiefenbronns Zahn/Stephan im ersten Duell des Tages gegen Reisinger/Wollersheim klein beigeben mussten, zwangen Lechler/Micke Büchigs Siegele/Berger in die Knie, bevor Miriam Lechler und Ann-Kathrin Zahn in den Spitzeneinzeln die Weichen stellten. Als anschließend auch noch Kathrin Micke sowie Amelie Tittjung ihre Kontrahentinnen nieder gerungen hatten, war die Vorentscheidung gefallen und die Gegenwehr des punktlosen Tabellenletzten erlahmte zusehends. „Im Endeffekt war es heute ein Pflichtsieg. Wir denken weiter von Spiel zu Spiel und hoffen noch den einen oder anderen Punkt zu holen“, zog Tiefenbronns Micke zufrieden Bilanz.

Woche 46 _2017

Herren
Obwohl der TTC Dietlingen in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren nach seinem Erfolg beim TTV Weinheim-West auf heimischem Boden gegen dessen Stadtrivalen TTC 1946 Weinheim II die erste Saisonniederlage kassierte, mischt er weiterhin in der Spitzengruppe mit, ließ doch auch der Primus aus Adelsheim erstmals Federn.

TTV Weinheim-West – TTC Dietlingen       5:9

Nachdem Mujdrica/Rosenow sowie Gau/Weber den TTC in den Doppeln auf Kurs gebracht hatten, warteten Oliver Virk und Denis Mujdrica gegen Christian Stofleth beziehungsweise Goran Tadic mit beeindruckenden Vorstellungen auf, bevor Dennis Ludigkeit auf 2:4 verkürzte und den Gastgebern noch einmal Hoffnung verlieh. Allerdings nur für kurze Zeit, entpuppten sich Jonathan Rosenow, Thomas Nowicki sowie Andreas Weber gegenüber ihren Kontrahenten doch in der Folge als abgeklärter. Erst beim Stand von 7:2 verloren Dietlingens Asse etwas die Konzentration. Ehe das Match dann zu kippen drohte, zogen sie freilich die Zügel wieder an, so dass Rosenow für Punkt Nummer acht verantwortlich zeichnen konnte und Weber den Sack vollends zuschnürte. „Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir das Fehlen von Zvonko Marinovic und Andreas Bechtum gut kompensiert“, so Dietlingens Kapitän Virk zufrieden.

TTC Dietlingen – TTC 1946 Weinheim II     4:9

Gegen die junge, ambitionierte Weinheimer Drittliga-Reserve liefen Dietlingens Mannen von Anfang an einem Rückstand hinterher. Zwar sorgte der überragende Mujdrica sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite des wieder zur Verfügung stehenden Marinovic dafür, dass die Begegnung nicht vorzeitig entschieden war, doch verhindern konnte auch er die erste Dietlinger Saisonpleite nicht. Sieg Nummer vier ging auf das Konto des immer besser werdenden Rosenow. „Heute habe ich mich in der Doppelaufstellung verzockt“, nahm Virk eine Teilschuld auf sich, „aber wir haben uns insgesamt schwer getan und letzten Endes verdient verloren“, so Virk weiter.

Damen
Während Dietlingens in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg beheimatete Frauen gegen die FT V. 1844 Freiburg einen schwer erkämpften 8:6-Sieg feierten, gab es für den TTC Tiefenbronn beim Spitzenreiter der Verbandsliga, dem TTV Ettlingen, nichts zu ernten.

TTC Dietlingen – FT V. 1844 Freiburg     8:6

Den Grundstein legten die Gastgeberinnen in den Doppeln. Sowohl Dürr/Fabricius als auch Grether/Schneider setzten sich in ihren jeweiligen Duellen durch. Als dann jedoch sechs der ersten neun Einzel zu Gunsten Freiburgs endeten, schien Dietlingens vierte Saisonniederlage schier unvermeidlich. Aber Lea Dürr steckte nicht auf, fightete und glich gegen Julia Röderer zum 6:6 aus, ehe Petra Grether Jana Philipp entzauberte und die Breisgauerinnen unter Druck setzte. Im abschließenden Einzel rechtfertigte die für Eva Rentschler ins Team gerückte Saskia Fabricius mit einem 11:8-, 11:9- sowie 11:3-Erfolg über Louisa Klausmann ihre Nominierung und avancierte so zur Matchwinnerin.

TTV Ettlingen – TTC Tiefenbronn           8:4

Nachdem Tiefenbronns Doppel Stephan/Tittjung Ettlingens frühe Führung egalisiert hatte, demonstrierten Kiara Maurer & Co ihre Stärke auf eindrucksvolle Art und Weise. Nicht weniger als sechsmal in Serie verließen sie die Tische als Siegerinnen, bevor Tina Stephan Lara Pitz-Jung niederrang und auf 2:7 verkürzen konnte. Daraufhin sorgten Amelie Tittjung und Miriam Lechler für zwei weitere Tiefenbronner Erfolgserlebnisse, bevor die in dieser Liga unterforderte Maurer Ettlingens sechsten Triumph endgültig perfekt machte.

Woche 45 _2017  Bezirksmeisterschaften, sowie diverse Verbandsspiele   Hier weitere Details

Jonathan Rosenow und Lea Dürr – beide vom TTC Dietlingen – heißen Pforzheims neue Tischtennis-Bezirksmeister. Sie siegten jeweils im Einzel der höchsten Kategorie. Damit jedoch nicht genug, setzten sie doch im Doppel noch einen drauf. Während Rosenow an der Seite seines Bruders Simon bei den Herren triumphierte, gewann Dürr mit Ispringens Sabrina Lehmann die Frauenkonkurrenz.

Obwohl an der zweitägigen Veranstaltung in der Ispringer Turnhalle der Otto-Riehm-Schule mehr als 150 Aktive teilnahmen, ließ diese Zahl im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwas zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz fighteten die Spieler, welche dieser Entwicklung vehement entgegen treten, fast 20 Stunden, ehe alle Titelträger feststanden. Mit sechs ersten Plätzen heimste der TTC Dietlingen die meisten Lorbeeren ein, gefolgt von der TTG Kleinsteinbach/Singen und dem TTC Ersingen, die immerhin fünf- beziehungsweise viermal jubeln durften.

Sämtliche Konkurrenzen starteten zunächst einmal in Gruppen. In der Herren-A-Klasse qualifizierten sich in Abwesenheit der gleichzeitig um Punkte geforderten Garde Kleinsteinbach/Singens die favorisierten Akteure für das Halbfinale. Während Dietlingens Christoph Gau dort den unorthodox agierenden Andreas Schimmelpfennig vom TTC Eisingen in seine Schranken wies, gab der immer stärker aufspielende Jonathan Rosenow Altmeister Ralf Wollgast das Nachsehen. Im Endspiel zwang Youngster Rosenow dann seinen Vereinskameraden Gau mit 11:8, 11:13, 14:12 sowie 11:4 in die Knie und bestieg erstmals den Thron. Im Doppelwettbewerb mussten sich Rosenow/Rosenow schließlich mächtig strecken, um Hohenwarts Duo Hagius/Steinhauser in fünf Sätzen niederzuhalten.

Die Frauenkonkurrenz verkam ohne Tiefenbronns Asse sowie ihrer eigenen Vereinskolleginnen zu einer recht einseitigen Angelegenheit für Dietlingens Ausnahmekönnerin Lea Dürr. Sie dominierte das Feld nach Belieben und verwies Ispringens Sabrina Lehmann sowie Paulina Kappler und Rebekka Igel vom 1.TC Ittersbach auf die Plätze. Auch im Doppel war Dürrs Überlegenheit augenscheinlich, behielt sie doch gemeinsam mit Lokalmatadorin Lehmann gegen Ittersbachs Kappler/Igel deutlich die Oberhand.

Im Wettbewerb der Herren B bissen sich die aufstrebenden „Jungen“ an Ersingens Routinier Holger Kraus noch die Zähne aus. Nachdem dieser im Semifinale Dietlingens Yannik Rauscher ausgeschaltet hatte, fand auch Kleinsteinbach/Singens Dominik Genthner gegen den Block- und Konterspezialisten Kraus kein Rezept. Das Doppel entschieden Hambergs Jankowski/Raible gegen Genthner/Wenz von der TTG Kleinsteinbach/Singen letztlich glatt zu ihren Gunsten.

Die Herren-C-Konkurrenz sah Kieselbronns Titelverteidiger David Lang und Engelsbrands Fabian Kroker im Finale. Schien Lang nach dem ersten Satz noch auf Kurs zu sein, kaufte Kroker ihm nach und nach den Schneid ab und sicherte sich mit einem 13:15-, 11:6-, 11:6- sowie 11:5-Erfolg den Titel. Im Doppel ließen dann Stöckle/Treffinger von der TTG Wössingen nichts anbrennen und gewannen in überlegener Manier.

Bei den Herren D gab Engelsbrands Joachim Eckerle den Ton an. Weder sein Vereinskamerad Meiko Höschele noch Tobias Krauth oder Damian Schaletzki vom TTC Ersingen vermochten ihn auf dem Weg zum Bezirksmeister aufzuhalten. In der Doppelkonkurrenz entpuppten sich allerdings Nofer/Ramunno vom SC Pforzheim als beste Kombination.

Eine ungewohnt schwache Beteiligung hatten die Seniorenkonkurrenzen zu verzeichnen. Dennoch bewiesen sie wieder einmal, dass sie sich nicht zu verstecken brauchen. So wurden die Senioren 40 von Ersingens Oliver Nußbaum dominiert, der nach seinem hauchdünnen Einzelsieg über Mannschaftskollege Stefan Theurer auch im Doppel an dessen Seite nicht zu knacken war.

Im Wettbewerb der Senioren 50 kürte sich Andreas Schimmelpfennig vom TTC Eisingen mit einem 11:8-, 11:4- und 11:9-Erfolg über Hans Wackernagel (TTC Ersingen) zum Titelträger, ehe Wackernagel gemeinsam mit Holger Kraus dann die Doppelkonkurrenz für sich entschied.

Bei den Senioren 60 unterstrich Ottenhausens Ralf Wollgast, dass er nach wie vor ein „Händchen“ hat. Mit 11:9, 11:5 sowie 11:8 besiegte er Wössingens Gerd Betz und verwies diesen dadurch auf Rang zwei. Im Doppel mussten sich Wollgast/Kindler (TV Ottenhausen/FC Nöttingen) freilich mit Silber begnügen, unterlagen sie Wössingens Kombination Betz/Stöckle doch in vier Sätzen.

VERBANDSSPIELE:

Unter keinem guten Stern stand das vergangene Wochenende für Pforzheims Tischtennis-Oberligisten. Während Kleinsteinbach/Singens Herren sowohl beim TTV Ettlingen als auch beim VfL Kirchheim leer ausgingen, mussten sich Dietlingens Frauen beim TSV Herrlingen geschlagen geben.

TTV Ettlingen – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:6

Die erste Hiobsbotschaft ereilte Pfinztals Asse bereits einige Tage vor der Begegnung, erfuhren sie doch, dass ihr Topscorer Dejan Dujakovic aufgrund einer beruflichen Veränderung in der Vorrunde und wohl auch weite Teile der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung steht. Außerdem musste man noch auf den studienbedingt unabkömmlichen Michael Schweizer verzichten. Diese Tatsache schien die TTG-Equipe, bei der kurzerhand Routinier Ilija Rajkovaca sowie Youngster Kian Aragian aus der „Zweiten“ in die Bresche sprangen, anfangs sogar eher noch zu beflügeln. Nachdem Valentin/Aragian und Mößner/Rajkovaca in den Doppeln für eine 2:1-Führung gesorgt hatten, erhöhten Yannick Schwarz sowie Patrick Mößner auf 4:2, ehe die Hausherren dank Jonas Fürst und Jan Ebentheuer-Barcelo zum 4:4 ausglichen und die Uhren wieder auf null stellten. Auch vier Duelle später zeichnete sich noch keine Tendenz ab, trugen sich doch Rajkovaca und Hai Khanh Nguyen für Kleinsteinbach/Singen in die Siegerliste ein. Erst als die glänzend aufgelegten Fürst sowie Ebentheuer-Barcelo erneut nicht zu knacken waren, geriet das Gästesextett etwas aus dem Tritt, so dass Norman Schreck relativ leichtes Spiel hatte dem spannenden Vergleich ein Ende zu setzen.

VfL Kirchheim – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:3

Keine 24 Stunden später wurde der TTG-Tross beim Tabellenvorletzten erneut gefordert und tat sich dort von Anfang an schwer. Zwar hielten das Doppel Schwarz/Nguyen, Yannick Schwarz sowie Kevin Valentin ihre Farben bis zum Zwischenstand von 3:4 im Spiel, doch fehlte Pfinztals Akteuren anschließend in fast allen Duellen ein Tick Cleverness sowie auch ein wenig das Fortune. „Heute sind wir mit den Verhältnissen in der Halle überhaupt nicht zurecht gekommen“, gab TTG-Kapitän Rajkovaca unumwunden zu, um anzufügen „dass einen die Kälte nie richtig in den Spielfluss kommen ließ – natürlich reißt der Verlust von Dejan ein Loch in die Mannschaft, aber wir werden versuchen dieses zu stopfen und wieder Erfolge zu feiern“, so Rajkovaca weiter.

TSV Herrlingen – TTC Dietlingen           8:5

Obwohl die Gastgeberinnen beide Doppel zu ihren Gunsten entschieden hatten, ließ sich Dietlingens Quartett nicht aus dem Konzept bringen, im Gegenteil: Eva Rentschler und Lea Dürr glichen aus, bevor Petra Grether die unglückliche Niederlage Nadjana Schneiders konterte und im TTC-Lager neuen Rückenwind entfachte. Als Dürr daraufhin Sonja Kaiser entzauberte und Rentschler Katrin Honold in Schach hielt, schien ein Coup möglich. Doch der Tabellenzweite aus Herrlingen fightete und fand durch zwei hauchdünne Siege zurück in die Erfolgsspur, so dass Lenz, Kaiser und Honold noch einmal eine Schippe draufzulegen imstande waren und Dietlingen damit endgültig den Zahn zogen.

Woche 44 _2017

Mit starken Leistungen warteten Dietlingens Tischtennisteams an ihrem jeweiligen vierten Saisonspiel auf. Während die Herren in der Verbandsliga beim TTC Wöschbach II einen 9:4-Erfolg feierten und auf Rang zwei vorrückten, verlangten die Frauen in der Oberliga Baden-Württemberg dem unangefochtenen Spitzenreiter aus Stühlingen alles ab, um letztlich doch hauchdünn den Kürzeren zu ziehen.

TTC Wöschbach II – TTC Dietlingen         4:9

Bis zum Zwischenstand von 2:2 konnte sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil verschaffen. Dann schien Wöschbachs Martin Stusek seine Mannen auf Kurs zu bringen, ehe Denis Mujdrica im Entscheidungssatz des dramatischen Schlagabtauschs drei Matchbälle abwehrte, doch noch mit 5:11, 11:4, 11:4, 4:11 sowie 13:11 gewann und die Hausherren schockte. Fortan diktierten Dietlingens Asse das Geschehen fast nach Belieben. Jonathan Rosenow zwang Jakub Stusek in die Knie, bevor Oliver Virk, Christoph Gau wie auch Andreas Bechtum ihre Kontrahenten quasi zu Statisten degradierten und den Vorsprung auf 7:2 hoch schraubten. Zwar gaben sich Kenan Hrnic und Martin Stusek anschließend keine Blöße, doch folgte Virks Antwort zum 8:4 prompt. Den Schlusspunkt setzte schließlich Youngster Rosenow mit einem glatten Dreisatzsieg über Tobias Treskatsch. „Momentan läuft es richtig gut bei uns“, so Dietlingens Kapitän Virk nach der Begegnung, um anzufügen, „dass wir weiter von Spiel zu Spiel denken und dann mal schauen, was herausspringt“.

TTC Dietlingen – TTF Stühlingen           6:8

Obwohl die Gastgeberinnen auf Nadjana Schneider verzichten mussten – sie war beim Bundesranglistenturnier Top 48 der Mädchen in Usingen im Einsatz – , lieferten sie dem verlustpunktfreien Primus aus Stühlingen von Anfang an einen beherzten Fight. Nachdem Lea Dürr und Eva Rentschler ihr Doppel sowie ihre ersten beiden Einzel für sich entschieden hatten, keimte im Dietlinger Lager sogar Hoffnung auf etwas Zählbares auf. Allerdings erwiesen sich Petra Grether und Saskia Fabricius im hinteren Paarkreuz dann als unterlegen, so dass es erneut der glänzend aufgelegten Dürr mit zwei weiteren Erfolgen sowie Rentschler vorbehalten blieb auf 6:7 zu verkürzen und die Spannung aufrecht zu erhalten. Im finalen Duell fehlte Fabricius gegen Laura Schärrer schließlich das Fortune, um das schier Unmögliche doch noch möglich zu machen. „Schade“, sprudelte es wenig später aus Dietlingens Mannschaftsführerin Dürr heraus, „heute hätten wir echt einen Punkt verdient gehabt“.

Woche 43 _2017

Dank starker kämpferischer Leistungen blieben Pforzheims Tischtennis-Verbandsligisten am dritten Spieltag ungeschlagen. Während sich Dietlingens Herren mit einem Erfolg über den TTV Mühlhausen an die Tabellenspitze setzten, eroberten Tiefenbronns Frauen beim TV Brühl ihren ersten Zähler.

TTC Dietlingen – TTV Mühlhausen         9:5

Nachdem die Gäste aus dem Rhein-Neckar-Kreis den besseren Start erwischt und zwei von drei Doppeln zu ihren Gunsten entschieden hatten, glich Denis Mujdrica zum 2:2 aus, ehe Zvonko Marinovic und Oliver Virk in ihren Duellen gegen Paul Reinhard beziehungsweise Frederik Dangel trotz zwischenzeitlicher Rückstände jeweils knapp die Oberhand behielten und die Weichen auf Sieg stellten. Zwar schlug Manuel Zimmermann postwendend zurück, doch ließ Andreas Bechtums Antwort nicht lange auf sich warten. Anschließend machte Andreas Weber gegen Felix Ackermann kurzen Prozess, bevor Mujdrica sowie Marinovic im Spitzenpaarkreuz erneut ihre Überlegenheit demonstrierten und Dietlingens Führung auf 8:3 hochschraubten. Dass daraufhin weder Virk noch Rosenow in der Lage waren, den Deckel draufzumachen, konnten die Hausherren verschmerzen, beseitigte Bechtums zweiter Streich gegen Ackermann dann doch jegliche Zweifel. „Wir können zufrieden sein und denken weiter von Spiel zu Spiel“, weiß TTC-Kapitän Virk um die Ausgeglichenheit der Liga.

TV Brühl – TTC Tiefenbronn                7:7

Obwohl Tiefenbronns Akteurinnen schnell mit 0:3 in Rückstand gerieten, blieben sie ruhig und ihrer Linie treu. Miriam Lechler(2) sowie Amelie Tittjung zeichneten daraufhin für die ersten TTC-Erfolgserlebnisse verantwortlich. Als es wenig später freilich wieder 3:5 hieß, drohte die dritte Saisonniederlage. Dann zwang Tina Stephan Kerstin Thomsen in die Knie, bevor die glänzend aufgelegten Tittjung und Lechler das Blatt wendeten und ihre Farben sogar von einem doppelten Punktgewinn träumen ließen. Allerdings nur für kurze Zeit, erwiesen sich Brühls Susanne Amos und Kerstin Eberle doch in der Folge als zu stark. Für das alles in allem gerechte Remis sorgte schließlich abermals Tittjung. „Ein Anfang ist gemacht“, so Tiefenbronns Mannschaftsführerin Kathrin Micke, „jetzt wollen wir zuhause gegen Wiesloch-Baiertal natürlich nachlegen“.

Woche 39 _2017

Mit einer unglücklichen 6:9-Niederlage gegen einen der Topfavoriten der Liga und einem 9:1-Kantersieg gegen einen Mitaufsteiger feierte die TTG Kleinsteinbach/Singen eine gelungene Heimpremiere in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg und verlieh ihren Ambitionen auf den Klassenerhalt dadurch reichlich Nachdruck.

TTG Kleinsteinbach/Singen – SpVgg Gröningen-Satteldorf 6:9

Nachdem Dujakovic/Schwarz die Hausherren in Führung gebracht hatten, entschieden Stephan/Bärwald und Kouril/Tran die Doppel zwei und drei zugunsten Gröningen-Satteldorfs, ehe Dejan Dujakovic gegen Heiko Bärwald kurzen Prozess machte und zum 2:2 ausglich. Zwar musste sich Yannick Schwarz anschließend Gabriel Stephan in vier Sätzen beugen, doch ließen Hai Khanh Nguyen, Michael Schweizer sowie Kevin Valentin die TTG dank dreier Erfolge in Serie dann sogar an einer Sensation schnuppern. In der Folge erwiesen sich die Gäste aus dem Landkreis Schwäbisch Hall allerdings als einen Tick abgeklärter. Einzig dem bärenstarken Schweizer gelang es noch einmal auf 6:7 zu verkürzen, bevor Tobias Tran und Christian Hellenschmidt den Gastgebern nach über vier Stunden Spielzeit den endgültigen Knockout versetzten. „Schade, aber die Leistung des gesamten Teams hat gestimmt“, brachte es Kleinsteinbach/Singens Kapitän Ilija Rajkovaca hinterher auf den Punkt.

TTG Kleinsteinbach/Singen – 1.TTC Ketsch 9:1

Nur einen Tag später nahmen sich Pfinztals Asse vor, sich für ihren Aufwand mit etwas Zählbarem – sprich Punkten – zu belohnen, was sie bereits in den Doppeln unterstrichen, behielten doch sowohl Dujakovic/Schwarz als auch Nguyen/Valentin die Oberhand. Obwohl Schweizer/Mößner im dritten Doppel gegen Berger/Maier den Kürzeren zogen, tat sich im Laufe des Duells der beiden Neulinge dann ein Klassenunterschied auf. Und dies war nicht nur dem verletzungsbedingten Fehlen des Ketscher Topscorers Alexander Krieger geschuldet. Nein, auch das ungemein selbstsichere Auftreten der TTG-Equipe trug maßgeblich dazu bei. Dujakovic und Schwarz erhöhten im Spitzenpaarkreuz schließlich auf 4:1, ehe Nguyen sowie Schweizer in zwei mitreißenden Begegnungen ihre Kontrahenten jeweils in fünf Sätzen niederkämpften. Kevin Valentin schraubte den Vorsprung auf 7:1 in die Höhe, bevor Patrick Mößner und abermals Dujakovic den Sack vollends zuschnürten und Kleinsteinbach/Singens erste Zähler unter Dach und Fach brachten.

Woche 38 _2017

Zum Auftakt der Tischtennis-Saison 2017/2018 bekam Neuling TTG Kleinsteinbach/Singen beim TB Untertürkheim gleich den rauen Wind, der in der Oberliga Baden-Württemberg herrscht, zu spüren und musste sich trotz einer starken Aufholjagd letztlich knapp geschlagen geben.

TB Untertürkheim – TTG Kleinsteinbach/Singen 9:5

Die Hausherren starteten furios und erwiesen sich in allen drei Doppeln als abgezockter. „Bei uns hat heute noch etwas die Abstimmung gefehlt“, gab TTG-Kapitän Rajkovaca zu. Als dann auch noch Yannick Schwarz gegen den Rumänen Vasile-Gheorge Florea und Dejan Dujakovic gegen den Ungar Zsolt Szabo im Spitzenpaarkreuz den Kürzeren gezogen hatten, drohte eine hohe Pleite. Zwar vermochten auch Michael Schweizer und Patrick Mößner den Spieß nicht umzudrehen, doch verhinderte Hai Khanh Nguyen mit einem Fünfsatzerfolg über Oljeg Basaric Schlimmeres. Kevin Valentin verkürzte anschließend auf 2:7, ehe der bärenstarke Florea den alten Abstand wieder herstellte. Daraufhin unterstrich Schwarz, dass er „ein gutes Händchen“ hat und zwang Szabo in die Knie, bevor Nguyen mit seinem zweiten Streich sowie Schweizer ihre Farben auf 5:8 heranbrachten und sogar noch von einem Zähler träumen ließen. Allerdings nur für kurze Zeit, setzte der ausgebuffte Petar Dordevic der Partie mit einem 11:8-, 11:9-, 8:11- und 11:7-Sieg über Valentin dann doch ein Ende. „Immerhin sind wir noch einmal zurückgekommen. Das tut der Mannschaft gut, so dass sie nicht gleich ohne Selbstvertrauen ist“, stellte Rajkovaca den positiven Aspekt des ersten Auftritts heraus.

Saison 2017-2018 Vorschau

Herren:

Wenn am Wochenende der Startschuss zur neuen Tischtennissaison ertönt, schickt der Bezirk Pforzheim 82 Mannschaften ins Punkterennen. Allein 79 davon nehmen bei den Herren den Wettstreit um Siege und Meisterschaften in Angriff. Zum Flaggschiff ist mittlerweile eindeutig die TTG Kleinsteinbach/Singen aufgestiegen, gelang der Truppe doch das Kunststück in die Oberliga Baden-Württemberg einzuziehen. Zweitstärkste Kraft ist nach wie vor der in der Verbandsliga beheimatete TTC Dietlingen.

Oberliga Baden-Württemberg

Nach knapp zwei Jahrzehnten der sportlichen Abstinenz stellt also der Tischtennisbezirk Pforzheim endlich wieder einen Oberligisten. Um dort nicht von Anfang an auf verlorenem Posten zu stehen, entschlossen sich Kleinsteinbach/Singens Entscheidungsträger personell aufzurüsten. Zum einen wussten sie schon frühzeitig vom Abgang ihres zuverlässigen Punktesammlers Kenan Hrnic nach Wöschbach und zum anderen ist die Oberliga eine andere Hausnummer. Mit der Verpflichtung des 26-jährigen, spielstarken Yannick Schwarz von der DJK Offenburg glückte ihnen ein Transfercoup. Außerdem eiste man von Nachbar TG Söllingen Patrick Mößner los. Last but not least wird Sarthak Gandhi aus der indischen Millionenmetropole Neu-Delhi im November zum Team stoßen. Dies wurde möglich, weil jener dann unter Chefcoach Rade Markovic in der Grünwettersbacher Trainingsgruppe vor Ort sein wird. Ansonsten setzen die Pfinztäler auf ihre bewährten Kräfte, angefangen vom erfahrenen Dejan Dujakovic über Hai Khanh Nguyen, Michael Schweizer und Kevin Valentin bis hin zum unverwüstlichen Ilija Rajkovaca, der – wenn Not am Mann ist – in die Bresche springen wird. „Für uns kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten“, so Rajkovaca, „aber wir sind guter Dinge, dieses Ziel auch zu erreichen“. Während die SpVgg Gröningen-Satteldorf und der VfR Birkmannsweiler wohl den Titel unter sich ausmachen werden, gelten der 1.TTC Ketsch, der TTC Gnadental, der VfL Kirchheim sowie die TTG Neckarbischofsheim als Rivalen auf Augenhöhe.

Verbandsliga

Fast schon zum Inventar der Verbandsliga gehört der TTC Dietlingen. Kämpfte man vor Jahren noch gegen den Abstieg, so schrammte das Team um Spitzencrack Denis Mujdrica in der Vorsaison nur knapp an Platz zwei und der damit verbundenen Aufstiegsrelegation vorbei. Ob Kelterns Asse diesen Trend fortsetzen können, erscheint allerdings fraglich. „Zwar wollen wir unter die ersten Vier kommen, doch sind heuer sehr viele Unwägbarkeiten im Spiel“, gab TTC-Kapitän Oliver Virk preis. Neben der Tatsache, dass Jürgen Doll den Verein in Richtung TV Helmsheim verlassen hat, scheint auch nur schwer einschätzbar, wie oft man in Stammbesetzung an die Tische gehen könne. Da zudem die Verbandsliga ausgeglichener und somit stärker geworden ist, hänge eine Menge vom Start ab. Gelänge dieser, sei vieles möglich, so Virk weiter. In erster Linie sollen dafür die bekannten Recken wie Mujdrica, Zvonko Marinovic, Virk und Andreas Bechtum sorgen. Während Youngster Jonathan Rosenow im mittleren Paarkreuz gesetzt ist, vervollständigt Thomas Schüle das Sextett. Gewehr bei Fuß stehen die in der jüngeren Vergangenheit schon des Öfteren erprobten Christoph Gau, Enrico Fornieles und Andreas Weber.

Frauen:

Bei den Frauen hat der Tischtennisbezirk Pforzheim nach dem Rückzug des aus der Dritten Bundesliga Süd abgestiegenen TB Wilferdingen (wir berichteten) in den überregionalen Klassen lediglich noch zwei Eisen im Feuer – neben dem TTC Dietlingen in der Oberliga Baden-Württemberg ist dies der TTC Tiefenbronn in der Verbandsliga.

Oberliga Baden-Württemberg

Nachdem Dietlingens Equipe im vergangenen Jahr in der Regionalliga Südwest reichlich Lehrgeld bezahlen musste, will sie sich jetzt – eine Etage tiefer – stabilisieren und wieder für positivere Schlagzeilen sorgen. Dass dies jedoch nicht von heute auf morgen geht, hat bereits ihr erster vorgezogener Auftritt beim TTC Bietigheim-Bissingen II gezeigt. Mit 2:8 kamen sie dort unter die Räder. Zwar gehören die Württembergerinnen neben den TTF Stühlingen, dem TTV Weinheim-West sowie dem TTC Frickenhausen zum engeren Favoritenkreis, doch hatte man sich schon etwas mehr ausgerechnet. „Wir wollen uns zumindest im Mittelfeld etablieren“, lässt Mannschaftsführerin Lea Dürr keine Zweifel daran aufkommen, eine zweite Seuchensaison mit aller Macht zu verhindern. Dafür lockte man immerhin Ettlingens erst 15-jähriges Nachwuchstalent Nadjana Schneider in den Speiterling. Feste Größen im Aufgebot des Kelterner Quartetts sind natürlich nach wie vor Eva Rentschler und Petra Grether. Während Nadine Kirsch aufgrund ihres erheblichen Zeitaufwands für die Anreise zur NSU Neckarsulm wechselte, steht Saskia Fabricius weiterhin als adäquater Ersatz zur Verfügung. „Wenn sich erste Erfolge einstellen, wächst das Selbstvertrauen. Dann werden wir auch zu alter Stärke zurückfinden“, blickt Dürr den kommenden Aufgaben zuversichtlich entgegen.

Verbandsliga

Mit 28:4 Punkten und 122:39 Spielen sicherte sich der TTC Tiefenbronn im April den Titel in der Verbandsklasse Süd und machte dadurch seine Rückkehr in die Verbandsliga nach nur einem Jahr perfekt. „Diese Erfahrung hat uns in unserer Entwicklung weitergebracht“, sagt Kathrin Micke. Dass in der Verbandsliga natürlich ein anderer Wind weht, sei klar. „Dennoch trauen wir uns zu, die Klasse zu halten“, so Micke weiter. Angehen wird man dieses Unterfangen mit Miriam Lechler, Ann-Kathrin Zahn, Kapitänin Micke sowie Tina Stephan, also in der bewährten Formation. „Wenn wir aus beruflichen beziehungsweise studienbedingten Gründen nicht komplett antreten können, wird Amelie Tittjung einspringen“, weiß Micke um eine weitere zuverlässige Kraft in ihren Reihen.

Interview mir Andreas Enderle Erster Vorsitzender TTG Kleinsteinbach-Singen

  1. Wie gelingt es Ihnen eigentlich immer wieder mit einem vergleichsweise geringen Budget so namhafte Spieler an Land zu ziehen?

 

Einerseits haben wir einen sehr verlässlichen Stamm von inzwischen mehr als 50 regionalen Partnern. Sie bilden die Grundlage. Andererseits hatten wir auch immer das Glück Spieler zu haben, die neben dem Tischtennis noch andere Aufgaben im Verein wahrnehmen. Außerdem überzeugt manch einen – wie zuletzt Offenburgs Yannick Schwarz – unser Konzept. Wir legen großen Wert darauf, Akteure aus der erweiterten Region zu verpflichten, siehe Michael Schweizer (Pforzheim), Kevin Valentin und Patrick Mößner (beide Söllingen). Ferner versuchen wir noch ein „Bonmot“, also einer, der was Besonderes liefert, dazuzuholen. In dieser Hinsicht profitieren wir vom Standort Grünwettersbach, welcher für ambitionierte Leute eine gute Adresse ist und uns die Suche nach neuen Spielern erleichtert.

  1. Warum ist „Ihre“ Spielgemeinschaft eine der wenigen, die über Jahre hinweg Bestand hat und außerdem noch so erfolgreich ist?

Puh, das ist schwer zu sagen. Zunächst einmal war sie von langer Hand geplant und sehr gut vorbereitet, einschließlich einer bis heute gültigen Mustersatzung. Zudem haben wir uns bestens gekannt. Wir waren zwar Konkurrenten, haben aber genau gewusst, wie wir miteinander umgehen mussten. Dadurch wuchsen wir schnell zu einer Einheit zusammen. Natürlich liegt es auch an den handelnden Personen, die sich bei uns gut ergänzen und für Kontinuität sorgen.

 

  1. Nennen Sie mir Gründe, warum jemand ein Spiel ihrer TTG Kleinsteinbach/Singen in der Oberliga Baden-Württemberg besuchen sollte?

Was mit der Kugel gemacht wird, grenzt schon an Artistik. Aufgrund der Technik der Akteure entstehen phantastische Ballwechsel, packende Spielsituationen und überraschende Wendungen. Diese Attribute können schon Begeisterung auslösen. Außerdem ist es kostenlos. Ganz nebenbei trifft man noch Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann. Es ist zwar kein Mannschaftssport wie beispielsweise Handball, aber kurzfristig Außergewöhnliches zu sehen hat auch was.

Klasseneinteilung

Herren Oberliga Baden-Württemberg:

TTG Kleinsteinbach/Singen, TTV Ettlingen, TSV Kuppingen, 1.TTC Ketsch, VfL Kirchheim, TTC Gnadental, SpVgg Gröningen-Satteldorf, VfR Birkmannsweiler, TTG Neckarbischofsheim, TB Untertürkheim.

Herren Verbandsliga:

TTC Dietlingen, TG Eggenstein, SV Adelsheim, TTC Wöschbach II, TSV Amicitia Viernheim, TTV Ettlingen II, TSV Karlsdorf, TTV Weinheim-West, TTC 1946 Weinheim II, TTV Mühlhausen.

Herren Verbandsklasse Süd:

TTG Kleinsteinbach/Singen II, TTC Mutschelbach, ASV Grünwettersbach III, TTV Ettlingenweier, TG Söllingen, TV Sinsheim, TTC 95 Odenheim II, TTV Ettlingen III, VfB Adersbach, FV Wiesental.

Herren Bezirksliga Süd:

TTC Dietlingen II, TTC Tiefenbronn, TV Ottenhausen, TTC Eisingen, TG Aue 1895, TTC Langensteinbach, TTC Karlsruhe-Neureut, TS Durlach, SG Beiertheim/PS Karlsruhe, TTG Spöck, DJK Rüppurr, EK Söllingen.

Herren Bezirksklasse Pforzheim:

TTC Ersingen, TTG Wössingen, 1.TC Ittersbach, TTC Dietlingen III, TTC Mutschelbach II, SG Wilferdingen/Nöttingen, TV Öschelbronn, TV Kieselbronn, TTG Kleinsteinbach/Singen III, TTG Kleinsteinbach/Singen IV, TTV Hohenwart.

Herren Kreisliga Staffel 1:

TTV Bilfingen, TTC Stein, TV Kieselbronn II, 1.TC Ittersbach II, TTG Wössingen II, TTC Tiefenbronn II, TTG Kleinsteinbach/Singen V, TV Öschelbronn II, TTC Mutschelbach III, ESV Pforzheim.

Herren Kreisliga Staffel 2:

TTC Neuhausen, TV Engelsbrand, TTF Pforzheim, TTC Tiefenbronn III, SV Büchenbronn, TV Kieselbronn III, TTV Hohenwart II, TTC Eisingen II, TTC Hamberg, TV Huchenfeld.

Herren Kreisklasse A Staffel 1:

TTC Eisingen III, Polizei SV Pforzheim, TTC Stein II, SG Wilferdingen/Nöttingen II, TTC Ersingen II, TTG Kleinsteinbach/Singen VI, TTC Dietlingen IV, SG Ispringen/Neulingen, SC Pforzheim II, TV Ottenhausen II.

Herren Kreisklasse A Staffel 2:

TSV Wurmberg-Neubärental, TV Öschelbronn III, TTC Neuhausen II, SG Ispringen/Neulingen II, TV Kieselbronn IV, TTV Hohenwart III, TTC Hamberg II, SC Pforzheim, TTF Pforzheim II, TTC Tiefenbronn IV.

Herren Kreisklasse B:

TTV Bilfingen II, SG Wilferdingen/Nöttingen III, TTC Ersingen III, SV Büchenbronn II, ESV Pforzheim II, SG Ispringen/Neulingen III, SG Ispringen/Neulingen IV, 1.TC Ittersbach III, TTG Wössingen III, TV Öschelbronn IV.

Herren Kreisklasse C:

TTC Königsbach, Polizei SV Pforzheim II, TV Ottenhausen III, SG Ispringen/Neulingen V, TTC Neuhausen III, TTC Mutschelbach IV, TTC Hamberg III, TTV Bilfingen III, TTC Eisingen IV, TTF Pforzheim III.

Frauen Oberliga Baden-Württemberg:

TTC Dietlingen, TTF Stühlingen, TSV Eningen, TTC Bietigheim-Bissingen II, TTC Singen, FT V. 1844 Freiburg, TTV Weinheim-West, TTC Frickenhausen, TSV Herrlingen, TTV Burgstetten.

Frauen Verbandsliga:

TTC Tiefenbronn, TTC Wiesloch-Baiertal, TSG 78 Heidelberg, DJK Rüppurr, TTV Ettlingen, VSV Büchig II, SG Käfertal/Waldhilsbach, SG Käfertal/Waldhilsbach II, TTC Schefflenz-Auerbach, TV Brühl.

Frauen Bezirksliga Süd:

1.TC Ittersbach, TTC Langensteinbach II, TTV Ettlingenweier, TTC Karlsruhe-Neureut, TTC Karlsruhe-Neureut II, TTV Ettlingen II, Post Südstadt Karlsruhe, TTC Forchheim II, VSV Büchig III.

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